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Wie viel verdient man mit Umfragen? Der Realitätscheck

Wie viel verdient man mit Umfragen? Der ehrliche Realitätscheck

Wie viel verdient man mit Umfragen, wenn man es realistisch betrachtet? Die meisten kommen auf 10 bis 20 € im Monat, wer regelmäßig bei mehreren Portalen mitmacht, auf 100 bis 200 €. Mehr schaffen nur wenige. Wo du landest, hängt weniger vom einzelnen Portal ab als von deinem Profil, deiner Zeit und der Zahl der Panels, die du nutzt.

Verdienstzahlen pro Portal findest du hier bewusst nicht. Solche Tabellen sehen genau aus, beruhen aber fast immer auf Einzelerfahrungen, die sich nicht auf dich übertragen lassen. Die Werte auf dieser Seite sind grobe Richtwerte, keine Zusage, also ein Realitätscheck statt eines Werbeversprechens.

Die kurze Antwort: drei realistische Stufen

10–20 €

pro Monat
gelegentlich, 1–2 Portale

100–200 €

pro Monat
regelmäßig, mehrere Portale

300–500 €

pro Monat
sehr viel Zeit, nur wenige

Was nicht geht: vierstellige Monatsbeträge allein mit Umfragen. Wer das verspricht, verkauft entweder Träume oder ein Empfehlungssystem. Umfragen sind ein Zuverdienst, kein Nebenjob.

Was deinen Verdienst bestimmt

1. Die Zahl der Panels

Das ist der stärkste Hebel, den du selbst in der Hand hast. Ein einzelnes Panel schickt nur so viele Umfragen, wie seine Auftraggeber gerade für deine Zielgruppe brauchen. Mit drei bis fünf Panels parallel bekommst du deutlich mehr Einladungen, weil die Panels für unterschiedliche Auftraggeber arbeiten.

2. Ein vollständiges Profil

Fast jedes Portal verteilt Umfragen anhand deines Profils. Je vollständiger und genauer es ist, desto besser passen die Einladungen und desto seltener fliegst du in den Auswahlfragen am Anfang einer Umfrage raus. Wer das Profil vernachlässigt, bekommt weniger Einladungen.

3. Deine Zielgruppe

Die Marktforschung sucht manche Gruppen häufiger als andere, etwa bestimmte Altersgruppen, Haushalte mit Kindern oder einzelne Berufe. Wer gerade gefragt ist, bekommt mehr Einladungen. Beeinflussen kannst du das nicht, aber es erklärt, warum zwei Menschen mit denselben Portalen sehr unterschiedlich viel verdienen. Einige Panels suchen gezielt bestimmte Gruppen. Der Portal-Finder berücksichtigt das.

4. Wie schnell du reagierst

Viele Umfragen schließen, sobald genug Teilnehmer aus einer Gruppe dabei sind. Wer eine Einladung am selben Tag öffnet, hat bessere Chancen als jemand, der erst nach drei Tagen klickt. Einmal täglich die Mails zu prüfen, reicht meist.

Drei Szenarien im Detail

Szenario A: gelegentlich

Ein oder zwei Panels, unregelmäßige Teilnahme, das Profil halb ausgefüllt. Verdienst: etwa 10 bis 20 € im Monat. Bis zur ersten Auszahlung kann es dauern. Kein nennenswerter Nebenverdienst, aber auch kaum Aufwand.

Szenario B: regelmäßig

Drei bis fünf Panels, vollständige Profile, Einladungen werden zeitnah geöffnet. Verdienst: etwa 100 bis 200 € im Monat. Kein Reichtum, aber ein spürbarer Zuschuss zur Haushaltskasse.

Szenario C: sehr aktiv

Viele Panels, vollständige Profile, schnelle Reaktion und ein Profil, das gut zu den gesuchten Zielgruppen passt. Verdienst: 300 bis 500 € im Monat. Das setzt täglich viel Zeit voraus und ist die Ausnahme, nicht die Regel.

Der einfachste Einstieg

Starte mit drei Portalen, die unterschiedlich auszahlen, zum Beispiel einem mit PayPal und einem mit Überweisung. Welche drei zu deinem Land, deinem Alter und deinem Auszahlungswunsch passen, zeigt dir der Portal-Finder.

Wie schnell kommt die erste Auszahlung?

Das hängt vor allem von der Auszahlungsgrenze ab. Je niedriger sie ist, desto früher siehst du dein erstes Geld. Drei Beispiele, die ich bei den Anbietern nachgelesen habe:

  • Mobrog: Auszahlung ab 5 €, unter anderem per PayPal
  • Ipsos iSay: ein Amazon-Gutschein über 5 € kostet 500 Punkte
  • Horizoom Panel: Überweisung oder Gutschein ab 1.000 Punkten, also 10 €

Viele andere Panels nennen ihre Grenze erst im Mitgliederkonto. Für den Anfang lohnen sich Portale mit niedriger Grenze, weil die erste Auszahlung motiviert, dranzubleiben.

Umfragen im Vergleich zu anderen Nebenverdiensten

Umfragen ersetzen keinen Minijob. Sie bringen weniger Geld, dafür gibt es keine festen Zeiten, keine Bewerbung und keine Vorkenntnisse. Du kannst jederzeit pausieren und wieder einsteigen. Wer mehr als ein paar Hundert Euro im Monat braucht, muss andere Wege gehen. Für alle anderen sind Umfragen einer der einfachsten Einstiege in einen Zuverdienst.

Ganz ohne Zeit geht es nicht. Eine Ausnahme sind Panels, die im Hintergrund laufen, etwa das Nielsen Computer & Mobile Panel, bei dem eine App deine Nutzung erfasst. Dafür gibt es Prämien, ohne dass du Fragen beantwortest. Ob dir das den Einblick in dein Surfverhalten wert ist, musst du selbst entscheiden.

Tipps für mehr Verdienst

Profile vollständig ausfüllen. Klingt banal, macht aber den größten Unterschied bei der Zahl der Einladungen. Besonders wichtig sind Haushalt, Beruf, Konsumgewohnheiten und Interessen.

Eigene E-Mail-Adresse anlegen. Einladungen kommen oft täglich. Mit einer eigenen Adresse für Umfragen übersiehst du keine und hast alles an einem Ort.

Einladungen zeitnah öffnen. Viele Umfragen schließen schnell. Einmal täglich nachsehen reicht.

Klein anfangen. Lieber mit drei Portalen starten und nach vier Wochen prüfen, welche regelmäßig liefern, als sich gleich bei zehn anzumelden und den Überblick zu verlieren.

Ehrlich antworten. Portale prüfen, ob deine Antworten zusammenpassen. Wer widersprüchlich antwortet, riskiert Punktabzug oder die Sperre des Kontos.

Fazit: Wie viel verdient man mit Umfragen wirklich?

Mit einem Portal und gelegentlicher Teilnahme sind 10 bis 20 € im Monat realistisch. Mit drei bis fünf Panels und regelmäßiger Teilnahme sind 100 bis 200 € drin. Kein Weg zum Reichtum, aber ein ehrlicher kleiner Zuverdienst. Wer die Erwartungen realistisch setzt, wird nicht enttäuscht.

Welche Portale es in deinem Land gibt, wie sie auszahlen und ab welchem Alter du mitmachen kannst, zeigt der bezahlte Umfragen Vergleich.

Häufige Fragen zum Verdienst mit Umfragen

Ja, aber nur mit mehreren Panels, regelmäßiger Teilnahme und einem Profil, das gut zu den gesuchten Zielgruppen passt. Für die meisten ist das die Obergrenze dessen, was neben Beruf oder Studium realistisch ist.

Drei bis fünf sind ein guter Start. Mehr Panels bringen mehr Einladungen, kosten aber auch mehr Zeit für Profile und Mails. Prüf nach vier Wochen, welche Portale regelmäßig liefern, und melde dich bei den übrigen wieder ab.

Vor allem wegen der Zielgruppe. Bestimmte Altersgruppen, Berufe oder Haushalte sind in der Marktforschung stärker gefragt. Auch die Vollständigkeit des Profils und wie schnell du auf Einladungen reagierst, machen einen Unterschied. Außerdem schwankt die Zahl der Umfragen je nach Monat.

In Deutschland bleiben Umfrage-Einnahmen als Einkünfte aus Leistungen unter 256 € im Jahr steuerfrei. Angestellte müssen wegen Nebeneinkünften bis 410 € keine Steuererklärung abgeben. In Österreich und der Schweiz gelten andere Regeln. Details stehen auf den Steuerseiten für Deutschland, Österreich und die Schweiz.

Seriöse Online Umfragen: 7 Warnsignale für Abzocke

Seriöse Online Umfragen: 7 Warnsignale für Abzocke

Neben großen Instituten wie YouGov, Ipsos oder Kantar tummeln sich im Netz auch Seiten, die mit „Geld verdienen mit Umfragen“ werben und etwas ganz anderes wollen: deine Daten, eine Gebühr oder ein teures Abo. Seriöse Online Umfragen von solchen Angeboten zu unterscheiden, ist nicht schwer, wenn du weißt, worauf du achten musst. Hier sind 7 Warnsignale für Abzocke, eine Checkliste zum Abhaken und was du tun kannst, wenn du schon auf ein unseriöses Angebot hereingefallen bist.

1. Du sollst etwas bezahlen

Das klarste Warnsignal überhaupt: Seriöse Umfrageportale sind kostenlos. Sie verdienen ihr Geld mit den Auftraggebern der Studien, nicht mit den Teilnehmern.

Unseriöse Anbieter tarnen die Kosten gern als „Aktivierungsgebühr“, „Premium-Mitgliedschaft“ oder „Starterpaket mit Liste der besten Umfragen“. Egal wie es heißt: Wer Geld verlangt, bevor du einen Cent verdient hast, ist kein Umfrageportal. Alle Portale in meinem bezahlte Umfragen Vergleich sind kostenlos.

2. Die Verdienstversprechen sind zu schön

„100 € am Tag mit Umfragen“ oder „2.000 € im Monat von zu Hause“ sind keine Werbung, sondern Köder. Realistisch sind mit einem Panel 10 bis 20 € im Monat, mit drei bis fünf Panels und regelmäßiger Teilnahme 100 bis 200 €. Mehr schaffen nur wenige, vierstellige Monatsbeträge niemand.

Hinter überzogenen Versprechen steckt oft ein anderes Geschäftsmodell. Entweder verdient der Anbieter am Verkauf eines Kurses oder einer „Geheimliste“, oder du sollst vor allem neue Mitglieder anwerben. Wie viel wirklich drin ist, steht im Ratgeber Wie viel verdient man mit Umfragen?

3. Niemand weiß, wer dahintersteckt

Seriöse Online Umfragen haben einen Absender. Bei seriösen Portalen findest du heraus, welches Unternehmen das Panel betreibt und wo es sitzt, im Impressum, in den Nutzungsbedingungen oder in der Datenschutzerklärung. Bei großen Instituten wie GfK, Kantar, Ipsos, Nielsen oder YouGov ist das ohnehin bekannt.

Fehlt jede Angabe zum Betreiber oder gibt es nur eine E-Mail-Adresse ohne Firma, solltest du vorsichtig sein. Das ist auch eines der Kriterien, nach denen ich Portale in den Vergleich aufnehme. Alle Kriterien stehen auf der Seite Bewertungsmethodik.

4. Die Datenschutzerklärung fehlt oder ist leer

Bei Umfragen gibst du viel über dich preis: Alter, Haushalt, Einkommen, Konsumgewohnheiten. Wer in der EU solche Daten erhebt, muss nach der DSGVO erklären, was damit passiert. Eine ordentliche Datenschutzerklärung nennt mindestens:

  • wer für die Daten verantwortlich ist und wie du ihn erreichst
  • welche Daten gesammelt werden und wofür
  • ob und an wen sie weitergegeben werden
  • wie lange sie gespeichert werden
  • wie du Auskunft verlangen, widersprechen oder die Löschung beantragen kannst

Fehlt die Erklärung oder ist sie erkennbar kopiert, etwa mit einem fremden Firmennamen, ist das ein Warnsignal.

5. Auszahlungen klemmen

Ein Portal ist nur so gut wie seine Auszahlung. Vor der Anmeldung bei einem unbekannten Anbieter lohnt sich ein Blick in die Bewertungen auf Trustpilot und in die Nutzungsbedingungen. Typische Muster bei unseriösen Seiten:

  • Das Konto wird kurz vor Erreichen der Auszahlungsgrenze gesperrt
  • Die Auszahlungsgrenze steigt immer wieder, sobald man ihr nahekommt
  • Auszahlungsanträge bleiben unbeantwortet
  • Der Support antwortet nicht oder vertröstet endlos

Auch bei seriösen Portalen: Lies die Regeln zum Verfall

Manche Panels löschen Konten nach längerer Inaktivität, mitsamt Guthaben. Die Fristen reichen von 90 Tagen bis zu mehreren Jahren. Das ist nicht unseriös, aber du solltest es wissen. Mein Tipp: Löse dein Guthaben ein, sobald du die Auszahlungsgrenze erreichst.

6. Du sollst zu viele sensible Daten angeben

Für die Anmeldung brauchen Panels deine E-Mail-Adresse, Geburtsdatum, Geschlecht, Wohnort und Angaben zum Haushalt. Manche fragen nach der Postanschrift, etwa für Produkttests. Was bei der Registrierung nichts zu suchen hat:

  • Kreditkartennummer oder Kontodaten (Bankdaten erst bei einer Auszahlung per Überweisung)
  • Passwörter zu anderen Konten
  • Steuer-ID oder Sozialversicherungsnummer

Einige große Panels bieten eine Identitätsprüfung mit Ausweis an, YouGov etwa über einen spezialisierten Dienstleister. Das ist freiwillig und dient dem Schutz vor Betrug. Wird der Ausweis aber gleich bei der Anmeldung per Upload verlangt, ohne dass du weißt wofür, brich ab.

7. Statt Umfragen gibt es vor allem Angebote

Manche Seiten nennen sich Umfrageportal, leben aber davon, dass du Abos abschließt, Apps installierst oder Gratisproben bestellst, die später kostenpflichtig werden. Erkennbar ist das daran, dass es für Bestellungen und Anmeldungen deutlich mehr Prämie gibt als für Umfragen.

Echte Marktforschung will nichts verkaufen. Am Ende einer Umfrage steht ein Dankeschön, kein Kaufangebot.

Checkliste: Seriöse Online Umfragen erkennen

Vor der Anmeldung abhaken

  • Die Anmeldung ist kostenlos
  • Der Betreiber ist mit Firma und Sitz angegeben
  • Es gibt eine vollständige Datenschutzerklärung
  • Die Verdienstangaben sind realistisch
  • Punktewert, Auszahlungsgrenze und Auszahlungswege sind offen genannt
  • Bewertungen anderer Nutzer zeigen, dass ausgezahlt wird
  • Bei der Anmeldung werden keine Bank- oder Kartendaten verlangt
  • Du wirst nicht gedrängt, andere anzuwerben oder etwas zu kaufen

Ein zusätzliches gutes Zeichen ist die Mitgliedschaft des Betreibers in einem Marktforschungsverband wie ESOMAR. Das ist keine Garantie, zeigt aber, dass sich der Anbieter an einen Berufskodex gebunden hat.

Was tun, wenn du auf ein unseriöses Portal hereingefallen bist?

Daten löschen lassen. Lösch dein Konto und verlange die Löschung deiner Daten nach Art. 17 DSGVO. Der Anbieter muss darauf spätestens innerhalb eines Monats reagieren.

Passwort ändern. Vor allem, wenn du dasselbe Passwort auch woanders nutzt.

Konto und Kreditkarte prüfen. Hast du Zahlungsdaten angegeben, kontrolliere deine Abbuchungen und wende dich bei unberechtigten Abbuchungen sofort an deine Bank.

Anzeige erstatten. Hast du Geld verloren oder gibt es konkrete Hinweise auf Betrug, kannst du bei der Polizei Anzeige erstatten, in vielen Bundesländern auch online. Beratung zu Abo-Fallen bieten die Verbraucherzentralen, in Österreich die Arbeiterkammer und in der Schweiz die Konsumentenschutz-Organisationen.

Wo du seriöse Portale findest

Seriöse Online Umfragen findest du am schnellsten über einen Vergleich. In meinem sind nur Portale, die kostenlos sind, einen nachvollziehbaren Betreiber haben und ihre Bedingungen offenlegen. Bei den großen Panels habe ich Punktewert, Auszahlungswege und Mindestalter direkt in den FAQ und Teilnahmebedingungen der Anbieter nachgelesen. Der Portal-Finder zeigt dir, welche davon zu deinem Land, Alter und Auszahlungswunsch passen.

Häufige Fragen zu seriösen Online-Umfragen

Drei kurze Checks: Ist die Anmeldung kostenlos? Steht irgendwo, welche Firma dahintersteckt? Sind die Verdienstversprechen realistisch? Lautet eine Antwort Nein, lass die Finger davon.

Die großen Institute wie YouGov, Ipsos, Toluna, LifePoints aus der Kantar-Gruppe, PineCone Research von NielsenIQ oder das Horizoom Panel aus Berlin. Alle Portale mit Betreiber, Mindestalter und Auszahlungswegen findest du im bezahlte Umfragen Vergleich.

Weil Unternehmen für Meinungen und Daten zahlen. Hersteller, Medien und Agenturen beauftragen Marktforschungsinstitute, und die geben einen kleinen Teil davon als Prämie an die Teilnehmer weiter. Wie das genau abläuft, erklärt der Ratgeber So funktionieren bezahlte Online-Umfragen.

Nicht automatisch. Einige große Panels bieten eine freiwillige Identitätsprüfung an, um Betrug zu verhindern. Seriös läuft das über einen spezialisierten Dienstleister und mit klarer Erklärung. Verlangt ein unbekanntes Portal den Ausweis direkt bei der Anmeldung, ist Vorsicht angebracht.

ESOMAR ist ein weltweiter Verband für Markt- und Meinungsforschung. Mitglieder verpflichten sich auf einen gemeinsamen Kodex, unter anderem zum Schutz der Teilnehmer und ihrer Daten. Eine Mitgliedschaft ist kein Gütesiegel, aber ein gutes Zeichen.

Ja, nicht aus Misstrauen, sondern aus Ordnung. Einladungen kommen oft täglich, und mit einem eigenen Postfach behältst du den Überblick.

Umfragen Steuern Deutschland: 256 € und 410 € erklärt

Umfragen Steuern Deutschland: Was gilt für Einnahmen aus Umfrageportalen?

Umfragen Steuern Deutschland in einem Satz: Bleiben deine Einnahmen aus Umfragen unter 256 € im Jahr, sind sie steuerfrei, und wer daneben Lohn bezieht, muss bis 410 € an Nebeneinkünften keine Steuererklärung abgeben. Für die meisten Teilnehmer fällt damit keine Steuer an. Welche Grenze für dich gilt und was du tun musst, wenn du darüber kommst, erklärt diese Seite.

Kurzantwort

  • Einkunftsart: in der Regel Einkünfte aus Leistungen (§ 22 Nr. 3 EStG)
  • Freigrenze: unter 256 € im Kalenderjahr steuerfrei
  • Mit Lohn: Nebeneinkünfte bis 410 € lösen keine Pflicht zur Steuererklärung aus (§ 46 EStG)
  • Eintragen: in der Anlage SO, Abschnitt Leistungen
  • Gutscheine: zählen mit ihrem Wert mit

Diese Seite erklärt die allgemeinen Regeln und ersetzt keine Steuerberatung. Verbindlich Auskunft geben das Finanzamt oder eine Steuerberatung.

Welche Einkunftsart gilt für Umfrage-Einnahmen?

Wer als Privatperson gelegentlich Umfragen ausfüllt, erzielt in der Regel sonstige Einkünfte, genauer Einkünfte aus Leistungen nach § 22 Nr. 3 EStG. Darunter fallen Einnahmen aus gelegentlichen Tätigkeiten, die zu keiner anderen Einkunftsart gehören, also weder Lohn noch Gewerbe noch selbständige Arbeit sind.

Mehrere Panels zu nutzen, macht daraus noch kein Gewerbe. Ob eine Tätigkeit im Einzelfall anders einzustufen ist, entscheidet das Finanzamt. Bei normaler Teilnahme an Umfrageportalen musst du kein Gewerbe anmelden.

Die Freigrenze: unter 256 € pro Jahr

Im Gesetz heißt es: Solche Einkünfte sind „nicht einkommensteuerpflichtig, wenn sie weniger als 256 Euro im Kalenderjahr betragen haben“. Die Grenze gilt für alle Einkünfte aus Leistungen zusammen, nicht pro Portal. Dazu zählen neben Umfragen etwa gelegentliche Vermittlungen. Private Verkäufe gehören nicht dazu, für sie gelten eigene Regeln.

Freigrenze, nicht Freibetrag

Bei einem Freibetrag bleibt ein fester Betrag steuerfrei, nur der Rest wird versteuert. Bei einer Freigrenze ist alles steuerfrei, solange du darunter bleibst. Erreichst du sie, zählt der ganze Betrag. Bei 300 € sind also nicht 44 €, sondern 300 € Einkünfte.

Kommst du auf 256 € oder mehr, heißt das noch nicht, dass du Steuer zahlst. Ob und wann du eine Steuererklärung abgeben musst, hängt davon ab, ob du daneben Lohn beziehst.

Mit Lohn: die 410-€-Grenze

Bist du angestellt, gilt § 46 EStG. Eine Steuererklärung musst du wegen Nebeneinkünften erst abgeben, wenn alle Einkünfte, von denen keine Lohnsteuer abgezogen wurde, zusammen mehr als 410 € im Jahr betragen. Bleiben sie darunter, werden sie auch bei einer freiwilligen Steuererklärung vom Einkommen abgezogen und damit nicht besteuert. Das nennt sich Härteausgleich.

Wichtig: In die 410 € zählen nicht nur Umfragen, sondern alle Einkünfte ohne Lohnsteuerabzug, zum Beispiel auch aus einer Vermietung oder einem kleinen Nebengewerbe. Darüber wird die Steuer schrittweise angehoben, bis die Einkünfte voll besteuert sind.

Ohne Lohn

Schüler, Studierende ohne Job und andere Personen ohne Lohn müssen erst dann eine Steuererklärung abgeben, wenn ihr gesamtes Einkommen über dem Grundfreibetrag liegt. Mit Umfragen allein erreicht diese Grenze niemand. Die 256-€-Freigrenze gilt trotzdem: Bleibst du darunter, zählen Umfrage-Einnahmen gar nicht als steuerpflichtige Einkünfte.

Bei Rentnern ist die Lage oft anders, weil viele ohnehin eine Steuererklärung abgeben müssen. Dann gehören Umfrage-Einnahmen ab 256 € in die Anlage SO.

Welche Regel gilt für dich?

Deine Lage Unter 256 € im Jahr 256 bis 410 € Über 410 €
Angestellt, keine Steuererklärung steuerfrei keine Pflicht zur Erklärung, Härteausgleich Erklärung nötig, Einkünfte in die Anlage SO
Steuererklärung wird ohnehin gemacht steuerfrei in die Anlage SO, bei Angestellten durch den Härteausgleich steuerfrei in die Anlage SO, Steuer nach deinem Steuersatz
Ohne Lohn, z. B. Studium steuerfrei Erklärung erst, wenn das Gesamteinkommen über dem Grundfreibetrag liegt Erklärung erst, wenn das Gesamteinkommen über dem Grundfreibetrag liegt

Die 410 € beziehen sich auf alle Einkünfte ohne Lohnsteuerabzug zusammen, nicht nur auf Umfragen.

Auch Gutscheine und Prämien zählen

Viele Panels zahlen in Gutscheinen oder Prämien statt in Geld. Steuerlich ändert das nichts: Ein Gutschein über 10 € sind 10 € Einnahmen. Punkte, die noch auf deinem Konto beim Portal liegen, sind dagegen noch keine Einnahme. Maßgeblich ist der Zeitpunkt, an dem du die Auszahlung oder den Gutschein erhältst.

Umfragen Steuern Deutschland: So gehst du vor

  1. Auszahlungen notieren: Halte jede Auszahlung und jeden eingelösten Gutschein mit Datum, Portal und Betrag fest. Die meisten Portale zeigen eine Übersicht im Mitgliederkonto, dazu kommen Bestätigungsmails und deine PayPal-Übersicht.
  2. Am Jahresende zusammenrechnen: Liegst du unter 256 €, ist nichts zu tun.
  3. Deine Lage prüfen: Als Angestellter zählt, ob alle Einkünfte ohne Lohnsteuerabzug zusammen über 410 € liegen.
  4. Eintragen, wenn nötig: Die Einkünfte gehören in die Anlage SO, Abschnitt Leistungen. Am einfachsten geht das über ELSTER. Als Bezeichnung genügt „Einnahmen aus Online-Umfragen“.
  5. Belege aufbewahren: Beilegen musst du nichts, aber das Finanzamt kann nachfragen.

Was passiert, wenn du nichts angibst?

Liegst du unter den Grenzen, gibt es nichts anzugeben. Bist du aber zur Steuererklärung verpflichtet oder machst sie ohnehin, gehören Umfrage-Einkünfte ab 256 € hinein. Wer sie dann weglässt, riskiert Nachzahlungen mit Zinsen. Darauf, dass es niemand merkt, solltest du dich nicht verlassen: Verpflichtet zur Angabe bist du selbst, nicht das Portal.

Umfrageportale für Deutschland

In Deutschland nehmen derzeit 17 Portale aus meinem Vergleich neue Mitglieder auf. Welche das sind, wie sie auszahlen und ab welchem Alter du mitmachen kannst, zeigt der bezahlte Umfragen Vergleich. Was sich realistisch verdienen lässt, steht im Verdienst-Ratgeber.

Deutschland, Österreich und die Schweiz im Vergleich

Die Regeln unterscheiden sich deutlich. In Österreich gilt für Einkünfte aus Leistungen eine Freigrenze von 220 €, für Arbeitnehmer und Pensionisten kommt eine 730-€-Grenze für alle Nebeneinkünfte hinzu. In der Schweiz gibt es gar keine Freigrenze, dort gehört jeder Franken in die Steuererklärung. Die Details stehen auf den Seiten zu Österreich und der Schweiz.

Häufige Fragen zu Umfragen und Steuern in Deutschland

Beide, aber für verschiedene Fragen. Unter 256 € sind Einkünfte aus Leistungen gar nicht steuerpflichtig. Die 410 € betreffen Angestellte: Bleiben alle Einkünfte ohne Lohnsteuerabzug zusammen darunter, müssen sie deswegen keine Erklärung abgeben, und die Einkünfte bleiben steuerfrei.

Dann zählen die Einnahmen als Einkünfte. Bist du angestellt und bleiben alle Nebeneinkünfte unter 410 €, ändert sich trotzdem nichts. Gibst du ohnehin eine Steuererklärung ab, trägst du sie in die Anlage SO ein.

Nein. Einnahmen entstehen erst, wenn du Geld oder einen Gutschein tatsächlich erhältst. Punkte auf dem Konto beim Portal zählen noch nicht.

In der Anlage SO im Abschnitt für Leistungen. Über ELSTER wirst du durch die Eingabe geführt. Belege legst du nicht bei, bewahrst sie aber für Rückfragen auf.

In der Regel nicht. Wer als Privatperson an Umfrageportalen teilnimmt, betreibt kein Gewerbe, auch nicht mit mehreren Portalen gleichzeitig.

Quellen

Bezahlte Umfragen ab 16: Diese Portale nehmen dich auf

Bezahlte Umfragen ab 16: Diese Portale nehmen dich auf

Viele Umfrageportale nehmen erst Erwachsene auf. Es gibt aber mehr Ausnahmen, als die meisten denken: In meinem Vergleich bieten zehn Portale bezahlte Umfragen ab 16 an, darunter bekannte Namen wie YouGov, Ipsos, Toluna und LifePoints. In Österreich geht es mit askGfK sogar schon ab 14. Hier findest du alle Portale nach Land, wie du ohne PayPal an deine Prämien kommst und worauf du als Jugendlicher achten solltest.

Wichtig vor der Anmeldung: PayPal gibt es erst ab 18

Ein eigenes PayPal-Konto darfst du erst als Erwachsener eröffnen. Nimm deshalb Portale, die auch Gutscheine oder Überweisung anbieten. Alle Portale weiter unten haben das, bis auf drei, die ich in der Übersicht extra markiert habe.

Warum viele Portale erst ab 18 sind

Der Grund ist vor allem der Datenschutz. Nach der DSGVO dürfen Jugendliche in Deutschland ab 16 selbst in die Verarbeitung ihrer Daten durch Online-Dienste einwilligen, darunter braucht es die Eltern. Österreich hat diese Grenze auf 14 Jahre gesenkt. Deshalb fangen viele Panels genau bei 16 an, und askGfK nimmt in Österreich schon 14-Jährige auf.

Für die Portale ist es einfacher, gleich nur Erwachsene zu nehmen. Wer trotzdem ab 16 öffnet, hat sich bewusst darauf eingestellt. Unter den Anbietern ab 16 sind einige der größten Institute überhaupt.

Bezahlte Umfragen ab 16 in Deutschland

YouGov

Das Institut kennst du vielleicht aus den Nachrichten. Du beantwortest kurze Umfragen zu Politik, Gesellschaft und Marken, also Themen, bei denen deine Meinung wirklich zählt. 500 Punkte sind 1 €, und die Punkte verfallen nicht, solange dein Konto aktiv ist. Einlösen kannst du sie als Gutschein oder später als Überweisung.

Kostenlos bei YouGov anmelden Mehr zu YouGov

Toluna

Eine der größten Umfrage-Communities weltweit. Neben Umfragen gibt es Abstimmungen, Spiele und eine aktive Community. Zur Begrüßung bekommst du 500 Punkte. Gewinnst du als Minderjähriger einen Preis, wird er laut Nutzungsbedingungen an deine Eltern ausgehändigt.

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Horizoom Panel

Deutscher Betreiber aus Berlin mit klaren Regeln: 1.000 Punkte sind 10 €, ausgezahlt per Überweisung oder Gutschein. Horizoom nimmt dich ab 16 auf, mit Einwilligung deiner Eltern sogar schon ab 14. Wenn du ein Jugendkonto bei der Bank hast, bekommst du das Geld direkt dorthin.

Kostenlos bei Horizoom anmelden Mehr zu Horizoom

LifePoints

Großes internationales Panel aus der Kantar-Gruppe. Die erste Prämie gibt es schon ab rund 5 €, als Gutschein bekannter Händler oder als Spende. Wichtig: Starte mindestens eine Umfrage alle 90 Tage, sonst kann das Konto gesperrt werden.

Kostenlos bei LifePoints anmelden Mehr zu LifePoints

Ipsos iSay

Ipsos ist eines der großen internationalen Marktforschungsinstitute, und laut Nutzungsbedingungen kannst du ab 16 mitmachen. 100 Punkte sind 1 €, einen Amazon- oder Zalando-Gutschein über 5 € gibt es schon ab 500 Punkten, digitale Gutscheine kommen sofort per E-Mail. Ipsos gibt es in Deutschland und der Schweiz.

Kostenlos bei Ipsos iSay anmelden Mehr zu Ipsos iSay

Trendfrage

Hinter Trendfrage steht das Hamburger Marktforschungsinstitut Trend Research. Für Umfragen bekommst du TRENDIES, 10 davon sind 1 €. Gutscheine für Amazon oder BestChoice gibt es schon ab 5 €, dazu Sachprämien und Spenden. PayPal ab 20 € kommt für dich erst mit 18 in Frage. Ein Plus: Auch wenn du nach den ersten Fragen nicht zur Zielgruppe passt, gibt es laut FAQ TRENDIES.

Kostenlos bei Trendfrage anmelden

Opinionz

Internationales Portal mit Punkten für Umfragen und kleine Aufgaben. Eingelöst wird über den Prämiendienst Tremendous, unter anderem als Gutschein für Amazon, Google Play oder IKEA. Laut Nutzungsbedingungen kannst du dich ab 16 anmelden.

Kostenlos bei Opinionz anmelden

Bezahlte Umfragen ab 16 in Österreich

In Österreich ist askGfK die erste Wahl für junge Leute. Das Panel des Marktforschers GfK sucht gezielt 14- bis 39-Jährige, du gehörst also genau zur gesuchten Gruppe. Für Umfragen gibt es Punkte, die du gegen Gutscheine und Prämien eintauschst. Dazu kommt Opinionz, das auch Mitglieder aus Österreich ab 16 aufnimmt.

askGfK Österreich (ab 14) Opinionz Österreich

Alle Portale für Österreich findest du auf der Seite Bezahlte Umfragen in Österreich.

Bezahlte Umfragen ab 16 in der Schweiz

Auch in der Schweiz gibt es askGfK, hier für 16- bis 34-Jährige. Dazu kommen Toluna mit eigener Schweizer Anmeldung, Ipsos iSay und Opinionz. Damit bist du als Jugendlicher in der Schweiz gut aufgestellt.

askGfK Schweiz (16 bis 34) Toluna Schweiz Ipsos iSay Schweiz Opinionz Schweiz

Alle Portale für die Schweiz findest du auf der Seite Bezahlte Umfragen in der Schweiz.

Übersicht: Alle Portale ab 16

Portal Ab Länder Prämien ohne PayPal
YouGov 16 🇩🇪 Gutscheine, Überweisung
Toluna 16 🇩🇪 🇨🇭 Gutscheine
Horizoom Panel 16, mit Eltern ab 14 🇩🇪 Überweisung, Gutscheine
LifePoints 16 🇩🇪 Gutscheine, Spenden
Ipsos iSay 16 🇩🇪 🇨🇭 Gutscheine ab 5 €
Trendfrage 16 🇩🇪 Gutscheine ab 5 €, Sachprämien
Opinionz 16 🇩🇪 🇦🇹 🇨🇭 Gutscheine
askGfK 14 (AT), 16 (CH) 🇦🇹 🇨🇭 Gutscheine, Prämien
Greenpanthera 16 🇩🇪 🇦🇹 nur PayPal¹
PollPronto 16 🇩🇪 🇦🇹 nur PayPal¹
SurveyPronto 16 🇩🇪 🇦🇹 nur PayPal¹

¹ Diese drei nehmen dich laut Nutzungsbedingungen ab 16 auf, zahlen aber nur per PayPal aus. Vor deinem 18. Geburtstag kommst du dort also nicht an dein Guthaben. Wer bald 18 wird, kann schon mal sammeln.

Wie viel bringen bezahlte Umfragen ab 16?

Rechne mit Taschengeld, nicht mit einem Nebenjob. Wer bei zwei oder drei Portalen regelmäßig mitmacht, kommt meist auf 10 bis 20 € im Monat. Mehr ist mit mehreren Panels und einem vollständigen Profil drin. Wie viele Umfragen du bekommst, hängt vor allem davon ab, wen die Auftraggeber gerade suchen.

Mehr dazu, was den Verdienst bestimmt, steht im Ratgeber Wie viel verdient man mit Umfragen?

So startest du am besten

Melde dich bei zwei oder drei Portalen aus deinem Land an, füll die Profile vollständig aus und leg dir eine eigene E-Mail-Adresse für Umfragen an. In Deutschland passen zum Beispiel YouGov, Toluna und Horizoom gut zusammen. Der Portal-Finder zeigt dir passend zu Land und Alter die Portale, die dich aufnehmen.

Darauf solltest du als Jugendlicher achten

Nie für die Anmeldung bezahlen. Seriöse Umfrageportale sind kostenlos. Verlangt eine Seite Geld für den Zugang oder ein „Starterpaket“, ist sie nicht seriös.

Nur nötige Daten angeben. Portale fragen nach Alter, Wohnort und Haushalt, weil sie danach die Umfragen verteilen. Passwörter, Bankdaten deiner Eltern oder deine Schule gehören nicht dazu.

Ehrlich bleiben, auch beim Alter. Wer sich älter macht, um bei einem Portal ab 18 mitzumachen, riskiert die Sperre und den Verlust seiner Punkte. Spätestens bei der Auszahlung fällt es oft auf.

Mit den Eltern reden. Bei Horizoom brauchst du unter 16 ihre Einwilligung, bei Toluna gehen Gewinne an sie. Auch sonst ist es einfacher, wenn sie Bescheid wissen, etwa wenn ein Produkttest per Post kommt.

Ab 18: Diese Portale kommen dazu

Mit dem 18. Geburtstag stehen dir alle Portale offen, zum Beispiel PineCone Research mit Produkttests und Startbonus oder Mobrog mit PayPal ab 5 €. Dann lohnt sich auch ein eigenes PayPal-Konto. Alle Portale mit Mindestalter und Auszahlungswegen zeigt der bezahlte Umfragen Vergleich.

Häufige Fragen zu bezahlten Umfragen ab 16

In Deutschland sind es in meinem Vergleich YouGov, Ipsos iSay, Toluna, Horizoom, LifePoints, Trendfrage und Opinionz, dazu Greenpanthera, PollPronto und SurveyPronto, die allerdings nur per PayPal auszahlen. In Österreich gibt es askGfK ab 14 und Opinionz, in der Schweiz askGfK, Toluna, Ipsos iSay und Opinionz.

Ja. askGfK in Österreich nimmt 14- bis 39-Jährige auf. In Deutschland kannst du bei Horizoom mit Einwilligung deiner Eltern ab 14 mitmachen.

Am einfachsten mit Gutscheinen, etwa für Amazon oder andere Händler. Die gibt es bei fast allen Portalen ab 16. Horizoom und YouGov zahlen außerdem per Überweisung, das klappt mit einem Jugendkonto.

Ab 16 kannst du dich bei den genannten Portalen selbst anmelden. Bei Horizoom brauchst du unter 16 die Einwilligung deiner Eltern, und bei Toluna werden Gewinne an sie ausgehändigt, solange du minderjährig bist. Es ist ohnehin sinnvoll, sie einzuweihen.

In Deutschland bleiben Einnahmen aus Umfragen steuerfrei, solange sie im Jahr unter 256 € liegen. In Österreich gilt eine Freigrenze von 220 €, in der Schweiz gibt es keinen festen Freibetrag. Details stehen auf den Steuerseiten für Deutschland, Österreich und die Schweiz.

Ja, das ist sogar der beste Weg zu mehr Einladungen. Zwei oder drei Portale zum Start sind genug, später kannst du erweitern.

Trendfrage Erfahrungen: Hamburger Panel mit PayPal

Trendfrage Erfahrungen: Hamburger Panel mit Gutscheinen ab 5 €

Wer nach Trendfrage Erfahrungen sucht, findet ein Panel, das anders ist als die großen internationalen Namen: Hinter Trendfrage steht ein Marktforschungsinstitut aus Hamburg, die Umfragen richten sich nur an Menschen in Deutschland. Dazu kommen faire Regeln: Gutscheine gibt es schon ab 5 €, PayPal ab 20 €, und auch wer nach den ersten Fragen nicht zur Zielgruppe passt, bekommt etwas. Hier findest du alle Fakten auf einen Blick, jede mit Quelle.

Betreiber
TREND RESEARCH GmbH, Hamburg
Verfügbar in
Deutschland
Mindestalter
16, eine Person pro Haushalt
Punktewert
10 TRENDIES = 1 €
Gutscheine ab
5 € (Amazon, BestChoice)
PayPal
ab 20 €, einmal am Tag
Weitere Prämien
Sachprämien, Spenden
Online-Gutscheine
spätestens am nächsten Werktag
Bei frühem Abbruch
trotzdem TRENDIES

Angaben laut FAQ, AGB und Prämienübersicht von Trendfrage.

Wer steckt hinter Trendfrage?

Trendfrage wird von der TREND RESEARCH GmbH betrieben, einem Hamburger Institut für Markt- und Kommunikationsforschung. Impressum, Adresse und Telefonnummer stehen offen auf der Seite. Anders als die großen Panels mit Mitgliedern in Dutzenden Ländern nimmt Trendfrage laut AGB nur Teilnehmer mit Wohnsitz in Deutschland auf.

Für dich bedeutet das: Die Umfragen drehen sich um Marken, Medien und Themen aus Deutschland, und du bist Teil eines überschaubaren Panels statt eines von Millionen Mitgliedern weltweit.

So funktioniert Trendfrage

Nach der Anmeldung bestätigst du deine E-Mail-Adresse und füllst dein Profil aus. Danach bekommst du Einladungen zu Umfragen per E-Mail. Für jede abgeschlossene Umfrage gibt es TRENDIES, wie viele, hängt laut AGB von Art und Länge der Befragung ab.

Ein Pluspunkt, den nicht jedes Panel bietet: Passt du nach den Eingangsfragen nicht zur gesuchten Gruppe, bekommst du laut FAQ trotzdem TRENDIES. Nur wer eine Umfrage mittendrin abbricht, geht leer aus.

Profil aktuell halten

Trendfrage bittet seine Mitglieder regelmäßig, ihre Daten zu aktualisieren. Reagierst du laut AGB nicht innerhalb von drei Monaten, kann das Konto deaktiviert werden, und mit ihm verfallen die gesammelten TRENDIES. Ein kurzer Klick auf die Erinnerungsmail genügt.

Prämien: Gutscheine, PayPal oder Spende

10 TRENDIES entsprechen 1 €. Im Prämienshop gibt es laut Übersicht:

  • Amazon-Gutscheine ab 50 TRENDIES (5 €). Größere Gutscheine sind etwas günstiger: 30 € kosten 280 statt 300 TRENDIES.
  • BestChoice-Gutscheine ab 5 €, einlösbar unter anderem bei Otto, H&M, IKEA und Rossmann.
  • PayPal ab 200 TRENDIES (20 €), einmal am Tag.
  • Spenden an gemeinnützige Organisationen ab 5 €.
  • Sachprämien, etwa eine monatlich wechselnde „Prämie des Monats“.

Online-Gutscheine verschickt Trendfrage laut FAQ spätestens einen Werktag nach der Bestellung, Sachprämien können bis zu 14 Werktage dauern. Damit gehört Trendfrage zu den Portalen, bei denen du dein erstes Guthaben besonders schnell in der Hand hast.

Welche Portale noch schnell auszahlen, zeigt die Seite Umfrageportale, die sofort auszahlen.

Vorteile

  • Deutsches Institut mit vollständigem Impressum
  • Gutscheine schon ab 5 €, PayPal ab 20 €
  • Online-Gutscheine spätestens am nächsten Werktag
  • TRENDIES auch bei frühem Abbruch
  • Klarer Punktewert: 10 TRENDIES sind 1 €
  • Mitmachen ab 16

Nachteile

  • Nur für Deutschland
  • Nur eine Person pro Haushalt
  • PayPal erst ab 20 €
  • Konto kann deaktiviert werden, wenn du auf Aktualisierungsbitten nicht reagierst

Für wen lohnt sich Trendfrage?

Fasst man die Fakten aus diesen Trendfrage Erfahrungen zusammen, passt das Panel zu dir, wenn du in Deutschland wohnst und ein Panel mit deutschem Betreiber und klaren Regeln suchst. Durch die niedrige Gutscheingrenze von 5 € siehst du schnell, dass es funktioniert. Weil du ab 16 mitmachen kannst, ist Trendfrage auch für Jugendliche interessant, die noch kein PayPal haben.

Als einziges Panel reicht Trendfrage, wie jedes andere, selten aus. Kombiniert mit einem großen internationalen Panel wie Toluna oder LifePoints und einem gezielten Panel wie PineCone bekommst du deutlich mehr Einladungen. Wie das aussieht, steht im Abschnitt Die richtige Portal-Kombination.

Trendfrage Erfahrungen: häufige Fragen

Trendfrage wird von der TREND RESEARCH GmbH aus Hamburg betrieben, Impressum und Kontaktdaten stehen offen auf der Seite. Die Teilnahme ist kostenlos, Punktewert und Prämien sind in der Prämienübersicht einsehbar. Damit erfüllt Trendfrage alle Kriterien, nach denen ich Portale in den Vergleich aufnehme.

Ja, laut Prämienübersicht ab 200 TRENDIES, also 20 €, einmal am Tag. Gutscheine für Amazon oder BestChoice gibt es schon ab 5 €.

10 TRENDIES entsprechen laut FAQ 1 €. Bei größeren Amazon-Gutscheinen bekommst du etwas mehr für deine TRENDIES, ein 30-€-Gutschein kostet 280 TRENDIES.

Laut AGB ab 16, mit Wohnsitz in Deutschland. Pro Haushalt darf sich nur eine Person anmelden.

Ja. Laut FAQ gibt es auch dann TRENDIES, wenn du nach den Eingangsfragen nicht weiter teilnehmen kannst. Keine TRENDIES gibt es nur, wenn du eine Umfrage selbst abbrichst.

Nein, laut AGB nur für Teilnehmer mit Wohnsitz in Deutschland. Passende Portale findest du auf den Seiten für Österreich und die Schweiz.

Mobrog Erfahrungen: Auszahlung ab 5 € in 30 Minuten

Mobrog Erfahrungen: Auszahlung ab 5 € in 30 Minuten

Wer nach Mobrog Erfahrungen sucht, will meist eines wissen: Wie schnell komme ich an mein Geld? Bei Mobrog lautet die Antwort laut eigener Startseite: ab 5 € und innerhalb von 30 Minuten, per PayPal, Skrill, Überweisung oder Gutschein. Dahinter steht ein Hamburger Marktforschungsinstitut, das Mitglied im Branchenverband ESOMAR ist. Hier findest du alle Fakten auf einen Blick, jede mit Quelle.

Betreiber
Splendid Research GmbH, Hamburg
Verfügbar in
Deutschland, Österreich, Schweiz und rund 70 weiteren Ländern
Mindestalter
18
Auszahlung ab
5 €
Dauer laut Mobrog
innerhalb von 30 Minuten
Auszahlungswege
PayPal, Skrill, Überweisung, Gutscheine
Währung
Auszahlung in Landeswährung, in der Schweiz also in Franken
Verband
Mitglied bei ESOMAR
App
iOS und Android, mit Spielen in der „MOBROG Arcade“

Angaben laut Startseite und Nutzungsbedingungen von Mobrog sowie der Beschreibung im App Store.

Wer steckt hinter Mobrog?

Mobrog wird laut Nutzungsbedingungen von der Splendid Research GmbH betrieben, einem Marktforschungsinstitut mit Sitz in der Barmbeker Straße in Hamburg. Das Panel ist international aufgestellt: Auf der Startseite lassen sich rund 75 Länder auswählen, darunter Deutschland, Österreich und die Schweiz.

Splendid Research ist Mitglied bei ESOMAR, dem weltweiten Verband der Markt- und Meinungsforschung. Mitglieder verpflichten sich auf einen gemeinsamen Kodex, unter anderem zum Schutz der Teilnehmer und ihrer Daten. Das ist kein Gütesiegel, aber ein gutes Zeichen. Weitere Merkmale seriöser Portale findest du auf der Seite Seriöse Online Umfragen.

So funktioniert Mobrog

Nach der Anmeldung füllst du dein Profil aus und siehst danach die Umfragen, die zu dir passen, auf der Website oder in der App. Kurze Umfragen bringen laut App-Store-Beschreibung im Schnitt zwischen 0,50 und 3 Dollar. Dein Guthaben wird in Euro angezeigt, du musst also nicht mit Punkten rechnen.

Passt du nach den ersten Fragen nicht zur gesuchten Gruppe, kann Mobrog dich laut Nutzungsbedingungen an eine ähnliche Umfrage weiterleiten. Die kannst du annehmen oder ablehnen.

Ein Extra gibt es in der App: In der „MOBROG Arcade“ kannst du kleine Spiele spielen und dabei ebenfalls etwas verdienen.

Auszahlung: 5 € in 30 Minuten

Das ist die größte Stärke von Mobrog. Sobald 5 € auf deinem Konto sind, kannst du auszahlen lassen. Laut Startseite kommt das Geld innerhalb von 30 Minuten. Welche Wege zur Wahl stehen, hängt von deinem Land ab:

  • PayPal
  • Skrill
  • Überweisung über den Zahlungsdienst Hyperwallet
  • Gutscheine und Geschenkkarten
  • Baumpflanzung über EcoMatcher, wenn du dein Guthaben spenden willst

Ausgezahlt wird in deiner Landeswährung. In der Schweiz bekommst du also Franken und musst nicht umrechnen lassen. Welche Portale sonst noch schnell auszahlen, zeigt die Seite Umfrageportale, die sofort auszahlen.

Gleiche E-Mail-Adresse wie bei PayPal

Laut Nutzungsbedingungen geht die PayPal-Zahlung an die E-Mail-Adresse in deinem Mobrog-Profil. Nutze also dieselbe Adresse wie bei PayPal, dann hängt nichts.

Mobrog in Österreich und der Schweiz

Mobrog ist eines der wenigen Panels in meinem Vergleich, das in allen drei Ländern Mitglieder aufnimmt. Gerade in der Schweiz, wo die Auswahl kleiner ist, ist das ein Vorteil, zumal Mobrog direkt in Franken auszahlt. Gut kombinieren lässt es sich dort mit askGfK, Toluna und Ipsos iSay. Alle Portale je Land findest du auf den Seiten für Österreich und die Schweiz.

Vorteile

  • Auszahlung schon ab 5 €
  • Laut Mobrog innerhalb von 30 Minuten
  • PayPal, Skrill, Überweisung oder Gutschein
  • Auszahlung in Landeswährung, auch in Franken
  • Hamburger Betreiber, Mitglied bei ESOMAR
  • App mit Spielen für iOS und Android

Nachteile

  • Erst ab 18
  • Kurze Umfragen bringen eher kleine Beträge
  • Bei unpassendem Profil nur Weiterleitung statt fester Vergütung

Für wen lohnt sich Mobrog?

Unterm Strich zeigen die Fakten dieser Mobrog Erfahrungen: Das Panel passt zu dir, wenn du dein Geld schnell und am liebsten per PayPal sehen willst. Mit der Grenze von 5 € und der Auszahlung innerhalb von 30 Minuten ist Mobrog eines der schnellsten Portale in meinem Vergleich. Für Einsteiger ist das ideal: Nach wenigen Umfragen siehst du, dass es funktioniert. Für Schweizerinnen und Schweizer kommt die Auszahlung in Franken dazu.

In der Kombination übernimmt Mobrog die Rolle des zweiten Auszahlungswegs, neben einem großen Panel wie Toluna oder LifePoints und einem gezielten Panel wie PineCone oder YouGov. Wie das aussieht, steht im Abschnitt Die richtige Portal-Kombination.

Mobrog Erfahrungen: häufige Fragen

Mobrog wird von der Splendid Research GmbH aus Hamburg betrieben, die Mitglied im Marktforschungsverband ESOMAR ist. Die Teilnahme ist kostenlos, und Auszahlungsgrenze und Auszahlungswege stehen offen auf der Startseite. Damit erfüllt Mobrog alle Kriterien, nach denen ich Portale in den Vergleich aufnehme.

Laut Startseite ab 5 € und innerhalb von 30 Minuten. Welche Wege zur Wahl stehen, PayPal, Skrill, Überweisung oder Gutscheine, hängt von deinem Land ab.

Ja. Das Geld geht laut Nutzungsbedingungen an die E-Mail-Adresse in deinem Profil, verwende also dieselbe wie bei PayPal.

Ja, und ausgezahlt wird in deiner Landeswährung, in der Schweiz also in Franken. Mobrog nimmt auch Mitglieder aus Deutschland und Österreich auf.

Laut Nutzungsbedingungen ab 18. Wer jünger ist, findet Alternativen auf der Seite Bezahlte Umfragen ab 16.

Ja, für iOS und Android. Darin findest du Umfragen, deinen Kontostand und die „MOBROG Arcade“ mit kleinen Spielen, bei denen du ebenfalls etwas verdienen kannst.

Ipsos iSay Erfahrungen: Gutscheine ab 5 € per E-Mail

Ipsos iSay Erfahrungen: Gutscheine ab 5 €, sofort per E-Mail

Wer nach Ipsos iSay Erfahrungen sucht, hat es mit einem der ganz großen Namen der Marktforschung zu tun. Ipsos wurde 1975 in Paris gegründet, ist an der Börse notiert und forscht für Unternehmen, Medien und Regierungen. iSay ist das Panel, in dem du an diesen Studien teilnimmst. Zwei Dinge machen es besonders attraktiv: Gutscheine gibt es schon ab 5 €, und digitale Prämien kommen laut Ipsos sofort per E-Mail. Hier findest du alle Fakten auf einen Blick, jede mit Quelle.

Betreiber
Ipsos Interactive Services SRL (Ipsos-Gruppe)
Länder im Vergleich
Deutschland, Schweiz
Mindestalter
16
Punktewert
100 Punkte = 1 €
Gutscheine ab
500 Punkten, also 5 €
Prämien
Gutscheine, Visa-Prepaid-Karte, PayPal, Spende
Digitale Prämien
sofort per E-Mail
Gutschrift
meist wenige Minuten nach der Umfrage
Aktiv bleiben
mindestens alle sechs Monate
App
ja, eigene iSay-App

Angaben laut FAQ zu Prämien, FAQ zu Punkten, Nutzungsbedingungen und Prämienkatalog von Ipsos iSay Deutschland.

Wer steckt hinter Ipsos iSay?

Ipsos gehört zu den größten Marktforschungsunternehmen der Welt. Das Unternehmen wurde 1975 in Paris gegründet und ist an der Euronext Paris notiert. Das iSay-Panel wird laut Nutzungsbedingungen von der Ipsos Interactive Services SRL betrieben, einer Gesellschaft der Ipsos-Gruppe mit Sitz in Bukarest. Sie ist auch Anbieterin der iSay-App.

Für dich heißt das: Die Umfragen stammen aus echten Forschungsprojekten für große Auftraggeber. Deine Antworten werden ausgewertet, um Produkte, Werbung oder Dienstleistungen zu verbessern.

So funktioniert Ipsos iSay

Nach der Anmeldung bekommst du Einladungen per E-Mail und siehst offene Umfragen in deinem Konto oder in der App. Wie viele Punkte eine Umfrage bringt, zeigt Ipsos laut FAQ vor dem Start an, die Zahl hängt unter anderem von der Länge ab. Nach dem Abschluss werden die Punkte meist innerhalb weniger Minuten gutgeschrieben, in einigen Fällen dauert es ein paar Tage.

Passt du bei einer Umfrage nicht zur gesuchten Gruppe, kann Ipsos dich an eine andere Umfrage weiterleiten. Die Punkte aller Umfragen werden dann am Ende zusammen angezeigt. Fürs Ausfüllen des Profils gibt es keine Punkte, es lohnt sich aber trotzdem: Ein vollständiges Profil bringt mehr passende Einladungen. Zusätzlich gibt es Verlosungen und ein Programm, bei dem du Freunde empfehlen kannst.

Mindestens alle sechs Monate aktiv sein

Laut Nutzungsbedingungen endet die Mitgliedschaft, wenn du länger als sechs Monate in keiner Form aktiv bist. Ipsos informiert dich vorher, danach hast du 30 Tage Zeit, deine Punkte einzulösen oder das Konto wieder zu aktivieren. Solange du aktiv bist, verfallen die Punkte nicht.

Prämien: Ab 5 € und sofort per E-Mail

100 Punkte entsprechen 1 €. Laut Prämienkatalog gibt es unter anderem:

  • Gutscheine ab 5 €, etwa für Amazon oder Zalando, für 500 Punkte
  • Gutscheine für 10 €, etwa Amazon oder Apple, für 1.000 Punkte
  • Virtuelle Visa-Prepaid-Karte ab 10 €
  • PayPal-Guthaben
  • Spenden an die Ipsos Foundation ab 2 €

Digitale Geschenkkarten, Prepaid-Karten und PayPal-Guthaben verschickt Ipsos laut FAQ sofort an die E-Mail-Adresse deines iSay-Kontos. Bei PayPal ist deshalb wichtig: Weicht deine PayPal-Adresse ab, füge die iSay-Adresse in deinem PayPal-Konto hinzu. Der Aktivierungslink in der Prämien-E-Mail ist 90 Tage gültig.

Mit der niedrigen Grenze und der sofortigen Zustellung gehört Ipsos zu den schnellsten Portalen in meinem Vergleich. Mehr dazu auf der Seite Umfrageportale, die sofort auszahlen.

Ipsos iSay in der Schweiz

Ipsos iSay nimmt auch Mitglieder aus der Schweiz auf, ebenfalls ab 16. Die Regeln zu Inaktivität und Einlösen sind laut Schweizer Nutzungsbedingungen dieselben. Damit ist Ipsos neben Toluna, askGfK und Mobrog eines der großen Panels für Schweizerinnen und Schweizer. Alle Portale findest du auf der Seite Bezahlte Umfragen in der Schweiz.

Vorteile

  • Großes, börsennotiertes Marktforschungsinstitut
  • Gutscheine schon ab 5 €
  • Digitale Prämien sofort per E-Mail
  • Klarer Punktewert: 100 Punkte sind 1 €
  • Mitmachen ab 16, auch in der Schweiz
  • Eigene App

Nachteile

  • Mitgliedschaft endet nach sechs Monaten ohne Aktivität
  • Keine Punkte fürs Ausfüllen des Profils
  • PayPal geht an die iSay-E-Mail-Adresse, die muss passen

Für wen lohnt sich Ipsos iSay?

Fasst man die Fakten dieser Ipsos iSay Erfahrungen zusammen, passt das Panel zu dir, wenn du schnell und unkompliziert an deine Prämien kommen willst. Ein 5-€-Gutschein ist mit wenigen Umfragen erreicht und landet sofort in deinem Postfach. Weil du ab 16 mitmachen kannst und Gutscheine ohne PayPal-Konto funktionieren, ist Ipsos auch für Jugendliche eine gute Wahl. Und in der Schweiz gehört es zu den wenigen großen Panels überhaupt.

In der Kombination ergänzt Ipsos ein Panel mit vielen Themen wie Toluna und ein gezieltes Panel wie PineCone oder YouGov. Wie das aussieht, steht im Abschnitt Die richtige Portal-Kombination.

Ipsos iSay Erfahrungen: häufige Fragen

Ipsos ist eines der größten Marktforschungsunternehmen der Welt und an der Börse notiert. Das Panel wird von der Ipsos Interactive Services SRL betrieben, einer Gesellschaft der Ipsos-Gruppe. Die Teilnahme ist kostenlos, Punktewert und Prämien stehen offen im Prämienkatalog. Damit erfüllt Ipsos iSay alle Kriterien, nach denen ich Portale in den Vergleich aufnehme.

Gutscheine über 5 €, etwa für Amazon oder Zalando, gibt es ab 500 Punkten. Spenden an die Ipsos Foundation sind schon ab 200 Punkten möglich. 100 Punkte entsprechen 1 €.

Digitale Geschenkkarten, Prepaid-Karten und PayPal-Guthaben verschickt Ipsos laut FAQ sofort an die E-Mail-Adresse deines Kontos. Bestellungen, die noch bearbeitet werden, bestätigt Ipsos per E-Mail, sobald sie fertig sind.

Laut Nutzungsbedingungen ab 16, in Deutschland wie in der Schweiz. Weitere Portale für dieses Alter findest du auf der Seite Bezahlte Umfragen ab 16.

Nicht, solange du aktives Mitglied bist. Bist du länger als sechs Monate in keiner Form aktiv, endet laut Nutzungsbedingungen die Mitgliedschaft. Du hast dann noch 30 Tage, um deine Punkte einzulösen oder das Konto zu reaktivieren.

Nein, laut FAQ gibt es für das Profil keine Punkte. Ein vollständiges Profil sorgt aber dafür, dass du mehr passende Einladungen bekommst.

LifePoints Erfahrungen: Punkte, PayPal und die 90-Tage-Regel

LifePoints Erfahrungen: Punkte, PayPal und die 90-Tage-Regel

Wer nach LifePoints Erfahrungen sucht, landet bei einem der bekanntesten Umfrage-Panels überhaupt. Dahinter steht Lightspeed, ein Unternehmen der Kantar-Gruppe, und damit eines der größten Marktforschungsnetzwerke der Welt. Hier findest du, wie viel die Punkte wert sind, wie du sie per PayPal oder Gutschein einlöst und welche Regel du kennen musst, damit dein Konto aktiv bleibt.

Betreiber
Lightspeed LLC, New York (Kantar-Gruppe)
Land im Vergleich
Deutschland
Mindestalter
16
Willkommensbonus
10 LifePoints
Dauer einer Umfrage
meist 10 bis 20 Minuten
Prämien
PayPal, Gutscheine, Spenden
Erste Prämie
ab rund 5 €
Bei frühem Abbruch
2 LifePoints
Aktiv bleiben
mindestens eine Umfrage alle 90 Tage
App
iOS und Android

Angaben laut „So funktioniert’s“, AGB und FAQ von LifePoints.

Wer steckt hinter LifePoints?

LifePoints gehört der Lightspeed LLC mit Sitz in New York, einem Unternehmen der Kantar-Gruppe. Kantar zählt zu den größten Marktforschungskonzernen der Welt und arbeitet für Marken, Handel und Medien. Die Wurzeln von Lightspeed reichen laut LifePoints bis ins Jahr 1946 zurück. Wer früher bei MySurvey war, kennt das Prinzip: LifePoints ist dessen Nachfolger unter neuem Namen.

Das Panel läuft in über 40 Ländern, du meldest dich aber immer im Land an, in dem du wohnst. Für dich bedeutet die Größe vor allem eines: Kantar hat viele Auftraggeber und damit laufend Umfragen zu vergeben.

So funktioniert LifePoints

Nach der Anmeldung bestätigst du deine E-Mail-Adresse und füllst dein Profil aus. Für die Anmeldung gibt es direkt 10 LifePoints. Je genauer dein Profil, desto besser passen die Einladungen. Neben klassischen Umfragen bietet LifePoints auch Produkttests, Kurzumfragen und Tagebuchstudien an, die Themen reichen von Gesundheit über Freizeit bis Politik.

Wie viele Punkte eine Umfrage bringt, siehst du vorher. Die Zahl hängt von der Länge ab und davon, wie dringend Teilnehmer gesucht werden. Die meisten Umfragen dauern laut LifePoints 10 bis 20 Minuten. Passt du nach den ersten Fragen nicht zur gesuchten Gruppe, bekommst du trotzdem 2 LifePoints gutgeschrieben.

Die 90-Tage-Regel

Laut AGB kann LifePoints dein Konto sperren, wenn du 90 Tage lang keine Umfrage startest. Ganz am Anfang ist die Frist noch kürzer: Wer in den ersten 30 Tagen nach der Anmeldung keine Umfrage beginnt, riskiert ebenfalls die Sperre. Mit dem Konto verfallen auch die Punkte. Die Lösung ist einfach: Starte in den ersten Tagen eine Umfrage und danach mindestens eine pro Quartal.

Auszahlung: PayPal, Gutscheine oder Spende

Deine LifePoints tauschst du im Prämienbereich ein: als PayPal-Guthaben, als elektronischen Gutschein bekannter Händler oder als Spende an eine Hilfsorganisation. Die erste Prämie gibt es schon ab rund 5 €. Ein 5-€-Gutschein kostet etwa 550 LifePoints, PayPal braucht etwas mehr Punkte für denselben Betrag. Die genauen Werte stehen im Prämienkatalog in deinem Konto.

Genau diese niedrige Grenze heben viele LifePoints Erfahrungen hervor. Damit gehört LifePoints zu den Panels, bei denen die erste Auszahlung schnell kommt. Das ist für den Einstieg viel wert: Wer nach wenigen Wochen das erste Geld auf PayPal sieht, bleibt eher dran.

Welche anderen Portale per PayPal auszahlen, zeigt der bezahlte Umfragen Vergleich.

Vorteile

  • Großer Betreiber aus der Kantar-Gruppe
  • Auszahlung per PayPal möglich
  • Erste Prämie schon ab rund 5 €
  • Punkte sind vor jeder Umfrage sichtbar
  • Auch bei frühem Abbruch gibt es Punkte
  • Mitmachen ab 16, App für iOS und Android

Nachteile

  • Konto kann nach 90 Tagen ohne Umfrage gesperrt werden
  • Punktewert je nach Prämie unterschiedlich
  • Bei frühem Abbruch nur 2 LifePoints

Für wen lohnt sich LifePoints?

LifePoints passt zu dir, wenn du ein großes, bekanntes Panel suchst und dein Geld am liebsten per PayPal bekommst. Die niedrige Grenze für die erste Prämie macht es zu einem guten Einstieg: Du siehst schnell, dass es funktioniert. Wichtig ist nur, regelmäßig dabei zu bleiben, denn nach 90 Tagen Pause droht die Sperre.

LifePoints ist eines der fünf Einstiegsportale in meinem Vergleich. In der Kombination übernimmt es die Rolle der breiten Basis mit Umfragen zu vielen Themen. Gut dazu passen ein Panel, das gezielt bestimmte Gruppen sucht, und eines mit einem zweiten Auszahlungsweg. Wie das konkret aussieht, steht im Abschnitt Die richtige Portal-Kombination.

LifePoints Erfahrungen: häufige Fragen

LifePoints wird von der Lightspeed LLC betrieben, einem Unternehmen der Kantar-Gruppe, einem der größten Marktforschungskonzerne der Welt. Die Teilnahme ist kostenlos, und die Regeln stehen offen in den AGB. Damit erfüllt LifePoints alle Kriterien, nach denen ich Portale in den Vergleich aufnehme.

Ja. Du kannst deine Punkte in PayPal-Guthaben umwandeln. Alternativ gibt es elektronische Gutscheine und Spenden. Für denselben Betrag braucht PayPal etwas mehr Punkte als ein Gutschein.

Die erste Prämie gibt es ab rund 5 €. Ein 5-€-Gutschein kostet etwa 550 LifePoints. Die genauen Werte für jede Prämie siehst du im Prämienkatalog in deinem Konto.

Laut AGB kann LifePoints dein Konto sperren, wenn du 90 Tage lang keine Umfrage startest, in den ersten 30 Tagen nach der Anmeldung sogar schon früher. Mit dem Konto verfallen auch deine Punkte. Eine Umfrage pro Quartal reicht, um das zu vermeiden.

LifePoints ist der Nachfolger von MySurvey. Beide Panels gehören zu Lightspeed und damit zur Kantar-Gruppe.

Ja, und das lohnt sich. Mit drei bis fünf Panels bekommst du deutlich mehr Einladungen als mit einem. Welche Portale in deinem Land zu deinem Alter und Auszahlungswunsch passen, zeigt der Portal-Finder.

Toluna Erfahrungen: Punkte, Prämien und Community

Toluna Erfahrungen: Punkte, Prämien und Community für Deutschland und die Schweiz

Wer nach Toluna Erfahrungen sucht, hat es mit einer der größten Umfrage-Communities der Welt zu tun: Laut Toluna sind über 21 Millionen Menschen in 50 Ländern dabei. Neben klassischen Umfragen gibt es Abstimmungen, Spiele und eine aktive Community. Und anders als die meisten Panels in meinem Vergleich nimmt Toluna auch Mitglieder aus der Schweiz auf. Hier findest du, wie das Punktesystem funktioniert, welche Prämien es gibt und worauf du achten solltest.

Betreiber
Toluna, seit 2000 am Markt
Länder im Vergleich
Deutschland, Schweiz (eigene Anmeldung)
Mindestalter
16
Willkommensbonus
500 Punkte
Pro Umfrage
15 bis 20.000 Punkte, je nach Länge
Profilumfragen
je 100 Punkte
Prämien
Gutscheine, PayPal-Guthaben
Punkte gültig
16 Monate ab Gutschrift
App
iOS und Android

Angaben laut FAQ und Nutzungsbedingungen von Toluna.

Wer steckt hinter Toluna?

Toluna ist seit dem Jahr 2000 in der Online-Marktforschung tätig und gehört heute zu den großen internationalen Anbietern. Seit 2020 ist Toluna auch die Dachmarke des bekannten Instituts Harris Interactive. Die Auftraggeber sind Marken, Händler und Agenturen, die wissen wollen, wie neue Produkte, Werbung oder Ideen ankommen.

Die Mitgliedschaft ist laut Nutzungsbedingungen kostenlos. Für dich zählt vor allem die Größe: Ein Panel mit Millionen Mitgliedern und vielen Auftraggebern hat ständig neue Umfragen im Angebot.

Mehr als Umfragen: Die Toluna-Community

Toluna nennt seine Plattform „Influencers by Toluna“ und versteht sich als Community. Du kannst nicht nur Umfragen beantworten, sondern an Abstimmungen teilnehmen, eigene Fragen an die Community stellen und gelegentlich Produkte testen. Im Spielecenter gibt es tägliche Spiele, bei denen du teilweise zusätzliche Punkte gewinnst.

Das alles ist freiwillig. Wer nur Umfragen machen will, nutzt Toluna wie jedes andere Panel. Wer gerne mitredet und abstimmt, findet hier mehr Abwechslung als bei den meisten Konkurrenten.

So funktioniert das Punktesystem

Für die Anmeldung bekommst du 500 Punkte. Danach lohnt sich das Profil doppelt: Jede ausgefüllte Profilumfrage bringt 100 Punkte, und je vollständiger dein Profil ist, desto besser passen die Einladungen. Toluna empfiehlt, die Profilangaben etwa alle sechs Monate zu aktualisieren.

Eine Umfrage bringt laut FAQ je nach Länge 15 bis 20.000 Punkte, besondere Umfragen auch mehr. Für jeden Freund, der sich über deine Empfehlung registriert, gibt es 500 Punkte, bis zu zehn Freunde im Monat.

Wann die Punkte auf deinem Konto landen, hängt von der Umfrage ab: bei manchen sofort oder nach wenigen Tagen, bei anderen erst, wenn die Umfrage geschlossen ist. Laut FAQ kann das bis zu sechs Wochen dauern.

Zwei Regeln, die du kennen solltest

Passt du nach den Eingangsfragen nicht zur gesuchten Gruppe, gibt es bei Toluna keine Punkte. Und deine Punkte verfallen laut FAQ 16 Monate nach der Gutschrift. Lös sie deshalb regelmäßig ein, statt sie jahrelang zu sammeln.

Prämien: Gutscheine oder PayPal

Deine Punkte tauschst du gegen Gutscheine bekannter Händler oder gegen PayPal-Guthaben. Einen festen Kurs nennt Toluna in der FAQ nicht. In aktuellen Toluna Erfahrungen auf anderen Ratgeberseiten entsprechen etwa 4.000 Punkte einem Euro. Gutscheine gibt es schon ab kleineren Beträgen, PayPal-Guthaben erst ab rund 35 €. Die Lieferung einer Prämie kann laut FAQ bis zu drei Wochen dauern.

Für den Start sind Gutscheine deshalb der schnellere Weg. Wer sein Geld lieber früh auf PayPal sieht, kombiniert Toluna mit einem Portal, das niedriger per PayPal auszahlt, etwa LifePoints oder Mobrog. Welche Portale wie auszahlen, zeigt der bezahlte Umfragen Vergleich.

Toluna in der Schweiz

Für die Schweiz hat Toluna eine eigene Anmeldung. Punkte, Willkommensbonus und Regeln sind laut Schweizer FAQ dieselben wie in Deutschland. Damit ist Toluna eines der wenigen großen Panels, das Schweizerinnen und Schweizer aufnimmt. Welche Portale es in der Schweiz sonst noch gibt und was du bei den Steuern beachten musst, steht auf der Seite Bezahlte Umfragen in der Schweiz.

Vorteile

  • Eine der größten Umfrage-Communities weltweit
  • In Deutschland und der Schweiz verfügbar
  • Mitmachen ab 16
  • 500 Punkte Willkommensbonus, Extrapunkte fürs Profil
  • Abstimmungen, Spiele und Community für Abwechslung
  • App für iOS und Android

Nachteile

  • Keine Punkte bei frühem Abbruch
  • Punkte verfallen nach 16 Monaten
  • PayPal erst ab einer höheren Punktzahl
  • Gutschrift kann bei manchen Umfragen Wochen dauern

Für wen lohnt sich Toluna?

Toluna passt zu dir, wenn du gerne abstimmst, mitredest und Abwechslung magst. Die Community, die Spiele und die vielen Umfragethemen machen Toluna lebendiger als die meisten Panels. Weil du ab 16 mitmachen kannst, ist es auch für Jugendliche eine gute Wahl. Gewinne gehen bei Minderjährigen laut Nutzungsbedingungen an die Eltern.

Für Schweizerinnen und Schweizer ist Toluna fast schon Pflicht, weil die Auswahl großer Panels dort klein ist. In Deutschland übernimmt Toluna in der Kombination die Rolle der breiten Basis mit Umfragen zu vielen Themen. Ergänze es mit einem Portal, das schnell per PayPal auszahlt, und einem gezielten Panel. Wie das aussieht, steht im Abschnitt Die richtige Portal-Kombination.

Toluna Erfahrungen: häufige Fragen

Toluna ist seit 2000 in der Marktforschung tätig, hat nach eigenen Angaben über 21 Millionen Mitglieder und ist die Dachmarke von Harris Interactive. Die Mitgliedschaft ist kostenlos, und die Regeln zu Punkten und Prämien stehen offen in FAQ und Nutzungsbedingungen. Damit erfüllt Toluna alle Kriterien, nach denen ich Portale in den Vergleich aufnehme.

Laut Nutzungsbedingungen ab 16. Gewinnt ein Mitglied unter 18 einen Preis, wird er an die Erziehungsberechtigten ausgehändigt.

Ja, du kannst deine Punkte gegen PayPal-Guthaben eintauschen. Dafür brauchst du allerdings mehr Punkte als für einen Gutschein, nach aktuellen Berichten rund 35 €. Gutscheine gibt es schon ab kleineren Beträgen.

Laut FAQ verfallen Punkte 16 Monate nach ihrer Gutschrift. Löse sie deshalb regelmäßig ein.

Entweder hast du nach den Eingangsfragen nicht zur gesuchten Gruppe gepasst, dann gibt es bei Toluna keine Punkte. Oder die Umfrage schreibt die Punkte erst nach ihrem Ende gut, das kann laut FAQ bis zu sechs Wochen dauern.

Ja, mit eigener Anmeldung. Willkommensbonus, Punkte pro Umfrage und Gültigkeit sind laut Schweizer FAQ dieselben wie in Deutschland. Alle Portale für die Schweiz findest du auf der Schweiz-Seite.

Nielsen Erfahrungen: Prämien fürs Surfen ohne Fragebögen

Nielsen Erfahrungen: Prämien fürs Surfen mit dem Computer & Mobile Panel

Wer nach Nielsen Erfahrungen sucht, stößt auf ein Panel, das ganz ohne Fragebögen auskommt. Beim Nielsen Computer & Mobile Panel installierst du eine App auf deinen Geräten, die im Hintergrund erfasst, wie du das Internet nutzt. Dafür sammelst du Punkte, die du gegen Gutscheine eintauschst. Laut Nielsen sind für aktive Mitglieder Prämien im Wert von über 100 € im Jahr möglich. Hier findest du, wie das Panel funktioniert, was gemessen wird und was nicht, und welche Regeln du kennen solltest.

Betreiber
The Nielsen Company
Land im Vergleich
Deutschland
Mindestalter
18
So machst du mit
App installieren und wie gewohnt surfen
Geräte
Computer, Smartphone, Tablet
Prämien
Gutscheine, unter anderem PayPal und Amazon
Laut Nielsen möglich
über 100 € im Jahr
Treuepunkte
200 bis 500 nach 3 bis 12 aktiven Monaten
Punkte gültig
2 Jahre ab Gutschrift

Angaben laut FAQ des Nielsen Computer & Mobile Panels für Deutschland.

Wer steckt hinter dem Panel?

Nielsen ist einer der bekanntesten Namen der Medienforschung. In den USA sind die „Nielsen Ratings“ seit Jahrzehnten das Maß für TV-Einschaltquoten, heute misst das Unternehmen weltweit, was Menschen schauen, hören und online tun. Das Computer & Mobile Panel ist der Teil davon, bei dem es um die Internetnutzung geht.

Die Ergebnisse fließen laut FAQ in Forschung und Berichte darüber, wie verschiedene Bevölkerungsgruppen das Internet nutzen. Medienhäuser und Werbetreibende erfahren so, welche Seiten und Apps welche Zielgruppen erreichen.

So funktioniert das Nielsen-Panel

Nach der Anmeldung installierst du die Nielsen-App auf deinen Geräten: Computer, Smartphone oder Tablet. Danach nutzt du das Internet ganz normal, die App läuft im Hintergrund. Fragebögen gibt es nicht, du bekommst die Prämien fürs Surfen.

Belohnt wirst du laut FAQ für die Installation, für wöchentliche und für vierteljährliche Aktivität. Wer mehr als ein Gerät anmeldet, etwa einen zweiten Computer, ein Smartphone und ein Tablet, bekommt Bonuspunkte. Dazu kommen Treuepunkte, wenn du mit Computer und Mobilgerät dauerhaft aktiv bist:

  • Bronze: 200 Treuepunkte nach 3 aktiven Monaten in Folge
  • Silber: 300 Treuepunkte nach 6 Monaten
  • Gold: 400 Treuepunkte nach 9 Monaten
  • Platin: 500 Treuepunkte nach 12 Monaten

Die Punkte tauschst du gegen Gutscheine, laut FAQ etwa für PayPal, Amazon oder andere Anbieter. Insgesamt sind laut Nielsen für aktive Mitglieder Prämien im Wert von über 100 € im Jahr möglich.

Was gemessen wird und was nicht

Das ist die wichtigste Frage vor der Anmeldung, und du solltest sie für dich ehrlich beantworten. Laut FAQ erfasst die App:

  • welche Webadressen du aufrufst
  • wie lange du auf den Seiten bleibst
  • die allgemeine Aktivität deines Computers oder Mobilgeräts

Benutzernamen und Passwörter sammelt Nielsen laut FAQ nicht. Dein Name wird von den Daten getrennt, die Daten werden mit denen tausender anderer Teilnehmer zusammengefasst und nie genutzt, um dir direkt etwas zu verkaufen.

Das musst du vor der Installation beachten

Laut FAQ musst du die Geräte selbst besitzen. Nutzen andere Personen die Geräte mit, müssen sie informiert sein und ausdrücklich zustimmen. Leben Minderjährige im Haushalt, musst du ihr Elternteil oder Vormund sein. Auf einem Dienstgerät brauchst du die Erlaubnis deines Arbeitgebers, am einfachsten nutzt du nur private Geräte.

Wann deine Punkte verfallen

Punkte kannst du laut FAQ zwei Jahre lang nach der Gutschrift einlösen, danach verfallen sie. Außerdem verfallen alle Punkte und das Punktekonto wird geschlossen, wenn du dich abmeldest oder sechs Monate in Folge auf keinem angemeldeten Gerät aktiv bist. Verfallene Punkte lassen sich nicht wiederherstellen. Lös dein Guthaben deshalb ein, bevor du dich abmeldest.

Vorteile

  • Kein Zeitaufwand nach der Einrichtung, keine Fragebögen
  • Bekannter Betreiber aus der Medienforschung
  • Bonuspunkte für mehrere Geräte
  • Treuepunkte bis 500 pro Jahr bei dauerhafter Aktivität
  • Laut Nielsen über 100 € Prämien im Jahr möglich

Nachteile

  • Die App erfasst dauerhaft deine Internetnutzung
  • Mitnutzer der Geräte müssen zustimmen
  • Punkte verfallen bei Abmeldung oder sechs Monaten Pause
  • Nur Gutscheine, kein festes Monatseinkommen

Für wen lohnt sich das Nielsen-Panel?

Fasst man die Fakten dieser Nielsen Erfahrungen zusammen, passt das Panel zu dir, wenn du täglich online bist, keine Lust auf Fragebögen hast und kein Problem damit, dass deine Internetnutzung anonym erfasst wird. Am meisten bringt es, wenn du Computer und Smartphone anmeldest und dauerhaft aktiv bleibst, dann kommen die Treuepunkte dazu.

Wer dagegen Wert darauf legt, dass niemand mitliest, welche Seiten er besucht, oder Geräte mit der Familie teilt, ist mit klassischen Umfragepanels besser bedient. Ideal ist Nielsen als stille Ergänzung zu zwei oder drei aktiven Panels. Wie eine gute Kombination aussieht, steht im Abschnitt Die richtige Portal-Kombination.

Nielsen Erfahrungen: häufige Fragen

Das Panel wird von The Nielsen Company betrieben, einem der bekanntesten Unternehmen der Medienforschung. Die Teilnahme ist laut FAQ kostenlos, du musst nie Kreditkartendaten angeben oder etwas kaufen. Was gemessen wird und wie die Daten geschützt werden, steht offen in der FAQ.

Laut FAQ die aufgerufenen Webadressen, die Verweildauer und die allgemeine Aktivität des Geräts. Benutzernamen und Passwörter werden nicht erfasst. Die Daten werden von deinem Namen getrennt und mit denen tausender anderer zusammengefasst.

Laut Nielsen sind für aktive Mitglieder Prämien im Wert von über 100 € im Jahr möglich. Wie viel es bei dir wird, hängt davon ab, wie viele Geräte du anmeldest und wie lange du ohne Unterbrechung aktiv bist.

Sie verfallen laut FAQ, und das Punktekonto wird geschlossen. Dasselbe gilt nach sechs Monaten ohne Aktivität auf einem angemeldeten Gerät. Lös dein Guthaben also vorher ein.

Nur mit Erlaubnis deines Arbeitgebers, so steht es in der FAQ. Einfacher und sicherer ist es, nur private Geräte anzumelden.

Laut FAQ ab 18. Du musst außerdem die angemeldeten Geräte selbst besitzen.

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