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Umfrageportale, die sofort auszahlen: Die schnellsten

Umfrageportale, die sofort auszahlen: Wer am schnellsten zahlt

Es gibt kaum etwas Frustrierenderes, als endlich die Auszahlungsgrenze zu erreichen und dann wochenlang auf das Geld zu warten. Umfrageportale, die sofort auszahlen, gibt es tatsächlich, allerdings meist bei Gutscheinen und weniger bei Überweisungen. Hier findest du, welche Portale laut eigenen Angaben am schnellsten zahlen, wo die Grenze für die erste Auszahlung niedrig ist und worauf du achten solltest, damit dein Geld nicht unnötig hängen bleibt.

Was „sofort“ bei Umfrageportalen bedeutet

Zwei Dinge entscheiden, wie schnell du an dein Geld kommst. Viele vermischen sie:

1. Die Gutschrift. Wann landen die Punkte nach einer Umfrage auf deinem Konto? Bei manchen Panels sofort, bei anderen erst, wenn die Studie abgeschlossen ist. Bei Toluna kann das laut FAQ bis zu sechs Wochen dauern.

2. Die Auszahlung. Wie lange dauert es, bis eine eingelöste Prämie bei dir ist? Digitale Gutscheine kommen oft innerhalb von Minuten per E-Mail, Überweisungen brauchen Tage.

Und dann gibt es noch die Grenze: Ein Portal, das sofort zahlt, aber erst ab 50 €, ist für Einsteiger trotzdem langsam. Deshalb schaue ich auf alle drei Punkte. Die Angaben unten stammen aus den FAQ und Bedingungen der Anbieter.

Umfrageportale, die sofort auszahlen

Ipsos iSay: Gutscheine und PayPal sofort per E-Mail

Laut Ipsos-FAQ werden digitale Geschenkkarten, Prepaid-Karten und PayPal-Guthaben sofort an deine E-Mail-Adresse geschickt. Dazu kommt eine niedrige Grenze: Einen 5-€-Gutschein, etwa für Amazon oder Zalando, gibt es ab 500 Punkten, 100 Punkte sind 1 €. Damit gehört Ipsos zu den schnellsten Portalen überhaupt. Verfügbar in Deutschland und der Schweiz.

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Trendfrage: Online-Gutscheine spätestens am nächsten Werktag

Trendfrage gehört zum Hamburger Institut Trend Research und verschickt Online-Gutscheine laut FAQ spätestens einen Werktag nach der Bestellung. 10 TRENDIES sind 1 €, Gutscheine für Amazon oder BestChoice gibt es schon ab 5 €, PayPal ab 20 €. Ein Plus: Auch wenn du nach den Eingangsfragen nicht zur Zielgruppe passt, gibt es TRENDIES. Mitmachen kannst du ab 16.

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Surveoo: Auszahlung innerhalb von 48 Stunden

Surveoo gibt auf seiner Seite an, Prämien innerhalb von 48 Stunden auszuzahlen, per PayPal, Überweisung, Amazon-Gutschein, Visa-Prepaid-Karte oder Gutscheinen anderer Händler. Die Vergütung wird direkt in Geld angezeigt, nicht in Punkten. Mitmachen kannst du ab 18, in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

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KingOpinion: Ab 5,50 $ innerhalb von 72 Stunden

KingOpinion gehört zum selben Betreiber wie Surveoo. Laut eigener Seite kannst du ab 5,50 $ auszahlen lassen, das Geld kommt innerhalb von 72 Stunden. Zur Wahl stehen PayPal, Überweisung, Amazon, Visa-Prepaid-Karte und Gutscheine. Verfügbar in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

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Niedrige Grenze: Schnell zur ersten Auszahlung

Mobrog: Ab 5 €, ausgezahlt in 30 Minuten

Mobrog zahlt laut eigener Startseite schon ab 5 € aus, und zwar innerhalb von 30 Minuten, per PayPal, Skrill, Überweisung oder Gutschein, in deiner Landeswährung. Betreiber ist die Splendid Research GmbH aus Hamburg. Verfügbar in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

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LifePoints: Erste Prämie ab rund 5 €

Bei LifePoints gibt es die erste Prämie ab rund 5 €, als PayPal-Guthaben, Gutschein oder Spende. Laut englischsprachiger LifePoints-FAQ dauert eine PayPal-Zahlung im Schnitt fünf Tage, elektronische Prämien können bis zu zehn Tage brauchen. Dahinter steht Lightspeed aus der Kantar-Gruppe.

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PineCone Research: Gutschrift sofort nach der Umfrage

Bei PineCone wird die Prämie laut FAQ sofort nach jeder abgeschlossenen Umfrage gutgeschrieben. Zur Anmeldung gibt es 5 € Startbonus, damit hast du die halbe Strecke zur Grenze von 10 € schon geschafft. Eingelöst wird als Visa-Geschenkkarte, Amazon-Gutschein oder eine von über 400 weiteren Geschenkkarten, jeweils per E-Mail.

PineCone anmelden (ab 18) Mehr zu PineCone

Horizoom Panel: Überweisung ab 10 €

Horizoom zahlt ab 1.000 Punkten, also 10 €, per Überweisung oder Gutschein aus. Eine Überweisung kann laut FAQ bis zu sieben Werktage dauern. PayPal bietet Horizoom nicht an. Dafür gibt es auch bei frühem Abbruch einer Umfrage 5 Punkte und 3 Lose.

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Übersicht: Wie schnell die Portale auszahlen

Portal Erste Auszahlung ab Dauer laut Anbieter Wege
Ipsos iSay 5 € (Gutschein) sofort per E-Mail Gutscheine, PayPal, Prepaid-Karte
Trendfrage 5 € (Gutschein) Online-Gutschein spätestens am nächsten Werktag Gutscheine, PayPal ab 20 €, Spenden
Surveoo keine Angabe innerhalb von 48 Stunden PayPal, Überweisung, Gutscheine
KingOpinion 5,50 $ innerhalb von 72 Stunden PayPal, Überweisung, Gutscheine
Mobrog 5 € innerhalb von 30 Minuten PayPal, Skrill, Überweisung, Gutscheine
LifePoints rund 5 € PayPal im Schnitt 5 Tage PayPal, Gutscheine, Spenden
PineCone 10 € Gutschrift sofort nach der Umfrage Visa-Geschenkkarte, Gutscheine
Horizoom 10 € Überweisung bis zu 7 Werktage Überweisung, Gutscheine
Toluna keine feste Angabe Prämie bis zu 3 Wochen Gutscheine, PayPal

Alle Angaben laut FAQ, Startseite oder Nutzungsbedingungen der Anbieter. „Keine Angabe“ heißt: Der Anbieter nennt den Wert nicht öffentlich, er steht meist im Mitgliederkonto.

Die schnellste Kombination

Unter den Umfrageportalen, die sofort auszahlen, ergänzen sich zwei Typen gut: Wer schnell das erste Geld sehen will, kombiniert ein Portal mit Sofort-Gutscheinen wie Ipsos iSay mit einem, das ab 5 € per PayPal zahlt, etwa Mobrog oder LifePoints. Dazu PineCone wegen des Startbonus. Der Portal-Finder zeigt dir, was zu deinem Land und Alter passt.

So kommst du schneller an dein Geld

Gutschein statt Überweisung. Digitale Gutscheine kommen fast immer schneller als Überweisungen. Wenn du ohnehin bei Amazon oder einem anderen Händler einkaufst, ist das der schnellste Weg.

Gleiche E-Mail-Adresse bei Portal und PayPal. Viele Portale schicken das PayPal-Guthaben an die Adresse, mit der du angemeldet bist. Ipsos weist ausdrücklich darauf hin. Stimmen die Adressen nicht überein, hängt die Zahlung.

Werktage einplanen. Viele Anbieter bearbeiten Auszahlungen nur an Werktagen. Eine Anfrage am Freitagabend wird oft erst am Montag bearbeitet.

Einmal im Monat einlösen. Leg dir einen festen Tag fest, an dem du alle Panels prüfst und Guthaben über der Grenze einlöst. So vergisst du nichts, und dein Guthaben verfällt nicht durch eine längere Pause.

Profil vollständig halten. Falsche oder widersprüchliche Angaben sind der häufigste Grund, warum Portale Auszahlungen prüfen oder zurückhalten.

Häufige Fragen zu Umfrageportalen, die sofort auszahlen

Laut eigenen Angaben Ipsos iSay: Digitale Gutscheine, Prepaid-Karten und PayPal-Guthaben werden sofort per E-Mail verschickt, einen 5-€-Gutschein gibt es ab 500 Punkten. Mobrog nennt eine Auszahlung innerhalb von 30 Minuten ab 5 €. Schnell sind auch Trendfrage mit Online-Gutscheinen spätestens am nächsten Werktag und Surveoo mit Auszahlung innerhalb von 48 Stunden.

Mobrog ab 5 €, LifePoints ab rund 5 €, Ipsos iSay mit Gutscheinen ab 5 € und KingOpinion ab 5,50 $. Bei PineCone liegt die Grenze bei 10 €, durch den Startbonus von 5 € erreichst du sie aber schnell.

Laut Ipsos wird auch PayPal-Guthaben sofort verschickt. Bei den meisten anderen Portalen dauert PayPal einige Tage, bei LifePoints laut FAQ im Schnitt fünf. Wichtig: Die E-Mail-Adresse bei PayPal sollte mit der beim Portal übereinstimmen.

Manche Panels schreiben die Punkte erst gut, wenn die Studie abgeschlossen ist. Bei Toluna kann das laut FAQ bis zu sechs Wochen dauern. Bei PineCone dagegen kommt die Prämie laut FAQ sofort nach der Umfrage.

Warte die vom Anbieter genannte Frist ab und prüfe den Spam-Ordner, digitale Gutscheine landen manchmal dort. Kommt dann immer noch nichts, wende dich an den Support und nenne Datum und Art der Auszahlung.

Alle Portale mit Mindestalter und Auszahlungswegen findest du im bezahlte Umfragen Vergleich.

Umfragen mit PayPal: Diese Portale zahlen wirklich aus

Umfragen mit PayPal: Diese Portale zahlen wirklich per PayPal aus

PayPal ist für viele der bequemste Weg, Geld aus Umfragen zu bekommen: kein Gutschein, der nur bei einem Händler gilt, keine Kontonummer, die du angeben musst. Aber Vorsicht: Nicht jedes bekannte Panel bietet PayPal an. YouGov, PineCone Research und Horizoom zum Beispiel zahlen per Gutschein oder Überweisung. Hier findest du die Umfragen mit PayPal-Auszahlung, also Portale, die wirklich per PayPal zahlen, ab welchem Betrag es losgeht und was du tun kannst, damit das Geld ohne Verzögerung ankommt.

Diese Portale zahlen per PayPal aus

Mobrog: PayPal ab 5 €

Mobrog zahlt laut eigener Startseite schon ab 5 € und innerhalb von 30 Minuten aus, per PayPal, Skrill, Überweisung oder Gutschein, und zwar in deiner Landeswährung. Betreiber ist die Splendid Research GmbH aus Hamburg. Damit hat Mobrog eine der niedrigsten PayPal-Grenzen im ganzen Vergleich. Verfügbar in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

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LifePoints: Erste Prämie ab rund 5 €

Bei LifePoints tauschst du deine Punkte gegen PayPal-Guthaben, Gutscheine oder Spenden. Die erste Prämie gibt es ab rund 5 €, für PayPal brauchst du etwas mehr Punkte als für einen Gutschein. Laut LifePoints-FAQ dauert eine PayPal-Zahlung im Schnitt fünf Tage. Hinter dem Panel steht Lightspeed aus der Kantar-Gruppe. Mitmachen kannst du ab 16, PayPal selbst gibt es aber erst ab 18.

Kostenlos bei LifePoints anmelden Mehr zu LifePoints

Ipsos iSay: PayPal-Guthaben sofort per E-Mail

Ipsos verschickt PayPal-Guthaben laut FAQ sofort an die E-Mail-Adresse, mit der du angemeldet bist. Weicht deine PayPal-Adresse ab, solltest du die iSay-Adresse in deinem PayPal-Konto hinzufügen. 100 Punkte sind 1 €. Verfügbar in Deutschland und der Schweiz.

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KingOpinion: Ab 5,50 $ innerhalb von 72 Stunden

Laut eigener Seite kannst du bei KingOpinion ab 5,50 $ auszahlen lassen, das Geld kommt innerhalb von 72 Stunden. Neben PayPal gibt es Überweisung, Amazon, Visa-Prepaid-Karte und Gutscheine. Verfügbar in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

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Surveoo: Auszahlung innerhalb von 48 Stunden

Surveoo gehört zum selben Betreiber wie KingOpinion und zahlt laut eigener Seite innerhalb von 48 Stunden aus, per PayPal, Überweisung oder Gutschein. Die Vergütung wird direkt in Geld angezeigt, nicht in Punkten.

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Toluna: PayPal ab einer höheren Punktzahl

Bei Toluna kannst du Punkte gegen Gutscheine oder PayPal-Guthaben tauschen. Für PayPal brauchst du allerdings deutlich mehr Punkte als für Gutscheine, nach aktuellen Berichten rund 35 €. Dafür ist Toluna eine der größten Communities mit vielen Themen. Verfügbar in Deutschland und der Schweiz.

Kostenlos bei Toluna anmelden Mehr zu Toluna

Opinionz: PayPal über den Prämiendienst Tremendous

Opinionz zahlt über den Dienst Tremendous aus, zur Wahl stehen PayPal und digitale Gutscheine, etwa für Amazon oder Google Play. Auch wenn du für eine Umfrage nicht in Frage kommst, gibt es laut Opinionz einen kleinen Bonus. Verfügbar in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

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Trendfrage: PayPal ab 20 €

Trendfrage gehört zum Hamburger Marktforschungsinstitut Trend Research. 10 TRENDIES sind 1 €, PayPal gibt es laut Prämienübersicht ab 200 TRENDIES, also 20 €, einmal am Tag. Gutscheine für Amazon oder BestChoice bekommst du schon ab 5 €. Mitmachen kannst du ab 16, nur in Deutschland.

Kostenlos bei Trendfrage anmelden Mehr zu Trendfrage

Greenpanthera, PollPronto und SurveyPronto: Nur PayPal

Diese drei Portale gehören zum selben Betreiber und zahlen ausschließlich per PayPal aus, Greenpanthera ab 30 $, PollPronto ab 20 $. Wichtig: Laut Nutzungsbedingungen kann ein Konto gelöscht werden, wenn du dich sechs Monate nicht einloggst, mitsamt Guthaben. Log dich also regelmäßig ein und lös dein Guthaben ein, sobald du die Grenze erreichst.

Greenpanthera PollPronto SurveyPronto

Übersicht: Umfragen mit PayPal im Vergleich

Portal PayPal ab Dauer laut Anbieter Länder
Mobrog 5 € innerhalb von 30 Minuten 🇩🇪 🇦🇹 🇨🇭
LifePoints etwas über 5 € im Schnitt 5 Tage 🇩🇪
Ipsos iSay im Prämienkatalog sofort per E-Mail 🇩🇪 🇨🇭
KingOpinion 5,50 $ innerhalb von 72 Stunden 🇩🇪 🇦🇹 🇨🇭
Surveoo keine Angabe innerhalb von 48 Stunden 🇩🇪 🇦🇹 🇨🇭
Toluna rund 35 € bis zu 3 Wochen 🇩🇪 🇨🇭
Trendfrage 20 € keine Angabe 🇩🇪
Opinionz keine Angabe keine Angabe 🇩🇪 🇦🇹 🇨🇭
PollPronto 20 $ keine Angabe 🇩🇪 🇦🇹
Greenpanthera 30 $ keine Angabe 🇩🇪 🇦🇹

Angaben laut FAQ, Startseite oder Nutzungsbedingungen der Anbieter, bei Toluna laut aktuellen Erfahrungsberichten. „Keine Angabe“ heißt: Der Wert steht meist erst im Mitgliederkonto.

Diese bekannten Portale zahlen nicht per PayPal

Viele Seiten im Netz werfen das durcheinander. Laut den Anbietern selbst gibt es bei diesen Panels kein PayPal:

  • YouGov: Gutscheine, Spenden oder Überweisung ab 50 €
  • PineCone Research: Visa-Geschenkkarte, Amazon-Gutschein oder über 400 weitere Geschenkkarten ab 10 €
  • Horizoom Panel: Überweisung oder Gutschein ab 10 €
  • YouGov Shopper und askGfK: Prämien und Gutscheine

Das heißt nicht, dass diese Portale schlechter sind. Die Visa-Geschenkkarte von PineCone kannst du fast überall einsetzen, wo Visa akzeptiert wird, und Horizoom überweist direkt aufs Girokonto. Am besten kombinierst du ein PayPal-Portal mit einem davon.

Die Kombination für PayPal-Fans

Mobrog oder LifePoints für PayPal ab rund 5 €, Ipsos iSay für schnelle Auszahlungen und ein großes Panel wie Toluna oder YouGov für viele Umfragen. Im Portal-Finder kannst du PayPal als Wunsch angeben.

So kommt dein PayPal-Geld ohne Verzögerung an

Gleiche E-Mail-Adresse verwenden. Viele Portale schicken das Geld an die Adresse, mit der du dich angemeldet hast. Stimmt sie nicht mit deinem PayPal-Konto überein, hängt die Zahlung. Du kannst bei PayPal mehrere E-Mail-Adressen hinterlegen.

PayPal-Konto vollständig einrichten. Ein Konto mit bestätigter E-Mail-Adresse und hinterlegtem Bankkonto vermeidet Rückfragen und Limits.

Werktage einplanen. Viele Anbieter bearbeiten Auszahlungen nur an Werktagen. Eine Anfrage am Freitagabend wird oft erst am Montag bearbeitet.

Nicht zu lange sammeln. Manche Portale löschen Konten nach längerer Inaktivität mitsamt Guthaben. Lös deshalb ein, sobald du die Grenze erreichst.

Unter 18? Dann ohne PayPal. Ein eigenes PayPal-Konto gibt es erst ab 18. Jüngere nehmen Gutscheine oder Überweisung, mehr dazu auf der Seite Bezahlte Umfragen ab 16.

Wie viel ist drin?

Ob PayPal oder Gutschein, am Verdienst ändert der Auszahlungsweg nichts. Mit einem Panel und gelegentlicher Teilnahme sind 10 bis 20 € im Monat realistisch, mit drei bis fünf Panels und regelmäßiger Teilnahme 100 bis 200 €. Mehr dazu im Ratgeber Wie viel verdient man mit Umfragen?

Ein praktischer Nebeneffekt von PayPal: Alle Eingänge stehen mit Datum und Betrag in deiner Kontoübersicht. Das hilft, falls du die Einnahmen in der Steuererklärung angeben musst. Wann das der Fall ist, steht auf den Steuerseiten für Deutschland, Österreich und die Schweiz.

Häufige Fragen zu Umfragen mit PayPal

Laut eigenen Angaben Ipsos iSay, das PayPal-Guthaben sofort per E-Mail verschickt. Mobrog nennt 30 Minuten, Surveoo 48 Stunden, KingOpinion 72 Stunden, LifePoints im Schnitt fünf Tage.

Am niedrigsten ist die Grenze bei Mobrog mit 5 €, LifePoints liegt knapp darüber, KingOpinion bei 5,50 $. Bei Toluna brauchst du für PayPal deutlich mehr Punkte, nach aktuellen Berichten rund 35 €.

Nein. YouGov zahlt per Gutschein oder Überweisung ab 50 €, PineCone per Visa-Geschenkkarte oder Gutschein, Horizoom per Überweisung oder Gutschein. Für PayPal kombinierst du sie am besten mit Mobrog oder LifePoints.

Seriöse Portale verlangen in der Regel keine Gebühr für die Auszahlung. Verlangt ein Portal eine Gebühr, bevor du dein Geld bekommst, ist das ein Warnsignal. Mehr dazu auf der Seite Seriöse Online Umfragen.

PayPal ist flexibler, weil du das Geld überall nutzen oder aufs Bankkonto überweisen kannst. Gutscheine kommen oft schneller und haben bei manchen Portalen eine niedrigere Grenze. Wer ohnehin bei Amazon einkauft, fährt mit Gutscheinen gut.

Alle Portale mit Mindestalter und Auszahlungswegen findest du im bezahlte Umfragen Vergleich.

Umfragen Steuern Österreich: 220 € und 730 € erklärt

Umfragen Steuern Österreich: Was gilt für Einnahmen aus Umfrageportalen?

Umfragen Steuern Österreich in einem Satz: Bis 220 € im Jahr sind Einnahmen aus Umfrageportalen steuerfrei, und wer daneben Lohn oder Pension bezieht, muss bis 730 € an Nebeneinkünften keine Steuererklärung abgeben. Für die meisten Teilnehmer bleibt es damit bei null Euro Steuer. Welche Grenze für dich gilt und was du tun musst, wenn du darüber kommst, erklärt diese Seite.

Kurzantwort

  • Einkunftsart: in der Regel Einkünfte aus Leistungen (§ 29 Z 3 EStG)
  • Freigrenze: 220 € im Kalenderjahr, darunter steuerfrei
  • Mit Lohn oder Pension: Andere Einkünfte bis insgesamt 730 € lösen keine Erklärungspflicht aus (Veranlagungsfreibetrag)
  • Ohne Lohn oder Pension: Erklärung erst, wenn dein gesamtes Einkommen über der jährlichen Grenze von gut 13.000 € liegt
  • Gutscheine: zählen mit ihrem Wert mit

Diese Seite erklärt die allgemeinen Regeln und ersetzt keine Steuerberatung. Verbindlich Auskunft geben das Finanzamt und die Informationen des Bundesministeriums für Finanzen.

Welche Einkunftsart gilt für Umfrage-Einnahmen?

Wer als Privatperson gelegentlich Umfragen ausfüllt, erzielt in der Regel sonstige Einkünfte, genauer Einkünfte aus Leistungen nach § 29 Z 3 EStG. Darunter fallen Einnahmen aus gelegentlichen Tätigkeiten, die weder aus einem Dienstverhältnis noch aus einem Gewerbebetrieb noch aus selbständiger Arbeit stammen.

Mehrere Panels zu nutzen, macht daraus noch kein Gewerbe. Ob eine Tätigkeit im Einzelfall anders einzustufen ist, entscheidet das Finanzamt. Bei normaler Teilnahme an Umfrageportalen ist das kaum ein Thema.

Die Freigrenze: 220 € pro Jahr

Für Einkünfte aus Leistungen gilt eine eigene Grenze. Laut Ausfüllhilfe des BMF zur Einkommensteuererklärung sind sie „nicht steuerpflichtig, wenn sie 220 Euro im Kalenderjahr nicht überschreiten“. Die Grenze gilt für alle Einkünfte aus Leistungen zusammen, nicht pro Portal.

Freigrenze, nicht Freibetrag

Bei einem Freibetrag bleibt ein fester Betrag steuerfrei, nur der Rest wird versteuert. Bei einer Freigrenze ist alles steuerfrei, solange du darunter bleibst. Überschreitest du sie, zählt der ganze Betrag. Bei 221 € sind also nicht 1 €, sondern 221 € Einkünfte.

Überschreitest du die 220 €, heißt das noch nicht, dass du Steuer zahlst. Ob und wann du eine Steuererklärung abgeben musst, hängt davon ab, ob du daneben Lohn oder Pension beziehst.

Mit Lohn oder Pension: die 730-€-Grenze

Bist du angestellt oder beziehst eine Pension, gilt laut BMF: Eine Steuererklärung musst du erst abgeben, wenn deine anderen Einkünfte, also alles außer Lohn oder Pension, insgesamt mehr als 730 € im Jahr betragen und dein Einkommen zugleich über der jährlichen Grenze liegt. Bis 730 € bleiben diese Einkünfte durch den sogenannten Veranlagungsfreibetrag steuerfrei, auch wenn du freiwillig eine Arbeitnehmerveranlagung machst.

Wichtig: In die 730 € zählen nicht nur Umfragen, sondern alle Nebeneinkünfte zusammen, zum Beispiel auch aus einem Werkvertrag oder einer Vermietung. Wer mehrere Nebeneinnahmen hat, muss sie zusammenrechnen.

Ohne Lohn oder Pension

Schüler, Studierende ohne Job oder andere Personen ohne Lohn und Pension müssen laut BMF erst dann eine Einkommensteuererklärung abgeben, wenn ihr gesamtes Einkommen über der jährlichen Grenze von gut 13.000 € liegt. Mit Umfragen allein erreicht diese Grenze niemand. Die 220-€-Freigrenze gilt trotzdem: Bis dahin zählen Umfrage-Einnahmen gar nicht als steuerpflichtige Einkünfte.

Welche Regel gilt für dich?

Deine Lage Bis 220 € im Jahr 221 bis 730 € Über 730 €
Mit Lohn oder Pension steuerfrei keine Erklärungspflicht, Veranlagungsfreibetrag Erklärung (Formular E 1) nötig, wenn dein Einkommen über der Jahresgrenze liegt
Ohne Lohn oder Pension steuerfrei Erklärung erst über gut 13.000 € Gesamteinkommen Erklärung erst über gut 13.000 € Gesamteinkommen

Die 730 € beziehen sich auf alle anderen Einkünfte neben Lohn oder Pension zusammen. Die Einkommensgrenzen passt das BMF jährlich an, die aktuellen Werte stehen auf der Seite zur Erklärungspflicht.

Auch Gutscheine und Prämien zählen

Viele Panels zahlen in Gutscheinen oder Prämien statt in Geld. Steuerlich ändert das nichts: Ein Gutschein über 10 € sind 10 € Einnahmen. Rechne deshalb Gutscheine und Geldauszahlungen zusammen, wenn du prüfst, ob du über 220 € oder 730 € kommst.

Umfragen Steuern Österreich: So gehst du vor

  1. Auszahlungen notieren: Halte jede Auszahlung und jeden eingelösten Gutschein mit Datum, Portal und Betrag fest. Die meisten Portale zeigen eine Übersicht im Mitgliederkonto, dazu kommen Bestätigungsmails und deine PayPal-Übersicht.
  2. Am Jahresende zusammenrechnen: Liegst du bei höchstens 220 €, ist nichts zu tun.
  3. Deine Lage prüfen: Mit Lohn oder Pension zählt, ob alle Nebeneinkünfte zusammen über 730 € liegen. Ohne Lohn oder Pension zählt dein gesamtes Einkommen.
  4. Erklärung abgeben, wenn nötig: Die Einkünfte gehören ins Formular E 1, im Abschnitt für Einkünfte aus Leistungen. Am einfachsten geht das über FinanzOnline. Als Bezeichnung genügt „Einnahmen aus Online-Umfragen“.
  5. Belege aufbewahren: Beilegen musst du nichts, aber das Finanzamt kann nachfragen.

Umsatzsteuer und Gewerbe

Die Umsatzsteuer spielt für Umfrageteilnehmer keine Rolle. Selbst wer unternehmerisch tätig wäre, bliebe weit unter der Kleinunternehmergrenze, die laut Unternehmensserviceportal bei 55.000 € Umsatz im Jahr liegt. Ein Gewerbe musst du für die Teilnahme an Umfragen nicht anmelden.

Umfrageportale für Österreich

In Österreich nehmen derzeit 10 Portale aus meinem Vergleich neue Mitglieder auf. Drei davon eignen sich gut für den Einstieg:

Alle Portale mit Mindestalter und Auszahlungswegen findest du im bezahlte Umfragen Vergleich und auf der Seite Bezahlte Umfragen in Österreich.

Österreich, Deutschland und die Schweiz im Vergleich

Die Regeln unterscheiden sich deutlich. In Deutschland bleiben Umfrage-Einnahmen als sonstige Einkünfte steuerfrei, solange sie unter 256 € im Jahr liegen. In der Schweiz gibt es gar keine Freigrenze, dort gehört jeder Franken in die Steuererklärung. Österreich liegt mit 220 € Freigrenze und der 730-€-Regel für Arbeitnehmer und Pensionisten dazwischen. Die Details stehen auf den Seiten zu Deutschland und der Schweiz.

Häufige Fragen zu Umfragen und Steuern in Österreich

Nicht direkt. Für Einkünfte aus Leistungen gilt eine Freigrenze von 220 €. Die 730 € sind der Veranlagungsfreibetrag für Menschen mit Lohn oder Pension: Bleiben ihre anderen Einkünfte zusammen darunter, müssen sie keine Erklärung abgeben.

Dann zählen die Einnahmen als Einkünfte. Hast du Lohn oder Pension, musst du trotzdem erst ab mehr als 730 € Nebeneinkünften eine Erklärung abgeben. Ohne Lohn oder Pension erst, wenn dein gesamtes Einkommen über der jährlichen Grenze liegt.

Gutscheine zählen mit ihrem Wert zu den Einnahmen, genau wie Geld. Für die Grenzen von 220 € und 730 € rechnest du sie mit.

Darauf solltest du dich nicht verlassen. Zur Angabe verpflichtet bist du selbst. Wer Einnahmen verschweigt, riskiert Nachzahlungen mit Zinsen.

Im Formular E 1, im Abschnitt für Einkünfte aus Leistungen. Über FinanzOnline wirst du durch die Eingabe geführt. Belege legst du nicht bei, bewahrst sie aber für Rückfragen auf.

Quellen

Umfragen Steuern Schweiz: Was du angeben musst

Umfragen Steuern Schweiz: Was du angeben musst

Umfragen Steuern Schweiz in einem Satz: Einnahmen aus Umfrageportalen gehören in die Steuererklärung, und zwar ab dem ersten Franken. Die Antwort ist damit kürzer als in Deutschland oder Österreich, denn eine Freigrenze für kleine Nebeneinkünfte gibt es in der Schweiz nicht. Was das in der Praxis heißt, welche Abzüge und Ausnahmen es gibt und warum du dir wegen der AHV meist keine Gedanken machen musst, steht auf dieser Seite.

Kurzantwort

  • Steuerpflichtig: ja, ohne Freigrenze, auch bei kleinen Beträgen
  • Gutscheine und Prämien: zählen mit ihrem Wert ebenfalls als Einkommen
  • Abzug: Gilt die Tätigkeit als Nebenerwerb, gibt es einen Pauschalabzug von 20 % (Bund: höchstens 2400 Franken)
  • AHV: Bei Nebenerwerb bis 2500 Franken im Jahr werden Beiträge nur auf Verlangen erhoben
  • Verlosungen: Gewinne aus Gewinnspielen zur Verkaufsförderung sind bis 1100 Franken pro Gewinn steuerfrei

Diese Seite erklärt die allgemeinen Regeln, sie ersetzt keine Steuerberatung. Die Steuersätze legen Kanton und Gemeinde fest, und einige Abzüge unterscheiden sich von Kanton zu Kanton. Verbindlich Auskunft gibt das Steueramt deines Wohnkantons.

Umfragen Steuern Schweiz: Sind Umfrage-Einnahmen steuerpflichtig?

Ja. Das Schweizer Steuerrecht erfasst grundsätzlich alles, was dir zufließt und was du frei verwenden kannst. Die Eidgenössische Steuerverwaltung beschreibt das Einkommen mit den Worten des Bundesgerichts als „Gesamtheit derjenigen Wirtschaftsgüter“, die einer Person in einem Zeitraum zufließen. Geld aus Umfragen fällt darunter, egal ob es 30 oder 300 Franken im Jahr sind.

Einen allgemeinen Freibetrag für Nebeneinkünfte kennt das Schweizer Recht nicht. Das ist der wichtigste Unterschied zu Deutschland, wo Einnahmen unter einer Freigrenze steuerfrei bleiben. Wie es dort und in Österreich aussieht, erklären die Seiten zu Umfragen und Steuern in Deutschland und Umfragen und Steuern in Österreich.

Auch Gutscheine und Prämien zählen

Viele Panels zahlen nicht in Geld, sondern in Gutscheinen oder Sachprämien. Am Grundsatz ändert das nichts: Ein Gutschein über 20 Franken ist ein Wirtschaftsgut mit einem Wert von 20 Franken. Für die Steuererklärung zählt der Wert, den du tatsächlich erhältst. Punkte auf dem Konto eines Portals sind noch kein Geld. Spätestens wenn du sie einlöst und einen Gutschein oder eine Auszahlung bekommst, ist der Betrag Einkommen.

Welche Abzüge und Ausnahmen gibt es?

Pauschalabzug für Nebenerwerb

Für einen Nebenerwerb gewährt der Bund einen Pauschalabzug für die Kosten, die dabei entstehen. Laut Steuermäppchen der ESTV beträgt er bei der direkten Bundessteuer 20 % der Nettoeinkünfte, mindestens 800 und höchstens 2400 Franken im Jahr. Die meisten Kantone übernehmen diese Regel, einige weichen ab: Basel-Stadt und Schwyz kennen keinen eigenen Abzug für Nebenerwerb, das Tessin gewährt pauschal 800 Franken.

Ob deine Umfrage-Einnahmen als Nebenerwerb gelten oder als übrige Einkünfte, beurteilt die Steuerverwaltung deines Kantons. Nur im ersten Fall gibt es den Pauschalabzug. Trag die Einnahmen deshalb ehrlich ein und frag im Zweifel beim Steueramt nach, statt den Abzug auf eigene Faust zu verbuchen.

Gewinne aus Verlosungen

Einige Panels verlosen unter ihren Mitgliedern Geld- oder Sachpreise. Solche Gewinnspiele dienen der Verkaufsförderung, und dafür gilt eine eigene Regel: Laut ESTV sind Gewinne aus Lotterien und Geschicklichkeitsspielen zur Verkaufsförderung bis 1100 Franken pro Gewinn steuerfrei. Liegt ein Gewinn darüber, ist der ganze Betrag steuerbar, nicht nur der Teil über der Grenze. Die normale Vergütung für ausgefüllte Umfragen ist kein Gewinn und fällt nicht unter diese Ausnahme.

Mehrwertsteuer

Die Mehrwertsteuer spielt keine Rolle. Mehrwertsteuerpflichtig wird ein Unternehmen erst ab einem Jahresumsatz von 100 000 Franken. Mit Umfragen kommt niemand auch nur in die Nähe.

Musst du AHV-Beiträge zahlen?

In aller Regel nicht. Laut Bundesamt für Sozialversicherungen werden bei einem Nebenerwerb bis 2500 Franken im Jahr AHV-Beiträge nur auf Verlangen erhoben. Wer mit Umfragen unter dieser Grenze bleibt, und das sind praktisch alle, muss sich nicht bei der Ausgleichskasse melden. Willst du trotzdem Beiträge zahlen, kannst du das bei deiner Ausgleichskasse verlangen.

So trägst du Umfrage-Einnahmen in die Steuererklärung ein

  1. Auszahlungen sammeln: Notiere über das Jahr jede Auszahlung und jeden eingelösten Gutschein mit Datum, Portal und Betrag. Die Bestätigungsmails der Portale und deine PayPal-Übersicht reichen als Beleg.
  2. In Franken umrechnen: Die meisten Portale zahlen in Euro. Kommt das Geld auf einem Franken-Konto an, nimmst du den Betrag, der dort gutgeschrieben wurde. Sonst rechnest du zum Kurs am Tag der Auszahlung um. Mobrog zahlt laut eigenen Angaben direkt in der Landeswährung aus, da entfällt die Umrechnung.
  3. Richtiges Feld wählen: Die Formulare heißen je nach Kanton etwas anders. Meist gibt es Felder für „Nebenerwerb“ und für „Übrige Einkünfte“. Welches für dich gilt, steht in der Wegleitung deines Kantons. Als Bezeichnung genügt „Einnahmen aus Online-Umfragen“.
  4. Belege aufbewahren: Die Steuerverwaltung kann Nachweise verlangen. Mit deiner Liste und den Bestätigungen bist du vorbereitet.

Wie viel Steuer fällt tatsächlich an?

Das hängt von deinem übrigen Einkommen, deinem Kanton und deiner Gemeinde ab. Eine feste Zahl lässt sich deshalb nicht nennen. Die Rechnung selbst ist einfach: Die Umfrage-Einnahmen kommen zu deinem übrigen Einkommen hinzu und werden mit deinem Grenzsteuersatz besteuert, also dem Satz, der auf den letzten verdienten Franken anfällt.

Ein Rechenbeispiel mit angenommenen Werten: Liegt dein Grenzsteuersatz für Bund, Kanton und Gemeinde zusammen bei 20 %, kosten dich 300 Franken Umfrage-Einnahmen rund 60 Franken Steuern. Wird ein Pauschalabzug für Nebenerwerb gewährt, ist es weniger. Deinen persönlichen Grenzsteuersatz zeigt dir der Steuerrechner deines Kantons.

Was passiert, wenn du nichts angibst?

Darauf, dass es niemand merkt, solltest du dich nicht verlassen. Verpflichtet zur Angabe bist du selbst, nicht das Portal. Stellt die Steuerverwaltung später fest, dass Einkommen fehlte, verlangt sie die Steuer nach, dazu Verzugszins und in der Regel eine Busse. Bei den Beträgen, um die es bei Umfragen geht, steht das in keinem Verhältnis zu den paar Franken Steuer, die eine korrekte Angabe kostet.

Umfrageportale für die Schweiz

In der Schweiz nehmen derzeit 7 Portale aus meinem Vergleich neue Mitglieder auf, deutlich weniger als in Deutschland. Welche das sind, wie sie auszahlen und ab welchem Alter du mitmachen kannst, zeigt der bezahlte Umfragen Vergleich. Mehr zum Schweizer Angebot steht auf der Seite Bezahlte Umfragen in der Schweiz, was sich realistisch verdienen lässt, im Verdienst-Ratgeber.

Häufige Fragen zu Umfragen und Steuern in der Schweiz

Ja. Die Schweiz kennt keine Freigrenze für kleine Nebeneinkünfte, deshalb gehört jeder Betrag in die Steuererklärung. Bei 50 Franken geht es um wenige Franken Steuer.

Ja. Gutscheine und Sachprämien sind ebenfalls Einkommen. Du gibst sie mit ihrem Wert in Franken an, so wie eine Auszahlung in Geld.

In der Regel nicht. Bei einem Nebenerwerb bis 2500 Franken im Jahr werden AHV-Beiträge nur auf Verlangen erhoben. Diese Grenze erreicht mit Umfragen kaum jemand.

Bis 1100 Franken pro Gewinn ja, denn solche Verlosungen gelten als Gewinnspiele zur Verkaufsförderung. Liegt ein Gewinn darüber, ist der gesamte Betrag steuerbar.

Das hängt vom Kanton ab. Meist gibt es Felder für „Nebenerwerb“ und „Übrige Einkünfte“. Welches gilt, steht in der Wegleitung deines Kantons, im Zweifel hilft das Steueramt am Telefon weiter.

Am einfachsten nimmst du den Betrag, der auf deinem Franken-Konto ankommt. Bleibt das Geld in Euro, etwa auf einem PayPal-Konto, rechnest du zum Kurs am Tag der Auszahlung um.

Quellen

Wie viel verdient man mit Umfragen? Der Realitätscheck

Wie viel verdient man mit Umfragen? Der ehrliche Realitätscheck

Wie viel verdient man mit Umfragen, wenn man es realistisch betrachtet? Die meisten kommen auf 10 bis 20 € im Monat, wer regelmäßig bei mehreren Portalen mitmacht, auf 100 bis 200 €. Mehr schaffen nur wenige. Wo du landest, hängt weniger vom einzelnen Portal ab als von deinem Profil, deiner Zeit und der Zahl der Panels, die du nutzt.

Verdienstzahlen pro Portal findest du hier bewusst nicht. Solche Tabellen sehen genau aus, beruhen aber fast immer auf Einzelerfahrungen, die sich nicht auf dich übertragen lassen. Die Werte auf dieser Seite sind grobe Richtwerte, keine Zusage, also ein Realitätscheck statt eines Werbeversprechens.

Die kurze Antwort: drei realistische Stufen

10–20 €

pro Monat
gelegentlich, 1–2 Portale

100–200 €

pro Monat
regelmäßig, mehrere Portale

300–500 €

pro Monat
sehr viel Zeit, nur wenige

Was nicht geht: vierstellige Monatsbeträge allein mit Umfragen. Wer das verspricht, verkauft entweder Träume oder ein Empfehlungssystem. Umfragen sind ein Zuverdienst, kein Nebenjob.

Was deinen Verdienst bestimmt

1. Die Zahl der Panels

Das ist der stärkste Hebel, den du selbst in der Hand hast. Ein einzelnes Panel schickt nur so viele Umfragen, wie seine Auftraggeber gerade für deine Zielgruppe brauchen. Mit drei bis fünf Panels parallel bekommst du deutlich mehr Einladungen, weil die Panels für unterschiedliche Auftraggeber arbeiten.

2. Ein vollständiges Profil

Fast jedes Portal verteilt Umfragen anhand deines Profils. Je vollständiger und genauer es ist, desto besser passen die Einladungen und desto seltener fliegst du in den Auswahlfragen am Anfang einer Umfrage raus. Wer das Profil vernachlässigt, bekommt weniger Einladungen.

3. Deine Zielgruppe

Die Marktforschung sucht manche Gruppen häufiger als andere, etwa bestimmte Altersgruppen, Haushalte mit Kindern oder einzelne Berufe. Wer gerade gefragt ist, bekommt mehr Einladungen. Beeinflussen kannst du das nicht, aber es erklärt, warum zwei Menschen mit denselben Portalen sehr unterschiedlich viel verdienen. Einige Panels suchen gezielt bestimmte Gruppen. Der Portal-Finder berücksichtigt das.

4. Wie schnell du reagierst

Viele Umfragen schließen, sobald genug Teilnehmer aus einer Gruppe dabei sind. Wer eine Einladung am selben Tag öffnet, hat bessere Chancen als jemand, der erst nach drei Tagen klickt. Einmal täglich die Mails zu prüfen, reicht meist.

Drei Szenarien im Detail

Szenario A: gelegentlich

Ein oder zwei Panels, unregelmäßige Teilnahme, das Profil halb ausgefüllt. Verdienst: etwa 10 bis 20 € im Monat. Bis zur ersten Auszahlung kann es dauern. Kein nennenswerter Nebenverdienst, aber auch kaum Aufwand.

Szenario B: regelmäßig

Drei bis fünf Panels, vollständige Profile, Einladungen werden zeitnah geöffnet. Verdienst: etwa 100 bis 200 € im Monat. Kein Reichtum, aber ein spürbarer Zuschuss zur Haushaltskasse.

Szenario C: sehr aktiv

Viele Panels, vollständige Profile, schnelle Reaktion und ein Profil, das gut zu den gesuchten Zielgruppen passt. Verdienst: 300 bis 500 € im Monat. Das setzt täglich viel Zeit voraus und ist die Ausnahme, nicht die Regel.

Der einfachste Einstieg

Starte mit drei Portalen, die unterschiedlich auszahlen, zum Beispiel einem mit PayPal und einem mit Überweisung. Welche drei zu deinem Land, deinem Alter und deinem Auszahlungswunsch passen, zeigt dir der Portal-Finder.

Wie schnell kommt die erste Auszahlung?

Das hängt vor allem von der Auszahlungsgrenze ab. Je niedriger sie ist, desto früher siehst du dein erstes Geld. Drei Beispiele, die ich bei den Anbietern nachgelesen habe:

  • Mobrog: Auszahlung ab 5 €, unter anderem per PayPal
  • Ipsos iSay: ein Amazon-Gutschein über 5 € kostet 500 Punkte
  • Horizoom Panel: Überweisung oder Gutschein ab 1.000 Punkten, also 10 €

Viele andere Panels nennen ihre Grenze erst im Mitgliederkonto. Für den Anfang lohnen sich Portale mit niedriger Grenze, weil die erste Auszahlung motiviert, dranzubleiben.

Umfragen im Vergleich zu anderen Nebenverdiensten

Umfragen ersetzen keinen Minijob. Sie bringen weniger Geld, dafür gibt es keine festen Zeiten, keine Bewerbung und keine Vorkenntnisse. Du kannst jederzeit pausieren und wieder einsteigen. Wer mehr als ein paar Hundert Euro im Monat braucht, muss andere Wege gehen. Für alle anderen sind Umfragen einer der einfachsten Einstiege in einen Zuverdienst.

Ganz ohne Zeit geht es nicht. Eine Ausnahme sind Panels, die im Hintergrund laufen, etwa das Nielsen Computer & Mobile Panel, bei dem eine App deine Nutzung erfasst. Dafür gibt es Prämien, ohne dass du Fragen beantwortest. Ob dir das den Einblick in dein Surfverhalten wert ist, musst du selbst entscheiden.

Tipps für mehr Verdienst

Profile vollständig ausfüllen. Klingt banal, macht aber den größten Unterschied bei der Zahl der Einladungen. Besonders wichtig sind Haushalt, Beruf, Konsumgewohnheiten und Interessen.

Eigene E-Mail-Adresse anlegen. Einladungen kommen oft täglich. Mit einer eigenen Adresse für Umfragen übersiehst du keine und hast alles an einem Ort.

Einladungen zeitnah öffnen. Viele Umfragen schließen schnell. Einmal täglich nachsehen reicht.

Klein anfangen. Lieber mit drei Portalen starten und nach vier Wochen prüfen, welche regelmäßig liefern, als sich gleich bei zehn anzumelden und den Überblick zu verlieren.

Ehrlich antworten. Portale prüfen, ob deine Antworten zusammenpassen. Wer widersprüchlich antwortet, riskiert Punktabzug oder die Sperre des Kontos.

Fazit: Wie viel verdient man mit Umfragen wirklich?

Mit einem Portal und gelegentlicher Teilnahme sind 10 bis 20 € im Monat realistisch. Mit drei bis fünf Panels und regelmäßiger Teilnahme sind 100 bis 200 € drin. Kein Weg zum Reichtum, aber ein ehrlicher kleiner Zuverdienst. Wer die Erwartungen realistisch setzt, wird nicht enttäuscht.

Welche Portale es in deinem Land gibt, wie sie auszahlen und ab welchem Alter du mitmachen kannst, zeigt der bezahlte Umfragen Vergleich.

Häufige Fragen zum Verdienst mit Umfragen

Ja, aber nur mit mehreren Panels, regelmäßiger Teilnahme und einem Profil, das gut zu den gesuchten Zielgruppen passt. Für die meisten ist das die Obergrenze dessen, was neben Beruf oder Studium realistisch ist.

Drei bis fünf sind ein guter Start. Mehr Panels bringen mehr Einladungen, kosten aber auch mehr Zeit für Profile und Mails. Prüf nach vier Wochen, welche Portale regelmäßig liefern, und melde dich bei den übrigen wieder ab.

Vor allem wegen der Zielgruppe. Bestimmte Altersgruppen, Berufe oder Haushalte sind in der Marktforschung stärker gefragt. Auch die Vollständigkeit des Profils und wie schnell du auf Einladungen reagierst, machen einen Unterschied. Außerdem schwankt die Zahl der Umfragen je nach Monat.

In Deutschland bleiben Umfrage-Einnahmen als Einkünfte aus Leistungen unter 256 € im Jahr steuerfrei. Angestellte müssen wegen Nebeneinkünften bis 410 € keine Steuererklärung abgeben. In Österreich und der Schweiz gelten andere Regeln. Details stehen auf den Steuerseiten für Deutschland, Österreich und die Schweiz.

Umfragen Steuern Deutschland: 256 € und 410 € erklärt

Umfragen Steuern Deutschland: Was gilt für Einnahmen aus Umfrageportalen?

Umfragen Steuern Deutschland in einem Satz: Bleiben deine Einnahmen aus Umfragen unter 256 € im Jahr, sind sie steuerfrei, und wer daneben Lohn bezieht, muss bis 410 € an Nebeneinkünften keine Steuererklärung abgeben. Für die meisten Teilnehmer fällt damit keine Steuer an. Welche Grenze für dich gilt und was du tun musst, wenn du darüber kommst, erklärt diese Seite.

Kurzantwort

  • Einkunftsart: in der Regel Einkünfte aus Leistungen (§ 22 Nr. 3 EStG)
  • Freigrenze: unter 256 € im Kalenderjahr steuerfrei
  • Mit Lohn: Nebeneinkünfte bis 410 € lösen keine Pflicht zur Steuererklärung aus (§ 46 EStG)
  • Eintragen: in der Anlage SO, Abschnitt Leistungen
  • Gutscheine: zählen mit ihrem Wert mit

Diese Seite erklärt die allgemeinen Regeln und ersetzt keine Steuerberatung. Verbindlich Auskunft geben das Finanzamt oder eine Steuerberatung.

Welche Einkunftsart gilt für Umfrage-Einnahmen?

Wer als Privatperson gelegentlich Umfragen ausfüllt, erzielt in der Regel sonstige Einkünfte, genauer Einkünfte aus Leistungen nach § 22 Nr. 3 EStG. Darunter fallen Einnahmen aus gelegentlichen Tätigkeiten, die zu keiner anderen Einkunftsart gehören, also weder Lohn noch Gewerbe noch selbständige Arbeit sind.

Mehrere Panels zu nutzen, macht daraus noch kein Gewerbe. Ob eine Tätigkeit im Einzelfall anders einzustufen ist, entscheidet das Finanzamt. Bei normaler Teilnahme an Umfrageportalen musst du kein Gewerbe anmelden.

Die Freigrenze: unter 256 € pro Jahr

Im Gesetz heißt es: Solche Einkünfte sind „nicht einkommensteuerpflichtig, wenn sie weniger als 256 Euro im Kalenderjahr betragen haben“. Die Grenze gilt für alle Einkünfte aus Leistungen zusammen, nicht pro Portal. Dazu zählen neben Umfragen etwa gelegentliche Vermittlungen. Private Verkäufe gehören nicht dazu, für sie gelten eigene Regeln.

Freigrenze, nicht Freibetrag

Bei einem Freibetrag bleibt ein fester Betrag steuerfrei, nur der Rest wird versteuert. Bei einer Freigrenze ist alles steuerfrei, solange du darunter bleibst. Erreichst du sie, zählt der ganze Betrag. Bei 300 € sind also nicht 44 €, sondern 300 € Einkünfte.

Kommst du auf 256 € oder mehr, heißt das noch nicht, dass du Steuer zahlst. Ob und wann du eine Steuererklärung abgeben musst, hängt davon ab, ob du daneben Lohn beziehst.

Mit Lohn: die 410-€-Grenze

Bist du angestellt, gilt § 46 EStG. Eine Steuererklärung musst du wegen Nebeneinkünften erst abgeben, wenn alle Einkünfte, von denen keine Lohnsteuer abgezogen wurde, zusammen mehr als 410 € im Jahr betragen. Bleiben sie darunter, werden sie auch bei einer freiwilligen Steuererklärung vom Einkommen abgezogen und damit nicht besteuert. Das nennt sich Härteausgleich.

Wichtig: In die 410 € zählen nicht nur Umfragen, sondern alle Einkünfte ohne Lohnsteuerabzug, zum Beispiel auch aus einer Vermietung oder einem kleinen Nebengewerbe. Darüber wird die Steuer schrittweise angehoben, bis die Einkünfte voll besteuert sind.

Ohne Lohn

Schüler, Studierende ohne Job und andere Personen ohne Lohn müssen erst dann eine Steuererklärung abgeben, wenn ihr gesamtes Einkommen über dem Grundfreibetrag liegt. Mit Umfragen allein erreicht diese Grenze niemand. Die 256-€-Freigrenze gilt trotzdem: Bleibst du darunter, zählen Umfrage-Einnahmen gar nicht als steuerpflichtige Einkünfte.

Bei Rentnern ist die Lage oft anders, weil viele ohnehin eine Steuererklärung abgeben müssen. Dann gehören Umfrage-Einnahmen ab 256 € in die Anlage SO.

Welche Regel gilt für dich?

Deine Lage Unter 256 € im Jahr 256 bis 410 € Über 410 €
Angestellt, keine Steuererklärung steuerfrei keine Pflicht zur Erklärung, Härteausgleich Erklärung nötig, Einkünfte in die Anlage SO
Steuererklärung wird ohnehin gemacht steuerfrei in die Anlage SO, bei Angestellten durch den Härteausgleich steuerfrei in die Anlage SO, Steuer nach deinem Steuersatz
Ohne Lohn, z. B. Studium steuerfrei Erklärung erst, wenn das Gesamteinkommen über dem Grundfreibetrag liegt Erklärung erst, wenn das Gesamteinkommen über dem Grundfreibetrag liegt

Die 410 € beziehen sich auf alle Einkünfte ohne Lohnsteuerabzug zusammen, nicht nur auf Umfragen.

Auch Gutscheine und Prämien zählen

Viele Panels zahlen in Gutscheinen oder Prämien statt in Geld. Steuerlich ändert das nichts: Ein Gutschein über 10 € sind 10 € Einnahmen. Punkte, die noch auf deinem Konto beim Portal liegen, sind dagegen noch keine Einnahme. Maßgeblich ist der Zeitpunkt, an dem du die Auszahlung oder den Gutschein erhältst.

Umfragen Steuern Deutschland: So gehst du vor

  1. Auszahlungen notieren: Halte jede Auszahlung und jeden eingelösten Gutschein mit Datum, Portal und Betrag fest. Die meisten Portale zeigen eine Übersicht im Mitgliederkonto, dazu kommen Bestätigungsmails und deine PayPal-Übersicht.
  2. Am Jahresende zusammenrechnen: Liegst du unter 256 €, ist nichts zu tun.
  3. Deine Lage prüfen: Als Angestellter zählt, ob alle Einkünfte ohne Lohnsteuerabzug zusammen über 410 € liegen.
  4. Eintragen, wenn nötig: Die Einkünfte gehören in die Anlage SO, Abschnitt Leistungen. Am einfachsten geht das über ELSTER. Als Bezeichnung genügt „Einnahmen aus Online-Umfragen“.
  5. Belege aufbewahren: Beilegen musst du nichts, aber das Finanzamt kann nachfragen.

Was passiert, wenn du nichts angibst?

Liegst du unter den Grenzen, gibt es nichts anzugeben. Bist du aber zur Steuererklärung verpflichtet oder machst sie ohnehin, gehören Umfrage-Einkünfte ab 256 € hinein. Wer sie dann weglässt, riskiert Nachzahlungen mit Zinsen. Darauf, dass es niemand merkt, solltest du dich nicht verlassen: Verpflichtet zur Angabe bist du selbst, nicht das Portal.

Umfrageportale für Deutschland

In Deutschland nehmen derzeit 17 Portale aus meinem Vergleich neue Mitglieder auf. Welche das sind, wie sie auszahlen und ab welchem Alter du mitmachen kannst, zeigt der bezahlte Umfragen Vergleich. Was sich realistisch verdienen lässt, steht im Verdienst-Ratgeber.

Deutschland, Österreich und die Schweiz im Vergleich

Die Regeln unterscheiden sich deutlich. In Österreich gilt für Einkünfte aus Leistungen eine Freigrenze von 220 €, für Arbeitnehmer und Pensionisten kommt eine 730-€-Grenze für alle Nebeneinkünfte hinzu. In der Schweiz gibt es gar keine Freigrenze, dort gehört jeder Franken in die Steuererklärung. Die Details stehen auf den Seiten zu Österreich und der Schweiz.

Häufige Fragen zu Umfragen und Steuern in Deutschland

Beide, aber für verschiedene Fragen. Unter 256 € sind Einkünfte aus Leistungen gar nicht steuerpflichtig. Die 410 € betreffen Angestellte: Bleiben alle Einkünfte ohne Lohnsteuerabzug zusammen darunter, müssen sie deswegen keine Erklärung abgeben, und die Einkünfte bleiben steuerfrei.

Dann zählen die Einnahmen als Einkünfte. Bist du angestellt und bleiben alle Nebeneinkünfte unter 410 €, ändert sich trotzdem nichts. Gibst du ohnehin eine Steuererklärung ab, trägst du sie in die Anlage SO ein.

Nein. Einnahmen entstehen erst, wenn du Geld oder einen Gutschein tatsächlich erhältst. Punkte auf dem Konto beim Portal zählen noch nicht.

In der Anlage SO im Abschnitt für Leistungen. Über ELSTER wirst du durch die Eingabe geführt. Belege legst du nicht bei, bewahrst sie aber für Rückfragen auf.

In der Regel nicht. Wer als Privatperson an Umfrageportalen teilnimmt, betreibt kein Gewerbe, auch nicht mit mehreren Portalen gleichzeitig.

Quellen

Verdienst & Finanzen

50 € im Monat oder 500 €? Hier bekommst du ehrliche Zahlen. Wir rechnen durch, wie viel man mit bezahlten Umfragen tatsächlich verdient, welche Portale sofort auszahlen, was steuerlich gilt – und wann sich der Aufwand lohnt.