Vergleich aller Portale Portal-Finder 🇦🇹 Österreich 🇨🇭 Schweiz So funktionieren Umfragen Wie viel verdient man? Seriosität & Sicherheit Steuern Deutschland Steuern Österreich Steuern Schweiz Alle Artikel Über mich
Passende Portale finden

Umfragen-App: Mit diesen Apps unterwegs Geld verdienen

Mit einer Umfragen-App Geld verdienen: Die besten Apps für unterwegs

Wer mit einer Umfragen-App Geld verdienen will, braucht nicht mehr als ein Smartphone und ein paar freie Minuten: in der Bahn, in der Mittagspause oder abends auf dem Sofa. Fast alle großen Panels haben inzwischen eine eigene App, mit der du Einladungen bekommst, Umfragen ausfüllst und deine Punkte einlöst. Dazu kommen Apps, die ganz ohne Fragebögen auskommen, etwa zum Scannen von Kassenbons. Hier findest du die wichtigsten Apps, was sie unterscheidet und worauf du bei der Installation achten solltest.

Was eine gute Umfragen-App ausmacht

Benachrichtigungen. Viele Umfragen schließen, sobald genug Teilnehmer aus einer Gruppe dabei sind. Mit einer Push-Nachricht siehst du neue Einladungen sofort, statt erst abends im Postfach.

Punkte und Dauer vorher sichtbar. Gute Apps zeigen vor dem Start, wie lange eine Umfrage etwa dauert und was sie bringt. So entscheidest du selbst, ob sie in deine Bahnfahrt passt.

Einlösen direkt in der App. Punktestand, Prämienkatalog und Auszahlung sollten mit ein paar Fingertipps erreichbar sein.

Die besten Umfragen-Apps

Toluna: Umfragen, Abstimmungen und Spiele

Die App Toluna Mobile gibt es laut FAQ für iOS und Android. Neben Umfragen findest du darin kurze Abstimmungen, die Community und tägliche Spiele, bei denen du teilweise Punkte gewinnst. Zur Begrüßung bekommst du 500 Punkte. Ideal, wenn du gerne zwischendurch kurz reinschaust. Verfügbar in Deutschland und der Schweiz.

Kostenlos bei Toluna anmelden Mehr zu Toluna

LifePoints: PayPal schon ab rund 5 €

Die LifePoints-App gibt es bei Google Play und im App Store. Vor jeder Umfrage siehst du, wie viele Punkte sie bringt. Die erste Prämie gibt es ab rund 5 €, als PayPal-Guthaben, Gutschein oder Spende. Hinter LifePoints steht Lightspeed aus der Kantar-Gruppe. Starte mindestens alle 90 Tage eine Umfrage, sonst kann das Konto gesperrt werden.

Kostenlos bei LifePoints anmelden Mehr zu LifePoints

YouGov: Kurze Umfragen aus den Nachrichten

Mit der YouGov-App beantwortest du Umfragen zu Politik, Gesellschaft und Marken, oft in wenigen Minuten. Vor dem Start zeigt YouGov an, wie viele Punkte es mindestens gibt. 500 Punkte sind 1 €, und die Punkte verfallen nicht, solange dein Konto aktiv ist. Mitmachen kannst du ab 16.

Kostenlos bei YouGov anmelden Mehr zu YouGov

Ipsos iSay: Gutscheine sofort per E-Mail

Ipsos hat eine eigene iSay-App im App Store. 100 Punkte sind 1 €, einen 5-€-Gutschein gibt es ab 500 Punkten. Digitale Gutscheine und PayPal-Guthaben verschickt Ipsos laut FAQ sofort per E-Mail. Verfügbar in Deutschland und der Schweiz.

Kostenlos bei Ipsos iSay anmelden

Mobrog: Auszahlung ab 5 €

Hinter Mobrog steht die Splendid Research GmbH aus Hamburg, die App gibt es für iOS und Android. Du zahlst schon ab 5 € aus, laut Mobrog innerhalb von 30 Minuten, per PayPal, Skrill, Überweisung oder als Gutschein, ausgezahlt wird in deiner Landeswährung. Dazu gibt es kleine Spiele in der „MOBROG Arcade“. Verfügbar in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Kostenlos bei Mobrog anmelden Mehr zu Mobrog

Horizoom Panel: Punkte auch bei frühem Abbruch

Die Horizoom-App gibt es für iOS und Android. Gerade unterwegs praktisch: Endet eine Umfrage nach den ersten Fragen, gibt es trotzdem 5 Punkte und 3 Lose für die monatliche Verlosung. Ab 10 € zahlt Horizoom per Überweisung oder Gutschein aus.

Kostenlos bei Horizoom anmelden Mehr zu Horizoom

PineCone Research: App für Mitglieder

Auch PineCone hat eine eigene App, die laut App Store Deutschland unterstützt. Darin findest du Umfragen, löst Punkte ein und siehst deinen Verlauf. Zur Anmeldung gibt es 5 € Startbonus, ab 10 € löst du als Visa-Geschenkkarte oder Gutschein ein. Die Anmeldung ist nicht immer für jede Altersgruppe offen.

PineCone anmelden (ab 18) Mehr zu PineCone

Apps, die nebenbei laufen

Diese Apps kommen ohne Fragebögen aus. Dafür gibst du einen Einblick in dein Einkaufs- oder Nutzungsverhalten. Ob dir das recht ist, solltest du vorher überlegen.

YouGov Shopper Scan: Nach dem Einkauf scannst du den Kassenbon mit der App, fertig. Dafür gibt es Punkte für Prämien und regelmäßige Verlosungen. Wichtig ist, regelmäßig zu melden, sonst droht der Ausschluss.

YouGov Shopper Scan anmelden

Digital Trends von GfK: Die App läuft im Hintergrund auf Smartphone oder Tablet und erfasst anonym deine Internetnutzung. Die Punkte löst du gegen Gutscheine von rund 70 Partnern ein.

Digital Trends anmelden

Nielsen Computer & Mobile Panel: Ähnliches Prinzip für Smartphone und Computer. Laut Nielsen sind Prämien im Wert von über 100 € im Jahr möglich.

Nielsen Panel anmelden

Übersicht: Die Umfragen-Apps im Vergleich

App Besonderheit Auszahlung Länder
Toluna Abstimmungen, Spiele, Community Gutscheine, PayPal 🇩🇪 🇨🇭
LifePoints erste Prämie ab rund 5 € PayPal, Gutscheine 🇩🇪
YouGov kurze Umfragen, ab 16 Gutscheine, Überweisung 🇩🇪
Ipsos iSay Gutscheine ab 5 €, sofort per E-Mail PayPal, Gutscheine 🇩🇪 🇨🇭
Mobrog ab 5 € in 30 Minuten PayPal, Skrill, Überweisung 🇩🇪 🇦🇹 🇨🇭
Horizoom Punkte bei frühem Abbruch Überweisung, Gutscheine 🇩🇪 🇦🇹
PineCone 5 € Startbonus, Produkttests Visa-Geschenkkarte, Gutscheine 🇩🇪
YouGov Shopper nur Kassenbon scannen Prämien 🇩🇪 🇦🇹

Die Kombination fürs Smartphone

Nimm drei Apps mit unterschiedlichen Stärken: LifePoints oder Mobrog für schnelle PayPal-Auszahlungen, YouGov für kurze Umfragen und Toluna für Abwechslung. Wer regelmäßig einkauft, ergänzt YouGov Shopper. Der Portal-Finder zeigt dir, was zu deinem Land und Alter passt.

Wie viel bringt eine Umfragen-App?

Die App ändert nichts daran, wie viel ein Panel zahlt, aber sie hilft dir, mehr Einladungen mitzunehmen. Mit einem Panel und gelegentlicher Teilnahme sind 10 bis 20 € im Monat realistisch. Mit drei bis fünf Panels, vollständigen Profilen und schneller Reaktion auf Einladungen kommst du auf 100 bis 200 €. Genau dabei hilft das Smartphone: Wer eine Benachrichtigung sofort sieht, kommt öfter noch in die Umfrage, bevor sie voll ist.

Wovon der Verdienst abhängt, steht im Ratgeber Wie viel verdient man mit Umfragen?

Worauf du bei der Installation achten solltest

Nur aus dem offiziellen Store laden. Installiere Umfragen-Apps ausschließlich aus dem App Store oder von Google Play, nie über Links aus E-Mails, SMS oder unbekannten Webseiten.

Berechtigungen prüfen. Eine normale Umfragen-App braucht keinen Zugriff auf deine Kontakte oder Nachrichten. Bei Panels, die im Hintergrund laufen, ist das anders: Sie brauchen weitergehende Rechte, um die Nutzung zu erfassen. Das ist ihr Zweck, sollte aber vorher klar erklärt sein.

Benachrichtigungen einschalten. Erst damit spielt die App ihren größten Vorteil aus.

Eigene E-Mail-Adresse nutzen. Auch mit App laufen Anmeldung und viele Einladungen über E-Mail. Ein eigenes Postfach hält Ordnung.

Häufige Fragen zu Umfragen-Apps

LifePoints und Mobrog, weil die erste Auszahlung schon ab rund 5 € möglich ist. Wer kein PayPal hat, nimmt Ipsos iSay mit Gutscheinen ab 5 € oder Horizoom mit Überweisung ab 10 €.

Ja, als kleinen Zuverdienst. Die Apps gehören zu großen Marktforschungsinstituten wie Ipsos, YouGov oder der Kantar-Gruppe, die echte Prämien zahlen. Reich wird damit niemand, aber 100 bis 200 € im Monat sind mit mehreren Panels und regelmäßiger Teilnahme möglich.

Ja, und das ist der beste Weg zu mehr Einladungen. Kein Panel verbietet die Mitgliedschaft bei anderen. Drei Apps zum Start sind ein guter Wert.

Meist nicht. Die meisten Umfragen bestehen aus Text und ein paar Bildern. Mehr Daten brauchen Umfragen mit Videos und das Hochladen von Kassenbon-Fotos. Wer viel mobil teilnimmt, kann Videos fürs WLAN aufheben.

Nein. Alle Panels funktionieren auch im Browser am Computer oder Smartphone. Die App macht es nur bequemer, vor allem wegen der Benachrichtigungen.

Alle Portale mit Mindestalter und Auszahlungswegen findest du im bezahlte Umfragen Vergleich.

Umfrageportale, die sofort auszahlen: Die schnellsten

Umfrageportale, die sofort auszahlen: Wer am schnellsten zahlt

Es gibt kaum etwas Frustrierenderes, als endlich die Auszahlungsgrenze zu erreichen und dann wochenlang auf das Geld zu warten. Umfrageportale, die sofort auszahlen, gibt es tatsächlich, allerdings meist bei Gutscheinen und weniger bei Überweisungen. Hier findest du, welche Portale laut eigenen Angaben am schnellsten zahlen, wo die Grenze für die erste Auszahlung niedrig ist und worauf du achten solltest, damit dein Geld nicht unnötig hängen bleibt.

Was „sofort“ bei Umfrageportalen bedeutet

Zwei Dinge entscheiden, wie schnell du an dein Geld kommst. Viele vermischen sie:

1. Die Gutschrift. Wann landen die Punkte nach einer Umfrage auf deinem Konto? Bei manchen Panels sofort, bei anderen erst, wenn die Studie abgeschlossen ist. Bei Toluna kann das laut FAQ bis zu sechs Wochen dauern.

2. Die Auszahlung. Wie lange dauert es, bis eine eingelöste Prämie bei dir ist? Digitale Gutscheine kommen oft innerhalb von Minuten per E-Mail, Überweisungen brauchen Tage.

Und dann gibt es noch die Grenze: Ein Portal, das sofort zahlt, aber erst ab 50 €, ist für Einsteiger trotzdem langsam. Deshalb schaue ich auf alle drei Punkte. Die Angaben unten stammen aus den FAQ und Bedingungen der Anbieter.

Umfrageportale, die sofort auszahlen

Ipsos iSay: Gutscheine und PayPal sofort per E-Mail

Laut Ipsos-FAQ werden digitale Geschenkkarten, Prepaid-Karten und PayPal-Guthaben sofort an deine E-Mail-Adresse geschickt. Dazu kommt eine niedrige Grenze: Einen 5-€-Gutschein, etwa für Amazon oder Zalando, gibt es ab 500 Punkten, 100 Punkte sind 1 €. Damit gehört Ipsos zu den schnellsten Portalen überhaupt. Verfügbar in Deutschland und der Schweiz.

Kostenlos bei Ipsos iSay anmelden

Trendfrage: Online-Gutscheine spätestens am nächsten Werktag

Trendfrage gehört zum Hamburger Institut Trend Research und verschickt Online-Gutscheine laut FAQ spätestens einen Werktag nach der Bestellung. 10 TRENDIES sind 1 €, Gutscheine für Amazon oder BestChoice gibt es schon ab 5 €, PayPal ab 20 €. Ein Plus: Auch wenn du nach den Eingangsfragen nicht zur Zielgruppe passt, gibt es TRENDIES. Mitmachen kannst du ab 16.

Kostenlos bei Trendfrage anmelden

Surveoo: Auszahlung innerhalb von 48 Stunden

Surveoo gibt auf seiner Seite an, Prämien innerhalb von 48 Stunden auszuzahlen, per PayPal, Überweisung, Amazon-Gutschein, Visa-Prepaid-Karte oder Gutscheinen anderer Händler. Die Vergütung wird direkt in Geld angezeigt, nicht in Punkten. Mitmachen kannst du ab 18, in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Kostenlos bei Surveoo anmelden

KingOpinion: Ab 5,50 $ innerhalb von 72 Stunden

KingOpinion gehört zum selben Betreiber wie Surveoo. Laut eigener Seite kannst du ab 5,50 $ auszahlen lassen, das Geld kommt innerhalb von 72 Stunden. Zur Wahl stehen PayPal, Überweisung, Amazon, Visa-Prepaid-Karte und Gutscheine. Verfügbar in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Kostenlos bei KingOpinion anmelden

Niedrige Grenze: Schnell zur ersten Auszahlung

Mobrog: Ab 5 €, ausgezahlt in 30 Minuten

Mobrog zahlt laut eigener Startseite schon ab 5 € aus, und zwar innerhalb von 30 Minuten, per PayPal, Skrill, Überweisung oder Gutschein, in deiner Landeswährung. Betreiber ist die Splendid Research GmbH aus Hamburg. Verfügbar in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Kostenlos bei Mobrog anmelden

LifePoints: Erste Prämie ab rund 5 €

Bei LifePoints gibt es die erste Prämie ab rund 5 €, als PayPal-Guthaben, Gutschein oder Spende. Laut englischsprachiger LifePoints-FAQ dauert eine PayPal-Zahlung im Schnitt fünf Tage, elektronische Prämien können bis zu zehn Tage brauchen. Dahinter steht Lightspeed aus der Kantar-Gruppe.

Kostenlos bei LifePoints anmelden Mehr zu LifePoints

PineCone Research: Gutschrift sofort nach der Umfrage

Bei PineCone wird die Prämie laut FAQ sofort nach jeder abgeschlossenen Umfrage gutgeschrieben. Zur Anmeldung gibt es 5 € Startbonus, damit hast du die halbe Strecke zur Grenze von 10 € schon geschafft. Eingelöst wird als Visa-Geschenkkarte, Amazon-Gutschein oder eine von über 400 weiteren Geschenkkarten, jeweils per E-Mail.

PineCone anmelden (ab 18) Mehr zu PineCone

Horizoom Panel: Überweisung ab 10 €

Horizoom zahlt ab 1.000 Punkten, also 10 €, per Überweisung oder Gutschein aus. Eine Überweisung kann laut FAQ bis zu sieben Werktage dauern. PayPal bietet Horizoom nicht an. Dafür gibt es auch bei frühem Abbruch einer Umfrage 5 Punkte und 3 Lose.

Kostenlos bei Horizoom anmelden Mehr zu Horizoom

Übersicht: Wie schnell die Portale auszahlen

Portal Erste Auszahlung ab Dauer laut Anbieter Wege
Ipsos iSay 5 € (Gutschein) sofort per E-Mail Gutscheine, PayPal, Prepaid-Karte
Trendfrage 5 € (Gutschein) Online-Gutschein spätestens am nächsten Werktag Gutscheine, PayPal ab 20 €, Spenden
Surveoo keine Angabe innerhalb von 48 Stunden PayPal, Überweisung, Gutscheine
KingOpinion 5,50 $ innerhalb von 72 Stunden PayPal, Überweisung, Gutscheine
Mobrog 5 € innerhalb von 30 Minuten PayPal, Skrill, Überweisung, Gutscheine
LifePoints rund 5 € PayPal im Schnitt 5 Tage PayPal, Gutscheine, Spenden
PineCone 10 € Gutschrift sofort nach der Umfrage Visa-Geschenkkarte, Gutscheine
Horizoom 10 € Überweisung bis zu 7 Werktage Überweisung, Gutscheine
Toluna keine feste Angabe Prämie bis zu 3 Wochen Gutscheine, PayPal

Alle Angaben laut FAQ, Startseite oder Nutzungsbedingungen der Anbieter. „Keine Angabe“ heißt: Der Anbieter nennt den Wert nicht öffentlich, er steht meist im Mitgliederkonto.

Die schnellste Kombination

Unter den Umfrageportalen, die sofort auszahlen, ergänzen sich zwei Typen gut: Wer schnell das erste Geld sehen will, kombiniert ein Portal mit Sofort-Gutscheinen wie Ipsos iSay mit einem, das ab 5 € per PayPal zahlt, etwa Mobrog oder LifePoints. Dazu PineCone wegen des Startbonus. Der Portal-Finder zeigt dir, was zu deinem Land und Alter passt.

So kommst du schneller an dein Geld

Gutschein statt Überweisung. Digitale Gutscheine kommen fast immer schneller als Überweisungen. Wenn du ohnehin bei Amazon oder einem anderen Händler einkaufst, ist das der schnellste Weg.

Gleiche E-Mail-Adresse bei Portal und PayPal. Viele Portale schicken das PayPal-Guthaben an die Adresse, mit der du angemeldet bist. Ipsos weist ausdrücklich darauf hin. Stimmen die Adressen nicht überein, hängt die Zahlung.

Werktage einplanen. Viele Anbieter bearbeiten Auszahlungen nur an Werktagen. Eine Anfrage am Freitagabend wird oft erst am Montag bearbeitet.

Einmal im Monat einlösen. Leg dir einen festen Tag fest, an dem du alle Panels prüfst und Guthaben über der Grenze einlöst. So vergisst du nichts, und dein Guthaben verfällt nicht durch eine längere Pause.

Profil vollständig halten. Falsche oder widersprüchliche Angaben sind der häufigste Grund, warum Portale Auszahlungen prüfen oder zurückhalten.

Häufige Fragen zu Umfrageportalen, die sofort auszahlen

Laut eigenen Angaben Ipsos iSay: Digitale Gutscheine, Prepaid-Karten und PayPal-Guthaben werden sofort per E-Mail verschickt, einen 5-€-Gutschein gibt es ab 500 Punkten. Mobrog nennt eine Auszahlung innerhalb von 30 Minuten ab 5 €. Schnell sind auch Trendfrage mit Online-Gutscheinen spätestens am nächsten Werktag und Surveoo mit Auszahlung innerhalb von 48 Stunden.

Mobrog ab 5 €, LifePoints ab rund 5 €, Ipsos iSay mit Gutscheinen ab 5 € und KingOpinion ab 5,50 $. Bei PineCone liegt die Grenze bei 10 €, durch den Startbonus von 5 € erreichst du sie aber schnell.

Laut Ipsos wird auch PayPal-Guthaben sofort verschickt. Bei den meisten anderen Portalen dauert PayPal einige Tage, bei LifePoints laut FAQ im Schnitt fünf. Wichtig: Die E-Mail-Adresse bei PayPal sollte mit der beim Portal übereinstimmen.

Manche Panels schreiben die Punkte erst gut, wenn die Studie abgeschlossen ist. Bei Toluna kann das laut FAQ bis zu sechs Wochen dauern. Bei PineCone dagegen kommt die Prämie laut FAQ sofort nach der Umfrage.

Warte die vom Anbieter genannte Frist ab und prüfe den Spam-Ordner, digitale Gutscheine landen manchmal dort. Kommt dann immer noch nichts, wende dich an den Support und nenne Datum und Art der Auszahlung.

Alle Portale mit Mindestalter und Auszahlungswegen findest du im bezahlte Umfragen Vergleich.

Umfragen mit PayPal: Diese Portale zahlen wirklich aus

Umfragen mit PayPal: Diese Portale zahlen wirklich per PayPal aus

PayPal ist für viele der bequemste Weg, Geld aus Umfragen zu bekommen: kein Gutschein, der nur bei einem Händler gilt, keine Kontonummer, die du angeben musst. Aber Vorsicht: Nicht jedes bekannte Panel bietet PayPal an. YouGov, PineCone Research und Horizoom zum Beispiel zahlen per Gutschein oder Überweisung. Hier findest du die Umfragen mit PayPal-Auszahlung, also Portale, die wirklich per PayPal zahlen, ab welchem Betrag es losgeht und was du tun kannst, damit das Geld ohne Verzögerung ankommt.

Diese Portale zahlen per PayPal aus

Mobrog: PayPal ab 5 €

Mobrog zahlt laut eigener Startseite schon ab 5 € und innerhalb von 30 Minuten aus, per PayPal, Skrill, Überweisung oder Gutschein, und zwar in deiner Landeswährung. Betreiber ist die Splendid Research GmbH aus Hamburg. Damit hat Mobrog eine der niedrigsten PayPal-Grenzen im ganzen Vergleich. Verfügbar in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Kostenlos bei Mobrog anmelden

LifePoints: Erste Prämie ab rund 5 €

Bei LifePoints tauschst du deine Punkte gegen PayPal-Guthaben, Gutscheine oder Spenden. Die erste Prämie gibt es ab rund 5 €, für PayPal brauchst du etwas mehr Punkte als für einen Gutschein. Laut LifePoints-FAQ dauert eine PayPal-Zahlung im Schnitt fünf Tage. Hinter dem Panel steht Lightspeed aus der Kantar-Gruppe. Mitmachen kannst du ab 16, PayPal selbst gibt es aber erst ab 18.

Kostenlos bei LifePoints anmelden Mehr zu LifePoints

Ipsos iSay: PayPal-Guthaben sofort per E-Mail

Ipsos verschickt PayPal-Guthaben laut FAQ sofort an die E-Mail-Adresse, mit der du angemeldet bist. Weicht deine PayPal-Adresse ab, solltest du die iSay-Adresse in deinem PayPal-Konto hinzufügen. 100 Punkte sind 1 €. Verfügbar in Deutschland und der Schweiz.

Kostenlos bei Ipsos iSay anmelden

KingOpinion: Ab 5,50 $ innerhalb von 72 Stunden

Laut eigener Seite kannst du bei KingOpinion ab 5,50 $ auszahlen lassen, das Geld kommt innerhalb von 72 Stunden. Neben PayPal gibt es Überweisung, Amazon, Visa-Prepaid-Karte und Gutscheine. Verfügbar in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Kostenlos bei KingOpinion anmelden

Surveoo: Auszahlung innerhalb von 48 Stunden

Surveoo gehört zum selben Betreiber wie KingOpinion und zahlt laut eigener Seite innerhalb von 48 Stunden aus, per PayPal, Überweisung oder Gutschein. Die Vergütung wird direkt in Geld angezeigt, nicht in Punkten.

Kostenlos bei Surveoo anmelden

Toluna: PayPal ab einer höheren Punktzahl

Bei Toluna kannst du Punkte gegen Gutscheine oder PayPal-Guthaben tauschen. Für PayPal brauchst du allerdings deutlich mehr Punkte als für Gutscheine, nach aktuellen Berichten rund 35 €. Dafür ist Toluna eine der größten Communities mit vielen Themen. Verfügbar in Deutschland und der Schweiz.

Kostenlos bei Toluna anmelden Mehr zu Toluna

Opinionz: PayPal über den Prämiendienst Tremendous

Opinionz zahlt über den Dienst Tremendous aus, zur Wahl stehen PayPal und digitale Gutscheine, etwa für Amazon oder Google Play. Auch wenn du für eine Umfrage nicht in Frage kommst, gibt es laut Opinionz einen kleinen Bonus. Verfügbar in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Kostenlos bei Opinionz anmelden

Trendfrage: PayPal ab 20 €

Trendfrage gehört zum Hamburger Marktforschungsinstitut Trend Research. 10 TRENDIES sind 1 €, PayPal gibt es laut Prämienübersicht ab 200 TRENDIES, also 20 €, einmal am Tag. Gutscheine für Amazon oder BestChoice bekommst du schon ab 5 €. Mitmachen kannst du ab 16, nur in Deutschland.

Kostenlos bei Trendfrage anmelden Mehr zu Trendfrage

Greenpanthera, PollPronto und SurveyPronto: Nur PayPal

Diese drei Portale gehören zum selben Betreiber und zahlen ausschließlich per PayPal aus, Greenpanthera ab 30 $, PollPronto ab 20 $. Wichtig: Laut Nutzungsbedingungen kann ein Konto gelöscht werden, wenn du dich sechs Monate nicht einloggst, mitsamt Guthaben. Log dich also regelmäßig ein und lös dein Guthaben ein, sobald du die Grenze erreichst.

Greenpanthera PollPronto SurveyPronto

Übersicht: Umfragen mit PayPal im Vergleich

Portal PayPal ab Dauer laut Anbieter Länder
Mobrog 5 € innerhalb von 30 Minuten 🇩🇪 🇦🇹 🇨🇭
LifePoints etwas über 5 € im Schnitt 5 Tage 🇩🇪
Ipsos iSay im Prämienkatalog sofort per E-Mail 🇩🇪 🇨🇭
KingOpinion 5,50 $ innerhalb von 72 Stunden 🇩🇪 🇦🇹 🇨🇭
Surveoo keine Angabe innerhalb von 48 Stunden 🇩🇪 🇦🇹 🇨🇭
Toluna rund 35 € bis zu 3 Wochen 🇩🇪 🇨🇭
Trendfrage 20 € keine Angabe 🇩🇪
Opinionz keine Angabe keine Angabe 🇩🇪 🇦🇹 🇨🇭
PollPronto 20 $ keine Angabe 🇩🇪 🇦🇹
Greenpanthera 30 $ keine Angabe 🇩🇪 🇦🇹

Angaben laut FAQ, Startseite oder Nutzungsbedingungen der Anbieter, bei Toluna laut aktuellen Erfahrungsberichten. „Keine Angabe“ heißt: Der Wert steht meist erst im Mitgliederkonto.

Diese bekannten Portale zahlen nicht per PayPal

Viele Seiten im Netz werfen das durcheinander. Laut den Anbietern selbst gibt es bei diesen Panels kein PayPal:

  • YouGov: Gutscheine, Spenden oder Überweisung ab 50 €
  • PineCone Research: Visa-Geschenkkarte, Amazon-Gutschein oder über 400 weitere Geschenkkarten ab 10 €
  • Horizoom Panel: Überweisung oder Gutschein ab 10 €
  • YouGov Shopper und askGfK: Prämien und Gutscheine

Das heißt nicht, dass diese Portale schlechter sind. Die Visa-Geschenkkarte von PineCone kannst du fast überall einsetzen, wo Visa akzeptiert wird, und Horizoom überweist direkt aufs Girokonto. Am besten kombinierst du ein PayPal-Portal mit einem davon.

Die Kombination für PayPal-Fans

Mobrog oder LifePoints für PayPal ab rund 5 €, Ipsos iSay für schnelle Auszahlungen und ein großes Panel wie Toluna oder YouGov für viele Umfragen. Im Portal-Finder kannst du PayPal als Wunsch angeben.

So kommt dein PayPal-Geld ohne Verzögerung an

Gleiche E-Mail-Adresse verwenden. Viele Portale schicken das Geld an die Adresse, mit der du dich angemeldet hast. Stimmt sie nicht mit deinem PayPal-Konto überein, hängt die Zahlung. Du kannst bei PayPal mehrere E-Mail-Adressen hinterlegen.

PayPal-Konto vollständig einrichten. Ein Konto mit bestätigter E-Mail-Adresse und hinterlegtem Bankkonto vermeidet Rückfragen und Limits.

Werktage einplanen. Viele Anbieter bearbeiten Auszahlungen nur an Werktagen. Eine Anfrage am Freitagabend wird oft erst am Montag bearbeitet.

Nicht zu lange sammeln. Manche Portale löschen Konten nach längerer Inaktivität mitsamt Guthaben. Lös deshalb ein, sobald du die Grenze erreichst.

Unter 18? Dann ohne PayPal. Ein eigenes PayPal-Konto gibt es erst ab 18. Jüngere nehmen Gutscheine oder Überweisung, mehr dazu auf der Seite Bezahlte Umfragen ab 16.

Wie viel ist drin?

Ob PayPal oder Gutschein, am Verdienst ändert der Auszahlungsweg nichts. Mit einem Panel und gelegentlicher Teilnahme sind 10 bis 20 € im Monat realistisch, mit drei bis fünf Panels und regelmäßiger Teilnahme 100 bis 200 €. Mehr dazu im Ratgeber Wie viel verdient man mit Umfragen?

Ein praktischer Nebeneffekt von PayPal: Alle Eingänge stehen mit Datum und Betrag in deiner Kontoübersicht. Das hilft, falls du die Einnahmen in der Steuererklärung angeben musst. Wann das der Fall ist, steht auf den Steuerseiten für Deutschland, Österreich und die Schweiz.

Häufige Fragen zu Umfragen mit PayPal

Laut eigenen Angaben Ipsos iSay, das PayPal-Guthaben sofort per E-Mail verschickt. Mobrog nennt 30 Minuten, Surveoo 48 Stunden, KingOpinion 72 Stunden, LifePoints im Schnitt fünf Tage.

Am niedrigsten ist die Grenze bei Mobrog mit 5 €, LifePoints liegt knapp darüber, KingOpinion bei 5,50 $. Bei Toluna brauchst du für PayPal deutlich mehr Punkte, nach aktuellen Berichten rund 35 €.

Nein. YouGov zahlt per Gutschein oder Überweisung ab 50 €, PineCone per Visa-Geschenkkarte oder Gutschein, Horizoom per Überweisung oder Gutschein. Für PayPal kombinierst du sie am besten mit Mobrog oder LifePoints.

Seriöse Portale verlangen in der Regel keine Gebühr für die Auszahlung. Verlangt ein Portal eine Gebühr, bevor du dein Geld bekommst, ist das ein Warnsignal. Mehr dazu auf der Seite Seriöse Online Umfragen.

PayPal ist flexibler, weil du das Geld überall nutzen oder aufs Bankkonto überweisen kannst. Gutscheine kommen oft schneller und haben bei manchen Portalen eine niedrigere Grenze. Wer ohnehin bei Amazon einkauft, fährt mit Gutscheinen gut.

Alle Portale mit Mindestalter und Auszahlungswegen findest du im bezahlte Umfragen Vergleich.

Umfragen für Angestellte: Nebenbei Geld neben dem Job

Umfragen für Angestellte: Nebenbei Geld verdienen neben dem Job

Umfragen für Angestellte sind einer der wenigen Nebenverdienste, die sich wirklich um einen Vollzeitjob herum organisieren lassen. Keine Schichten, keine Kunden, keine Rechnungen: Du beantwortest Fragen in der Bahn, in der Mittagspause oder abends auf dem Sofa. Dazu kommt ein steuerlicher Vorteil, den viele nicht kennen. In Deutschland löst ein kleiner Nebenverdienst neben dem Gehalt meist keine Steuer aus. Hier findest du die passenden Panels, die besten Zeitfenster im Alltag und die Regeln zu Steuern und Arbeitgeber.

Wann soll ich das machen?

Das ist die häufigste Frage von Berufstätigen. Die Antwort: Du brauchst keine zusätzliche Zeit, nur die Lücken, die ohnehin da sind.

  • Pendeln: Viele Umfragen laufen auf dem Smartphone und sind in wenigen Minuten erledigt. Die Fahrt zur Arbeit reicht oft für eine oder zwei.
  • Mittagspause: Zehn Minuten nach dem Essen genügen für eine kurze Umfrage, am eigenen Handy, nicht am Firmenrechner.
  • Abends: Einmal die Einladungen prüfen und die passenden ausfüllen. Zweimal pro Woche macht schon einen Unterschied.

Wer gar keine Fragebögen ausfüllen will, kann zusätzlich ein Panel nutzen, das im Hintergrund läuft, auf dem privaten Smartphone oder Laptop. Mehr dazu weiter unten.

Die besten Umfragen für Angestellte

PineCone Research: Startbonus und Produkttests

PineCone gehört zu NielsenIQ und vergibt Umfragen eher ausgewählt als in der Masse, also gut, wenn du wenig Zeit hast. Zur Anmeldung gibt es 5 € Startbonus, ab 10 € löst du dein Guthaben als Visa-Geschenkkarte oder Gutschein ein. Dazu kommen Produkttests, die du bequem zu Hause machst. Die Anmeldung ist nicht immer für jede Altersgruppe offen.

PineCone anmelden (ab 18) 18 bis 34 und ab 55 Mehr zu PineCone

YouGov: Kurze Umfragen zu Wirtschaft und Gesellschaft

Die Themen kennst du aus den Nachrichten: Wirtschaft, Politik, Marken, Arbeitswelt. Die Umfragen sind meist kurz und passen gut in eine Bahnfahrt. Die Punkte verfallen nicht, solange dein Konto aktiv ist. Eingelöst wird als Gutschein oder ab 50 € per Überweisung.

Kostenlos bei YouGov anmelden Mehr zu YouGov

Horizoom Panel: Auch für kurze Sessions fair

Wer wenig Zeit hat, ärgert sich besonders, wenn eine Umfrage nach ein paar Fragen endet. Horizoom gibt dir dafür laut FAQ automatisch 5 Punkte und 3 Lose für die monatliche Verlosung. Ausgezahlt wird ab 10 € per Überweisung oder Gutschein. Betreiber ist die horizoom GmbH aus Berlin.

Kostenlos bei Horizoom anmelden Mehr zu Horizoom

LifePoints: PayPal ab rund 5 €

LifePoints gehört zur Kantar-Gruppe und zahlt die erste Prämie schon ab rund 5 € aus, als PayPal-Guthaben oder Gutschein. Die meisten Umfragen dauern 10 bis 20 Minuten. Starte mindestens alle 90 Tage eine, damit dein Konto aktiv bleibt, auch im Urlaub.

Kostenlos bei LifePoints anmelden Mehr zu LifePoints

Ipsos iSay: Gutscheine ab 5 €

Ipsos ist eines der großen internationalen Marktforschungsinstitute. 100 Punkte sind 1 €, ein 5-€-Gutschein kostet 500 Punkte. Digitale Gutscheine und PayPal-Guthaben werden laut Ipsos sofort per E-Mail verschickt. Die Punkte verfallen nicht, solange du aktives Mitglied bist.

Kostenlos bei Ipsos iSay anmelden

Toluna: Für Abende mit etwas mehr Zeit

Toluna ist eine der größten Umfrage-Communities weltweit, mit Umfragen zu vielen Themen, Abstimmungen und täglichen Spielen. Zur Begrüßung gibt es 500 Punkte. Gut als breite Basis, wenn du abends regelmäßig ein paar Minuten investierst.

Kostenlos bei Toluna anmelden Mehr zu Toluna

Ohne Fragebögen: Panels im Hintergrund

Diese Panels erfassen dein Nutzungs- oder Einkaufsverhalten, dafür sammelst du Punkte, ohne aktiv etwas zu tun. Ob dir der Einblick recht ist, solltest du vorher überlegen. Installiere sie nur auf privaten Geräten, nie auf dem Firmenrechner oder Diensthandy.

Nielsen Computer & Mobile Panel: Software für Computer und Smartphone, die anonym erfasst, wie du das Internet nutzt. Laut Nielsen sind Prämien im Wert von über 100 € im Jahr möglich.

Nielsen Panel anmelden

Digital Trends von GfK: Eine App für Smartphone oder Tablet, die im Hintergrund läuft. Die Punkte löst du gegen Gutscheine von rund 70 Partnern ein.

Digital Trends anmelden

YouGov Shopper: Nach dem Wocheneinkauf den Kassenbon mit der App scannen, fertig. Dafür gibt es Punkte für Prämien und regelmäßige Verlosungen.

YouGov Shopper anmelden

Die Kombination für Berufstätige

Starte mit drei Panels: PineCone für ausgewählte Umfragen und Produkttests, LifePoints für schnelle PayPal-Auszahlungen und Horizoom, das auch kurze Abbrüche vergütet. Wer möchte, ergänzt ein Panel im Hintergrund. Der Portal-Finder zeigt dir, was zu deinem Land und Alter passt.

Wie viel ist neben dem Job drin?

Bei Umfragen für Angestellte gilt dieselbe Faustregel wie für alle: Mit einem Panel und gelegentlicher Teilnahme sind 10 bis 20 € im Monat realistisch. Wer drei bis fünf Panels nutzt, die Profile vollständig ausfüllt und Einladungen zeitnah öffnet, kommt auf 100 bis 200 €. Neben einem Vollzeitjob liegen die meisten irgendwo dazwischen, und das ist in Ordnung: Umfragen sind ein Zuverdienst, kein zweites Gehalt.

Wovon der Verdienst abhängt, steht im Ratgeber Wie viel verdient man mit Umfragen?

Steuern: Der Vorteil für Angestellte

Beim Thema Steuern sind Umfragen für Angestellte besonders unkompliziert.

Deutschland: Einnahmen aus Umfragen bleiben steuerfrei, solange sie im Jahr unter 256 € liegen. Für Angestellte kommt eine zweite Regel dazu: Wer Arbeitslohn bezieht, muss wegen Nebeneinkünften bis 410 € im Jahr keine Steuererklärung abgeben. Gibst du trotzdem eine ab, etwa wegen Werbungskosten, werden Nebeneinkünfte bis 410 € über den sogenannten Härteausgleich abgezogen. Für die meisten Angestellten bleiben Umfrage-Einnahmen damit steuerfrei, solange sie zusammen mit anderen Nebeneinkünften unter 410 € liegen. Darüber gehören sie in die Anlage SO.

Österreich: Für Einkünfte aus Umfragen gilt eine Freigrenze von 220 € im Jahr. Als Arbeitnehmer musst du eine Steuererklärung abgeben, wenn deine anderen Einkünfte im Jahr 730 € übersteigen.

Schweiz: Einen Freibetrag gibt es nicht, Umfrage-Einnahmen gehören in die Steuererklärung. Gilt es als Nebenerwerb, gibt es einen Pauschalabzug, bei der Bundessteuer 20 % der Einkünfte.

Alle Details stehen auf den Steuerseiten für Deutschland, Österreich und die Schweiz.

Umfragen und Arbeitgeber: Die wichtigsten Regeln

Nur private Geräte nutzen. Firmenrechner, Diensthandy und Firmen-WLAN sind tabu. Private Software auf Arbeitsgeräten verstößt meist gegen die IT-Richtlinien und kann Ärger geben.

Nicht während der Arbeitszeit. Pausen und Pendelzeit sind deine Zeit, die Arbeitszeit nicht.

Kurz in den Arbeitsvertrag schauen. Gelegentliche Umfragen sind keine klassische Nebentätigkeit für einen anderen Arbeitgeber. Manche Verträge verlangen aber, jede Nebentätigkeit zu melden. Wer im öffentlichen Dienst arbeitet oder verbeamtet ist, sollte die dort geltenden Regeln kennen. Im Zweifel kostet eine kurze Nachfrage bei der Personalabteilung nichts.

Eigene E-Mail-Adresse anlegen. So landen die Einladungen nicht im Dienstpostfach und gehen nicht zwischen privaten Mails unter.

Vorteile für Angestellte

  • Passt in Pendelzeit, Pausen und Abende
  • Keine festen Verpflichtungen
  • In Deutschland meist steuerfrei bis 410 € im Jahr
  • Panels im Hintergrund ganz ohne Fragebögen
  • Viele Panels mit App für unterwegs

Was du wissen solltest

  • Nur auf privaten Geräten
  • Einladungen schwanken von Monat zu Monat
  • Manche Konten verfallen bei längerer Pause

Häufige Fragen zu Umfragen für Angestellte

In Deutschland meist nicht. Unter 256 € im Jahr sind sie ohnehin steuerfrei. Außerdem müssen Angestellte wegen Nebeneinkünften bis 410 € keine Steuererklärung abgeben, und bei einer freiwilligen Erklärung werden sie bis 410 € abgezogen. Details stehen auf der Seite Umfragen und Steuern in Deutschland.

Gelegentliche Umfragen sind keine Tätigkeit für einen anderen Arbeitgeber. Manche Arbeitsverträge verlangen aber, jede Nebentätigkeit zu melden, und im öffentlichen Dienst gelten eigene Regeln. Ein kurzer Blick in den Vertrag schafft Klarheit.

In deiner Pause am privaten Smartphone ja. Den Firmenrechner, das Diensthandy und das Firmen-WLAN solltest du dafür nicht nutzen, und Panels im Hintergrund gehören nur auf private Geräte.

PineCone Research für ausgewählte Umfragen und Produkttests, LifePoints für schnelle PayPal-Auszahlungen und Horizoom, das auch kurze Abbrüche vergütet. Wer keine Fragebögen mag, ergänzt ein Panel im Hintergrund wie Nielsen oder YouGov Shopper.

So viel du möchtest. Viele Umfragen dauern nur wenige Minuten, manche eine halbe Stunde. Einmal am Tag die Einladungen zu prüfen, reicht völlig. An manchen Tagen kommt keine, an anderen mehrere.

Alle Portale mit Mindestalter und Auszahlungswegen findest du im bezahlte Umfragen Vergleich.

Umfragen für Hausfrauen und Mütter: Geld von zu Hause

Umfragen für Hausfrauen und Mütter: Geld verdienen von zu Hause

Umfragen für Hausfrauen und Mütter passen in jeden Familienalltag: während des Mittagsschlafs, wenn die Kinder in der Kita sind, oder abends, wenn endlich Ruhe ist. Keine festen Zeiten, keine Kinderbetreuung organisieren, kein Arbeitsweg. Und wer den Haushalt führt und für die Familie einkauft, bringt genau die Erfahrung mit, die Hersteller von Lebensmitteln, Drogerieartikeln und Kinderprodukten interessiert. Hier findest du die passenden Panels, die Einkaufs-Panels, die fast nebenbei laufen, und was du zu Elterngeld und Steuern wissen solltest.

Warum deine Meinung gefragt ist

Wer für die Familie einkauft, entscheidet jede Woche über Dutzende Produkte: Lebensmittel, Waschmittel, Windeln, Pflegeprodukte, Spielzeug. Genau diese Entscheidungen wollen Hersteller und Händler verstehen. Deshalb gibt es Umfragen und Produkttests, die sich gezielt an Haushalte mit Kindern richten.

Damit sie bei dir ankommen, ist das Profil entscheidend. Gib an, wie viele Personen im Haushalt leben, wie alt die Kinder sind, wer einkauft und ob es Haustiere gibt. Je genauer das Profil, desto besser passen die Einladungen.

Einkaufen und dabei sammeln: YouGov Shopper

Kein Panel passt so gut zum Familienalltag. Nach dem Einkauf scannst du den Kassenbon mit der App, das dauert nur einen Moment. Dafür gibt es Punkte, die du gegen Prämien eintauschst, dazu regelmäßige Verlosungen. YouGov Shopper gehörte früher zur GfK und wird in Deutschland von der YouGov CP Germany GmbH in Nürnberg betrieben.

Wichtig ist die Regelmäßigkeit: Wer bei einem Projekt mit wöchentlichen Punkten acht Wochen lang nichts meldet, ohne einen Grund wie Urlaub anzugeben, kann laut Teilnahmebedingungen ausgeschlossen werden. Wer ohnehin jede Woche einkauft, hat damit kein Problem. Mitmachen kannst du ab 18, in Deutschland und Österreich.

YouGov Shopper Scan anmelden YouGov Shopper Community Mehr zu YouGov Shopper

Die besten Umfragen für Hausfrauen und Mütter

PineCone Research: Produkttests für den Haushalt

PineCone schickt neue Produkte zum Ausprobieren nach Hause. Laut FAQ werden häufig Lebensmittel, Getränke, Hygieneartikel und Tierbedarf getestet, manchmal als Geschmackstest am Küchentisch. Zur Anmeldung gibt es 5 € Startbonus, ab 10 € löst du dein Guthaben als Visa-Geschenkkarte oder Gutschein ein. Pro Haushalt kann nur eine Person mitmachen.

PineCone anmelden (ab 18) 18 bis 34 und ab 55 Mehr zu PineCone

Horizoom Panel: Deutscher Betreiber mit Produkttests

Horizoom aus Berlin bietet neben Umfragen ebenfalls Produkttests an. 1.000 Punkte sind 10 €, ausgezahlt per Überweisung oder Gutschein. Endet eine Umfrage nach den ersten Fragen, gibt es trotzdem 5 Punkte und 3 Lose für die monatliche Verlosung. Die App gibt es für iOS und Android.

Kostenlos bei Horizoom anmelden Mehr zu Horizoom

LifePoints: PayPal schon ab rund 5 €

Wer das erste Geld schnell sehen will, ist bei LifePoints gut aufgehoben. Die erste Prämie gibt es ab rund 5 €, als PayPal-Guthaben, Gutschein oder Spende. Neben Umfragen gibt es Produkttests und Tagebuchstudien. Starte mindestens alle 90 Tage eine Umfrage, damit das Konto aktiv bleibt.

Kostenlos bei LifePoints anmelden Mehr zu LifePoints

Toluna: Community mit Abstimmungen

Bei Toluna gibt es neben Umfragen kurze Abstimmungen, eine Community und tägliche Spiele. Zur Begrüßung bekommst du 500 Punkte, jede Profilumfrage bringt 100 Punkte dazu. Gut, wenn du zwischendurch ein paar Minuten hast.

Kostenlos bei Toluna anmelden Mehr zu Toluna

Ipsos iSay: Gutscheine ab 5 €

Ipsos ist eines der großen internationalen Institute. 100 Punkte sind 1 €, einen 5-€-Gutschein gibt es ab 500 Punkten, digitale Gutscheine und PayPal-Guthaben kommen laut Ipsos sofort per E-Mail.

Kostenlos bei Ipsos iSay anmelden

Die Kombination für Familien

YouGov Shopper für den Wocheneinkauf, PineCone für Produkttests und LifePoints für schnelle PayPal-Auszahlungen. Mit diesen drei deckst du Einkauf, Testen und Umfragen ab. Der Portal-Finder zeigt dir, was zu deinem Land und Alter passt.

Wie viel ist drin?

Auch bei Umfragen für Hausfrauen gilt die übliche Faustregel: Mit einem Panel und gelegentlicher Teilnahme sind 10 bis 20 € im Monat realistisch. Mit drei bis fünf Panels, vollständigen Profilen und regelmäßiger Teilnahme kommst du auf 100 bis 200 €. Kein Ersatz für einen Teilzeitjob, aber ein spürbarer Beitrag zur Haushaltskasse. Dazu kommen Produkttests, bei denen du Neuheiten zu Hause ausprobierst.

Wovon der Verdienst abhängt, steht im Ratgeber Wie viel verdient man mit Umfragen?

So passt es in den Familienalltag

Feste Mini-Zeitfenster nutzen. Mittagsschlaf, Kita-Zeit, die Viertelstunde nach dem Abendessen. Viele Umfragen sind in wenigen Minuten erledigt.

Kassenbon direkt scannen. Am besten gleich nach dem Einkauf, noch im Auto oder beim Auspacken. Dann vergisst du es nicht.

Eigene E-Mail-Adresse anlegen. So gehen Einladungen nicht zwischen Kita-Mails und Rechnungen unter.

Ehrlich antworten. Panels prüfen, ob deine Angaben zusammenpassen. Wer widersprüchlich antwortet, riskiert Punktabzug oder die Sperre.

Elterngeld und Steuern

Elterngeld: Das Elterngeld wird gekürzt, wenn du nach der Geburt Einkommen aus Erwerbstätigkeit hast, also Lohn oder Einkünfte aus selbständiger Arbeit oder Gewerbe. Einnahmen aus Umfragen sind steuerlich sonstige Einkünfte und zählen laut § 2 BEEG nicht dazu. Sie mindern das Elterngeld deshalb nicht. Anders wäre es, wenn du Umfragen als Gewerbe betreibst, was bei normaler Teilnahme nicht der Fall ist.

Steuern in Deutschland: Einnahmen aus Umfragen bleiben steuerfrei, solange sie im Jahr unter 256 € liegen. Hast du einen Teilzeitjob, kommt eine zweite Regel dazu: Wer Arbeitslohn bezieht, muss wegen Nebeneinkünften bis 410 € im Jahr keine Steuererklärung abgeben.

Österreich: Für Einkünfte aus Umfragen gilt eine Freigrenze von 220 € im Jahr. Schweiz: Einen festen Freibetrag gibt es nicht.

Alle Details stehen auf den Steuerseiten für Deutschland, Österreich und die Schweiz.

Vorteile

  • Komplett von zu Hause, keine festen Zeiten
  • Einkaufs-Panels passen zum Wocheneinkauf
  • Produkttests für Haushalt und Familie
  • Mindert das Elterngeld nicht
  • Viele Panels mit App fürs Smartphone

Was du wissen solltest

  • Einladungen schwanken von Monat zu Monat
  • Einkaufs-Panels verlangen regelmäßiges Melden
  • Kein Ersatz für einen Teilzeit- oder Minijob

Häufige Fragen zu Umfragen für Hausfrauen und Mütter

Nein. Gekürzt wird nur bei Einkommen aus Erwerbstätigkeit, also Lohn oder Einkünften aus Gewerbe und selbständiger Arbeit. Umfrage-Einnahmen sind sonstige Einkünfte und zählen nach § 2 BEEG nicht dazu.

YouGov Shopper, weil du nur nach dem Einkauf den Kassenbon scannst. Für Produkttests sind PineCone Research und Horizoom interessant, für schnelle PayPal-Auszahlungen LifePoints.

Bei Produkttests bekommst du das Produkt zugeschickt, probierst es aus und beantwortest danach Fragen dazu. Ob du es behalten darfst, steht in der jeweiligen Einladung.

Bei den meisten Panels ja, jede Person mit eigenem Konto. Ausnahmen sind PineCone Research mit nur einer Person pro Haushalt und YouGov Shopper, wo es Haushaltskonten gibt.

In Deutschland nur, wenn sie im Jahr 256 € oder mehr erreichen. Mit Teilzeitjob musst du wegen Nebeneinkünften bis 410 € keine Steuererklärung abgeben. Mehr dazu auf der Seite Umfragen und Steuern in Deutschland.

Alle Portale mit Mindestalter und Auszahlungswegen findest du im bezahlte Umfragen Vergleich.

Umfragen Steuern Österreich: 220 € und 730 € erklärt

Umfragen Steuern Österreich: Was gilt für Einnahmen aus Umfrageportalen?

Umfragen Steuern Österreich in einem Satz: Bis 220 € im Jahr sind Einnahmen aus Umfrageportalen steuerfrei, und wer daneben Lohn oder Pension bezieht, muss bis 730 € an Nebeneinkünften keine Steuererklärung abgeben. Für die meisten Teilnehmer bleibt es damit bei null Euro Steuer. Welche Grenze für dich gilt und was du tun musst, wenn du darüber kommst, erklärt diese Seite.

Kurzantwort

  • Einkunftsart: in der Regel Einkünfte aus Leistungen (§ 29 Z 3 EStG)
  • Freigrenze: 220 € im Kalenderjahr, darunter steuerfrei
  • Mit Lohn oder Pension: Andere Einkünfte bis insgesamt 730 € lösen keine Erklärungspflicht aus (Veranlagungsfreibetrag)
  • Ohne Lohn oder Pension: Erklärung erst, wenn dein gesamtes Einkommen über der jährlichen Grenze von gut 13.000 € liegt
  • Gutscheine: zählen mit ihrem Wert mit

Diese Seite erklärt die allgemeinen Regeln und ersetzt keine Steuerberatung. Verbindlich Auskunft geben das Finanzamt und die Informationen des Bundesministeriums für Finanzen.

Welche Einkunftsart gilt für Umfrage-Einnahmen?

Wer als Privatperson gelegentlich Umfragen ausfüllt, erzielt in der Regel sonstige Einkünfte, genauer Einkünfte aus Leistungen nach § 29 Z 3 EStG. Darunter fallen Einnahmen aus gelegentlichen Tätigkeiten, die weder aus einem Dienstverhältnis noch aus einem Gewerbebetrieb noch aus selbständiger Arbeit stammen.

Mehrere Panels zu nutzen, macht daraus noch kein Gewerbe. Ob eine Tätigkeit im Einzelfall anders einzustufen ist, entscheidet das Finanzamt. Bei normaler Teilnahme an Umfrageportalen ist das kaum ein Thema.

Die Freigrenze: 220 € pro Jahr

Für Einkünfte aus Leistungen gilt eine eigene Grenze. Laut Ausfüllhilfe des BMF zur Einkommensteuererklärung sind sie „nicht steuerpflichtig, wenn sie 220 Euro im Kalenderjahr nicht überschreiten“. Die Grenze gilt für alle Einkünfte aus Leistungen zusammen, nicht pro Portal.

Freigrenze, nicht Freibetrag

Bei einem Freibetrag bleibt ein fester Betrag steuerfrei, nur der Rest wird versteuert. Bei einer Freigrenze ist alles steuerfrei, solange du darunter bleibst. Überschreitest du sie, zählt der ganze Betrag. Bei 221 € sind also nicht 1 €, sondern 221 € Einkünfte.

Überschreitest du die 220 €, heißt das noch nicht, dass du Steuer zahlst. Ob und wann du eine Steuererklärung abgeben musst, hängt davon ab, ob du daneben Lohn oder Pension beziehst.

Mit Lohn oder Pension: die 730-€-Grenze

Bist du angestellt oder beziehst eine Pension, gilt laut BMF: Eine Steuererklärung musst du erst abgeben, wenn deine anderen Einkünfte, also alles außer Lohn oder Pension, insgesamt mehr als 730 € im Jahr betragen und dein Einkommen zugleich über der jährlichen Grenze liegt. Bis 730 € bleiben diese Einkünfte durch den sogenannten Veranlagungsfreibetrag steuerfrei, auch wenn du freiwillig eine Arbeitnehmerveranlagung machst.

Wichtig: In die 730 € zählen nicht nur Umfragen, sondern alle Nebeneinkünfte zusammen, zum Beispiel auch aus einem Werkvertrag oder einer Vermietung. Wer mehrere Nebeneinnahmen hat, muss sie zusammenrechnen.

Ohne Lohn oder Pension

Schüler, Studierende ohne Job oder andere Personen ohne Lohn und Pension müssen laut BMF erst dann eine Einkommensteuererklärung abgeben, wenn ihr gesamtes Einkommen über der jährlichen Grenze von gut 13.000 € liegt. Mit Umfragen allein erreicht diese Grenze niemand. Die 220-€-Freigrenze gilt trotzdem: Bis dahin zählen Umfrage-Einnahmen gar nicht als steuerpflichtige Einkünfte.

Welche Regel gilt für dich?

Deine Lage Bis 220 € im Jahr 221 bis 730 € Über 730 €
Mit Lohn oder Pension steuerfrei keine Erklärungspflicht, Veranlagungsfreibetrag Erklärung (Formular E 1) nötig, wenn dein Einkommen über der Jahresgrenze liegt
Ohne Lohn oder Pension steuerfrei Erklärung erst über gut 13.000 € Gesamteinkommen Erklärung erst über gut 13.000 € Gesamteinkommen

Die 730 € beziehen sich auf alle anderen Einkünfte neben Lohn oder Pension zusammen. Die Einkommensgrenzen passt das BMF jährlich an, die aktuellen Werte stehen auf der Seite zur Erklärungspflicht.

Auch Gutscheine und Prämien zählen

Viele Panels zahlen in Gutscheinen oder Prämien statt in Geld. Steuerlich ändert das nichts: Ein Gutschein über 10 € sind 10 € Einnahmen. Rechne deshalb Gutscheine und Geldauszahlungen zusammen, wenn du prüfst, ob du über 220 € oder 730 € kommst.

Umfragen Steuern Österreich: So gehst du vor

  1. Auszahlungen notieren: Halte jede Auszahlung und jeden eingelösten Gutschein mit Datum, Portal und Betrag fest. Die meisten Portale zeigen eine Übersicht im Mitgliederkonto, dazu kommen Bestätigungsmails und deine PayPal-Übersicht.
  2. Am Jahresende zusammenrechnen: Liegst du bei höchstens 220 €, ist nichts zu tun.
  3. Deine Lage prüfen: Mit Lohn oder Pension zählt, ob alle Nebeneinkünfte zusammen über 730 € liegen. Ohne Lohn oder Pension zählt dein gesamtes Einkommen.
  4. Erklärung abgeben, wenn nötig: Die Einkünfte gehören ins Formular E 1, im Abschnitt für Einkünfte aus Leistungen. Am einfachsten geht das über FinanzOnline. Als Bezeichnung genügt „Einnahmen aus Online-Umfragen“.
  5. Belege aufbewahren: Beilegen musst du nichts, aber das Finanzamt kann nachfragen.

Umsatzsteuer und Gewerbe

Die Umsatzsteuer spielt für Umfrageteilnehmer keine Rolle. Selbst wer unternehmerisch tätig wäre, bliebe weit unter der Kleinunternehmergrenze, die laut Unternehmensserviceportal bei 55.000 € Umsatz im Jahr liegt. Ein Gewerbe musst du für die Teilnahme an Umfragen nicht anmelden.

Umfrageportale für Österreich

In Österreich nehmen derzeit 10 Portale aus meinem Vergleich neue Mitglieder auf. Drei davon eignen sich gut für den Einstieg:

Alle Portale mit Mindestalter und Auszahlungswegen findest du im bezahlte Umfragen Vergleich und auf der Seite Bezahlte Umfragen in Österreich.

Österreich, Deutschland und die Schweiz im Vergleich

Die Regeln unterscheiden sich deutlich. In Deutschland bleiben Umfrage-Einnahmen als sonstige Einkünfte steuerfrei, solange sie unter 256 € im Jahr liegen. In der Schweiz gibt es gar keine Freigrenze, dort gehört jeder Franken in die Steuererklärung. Österreich liegt mit 220 € Freigrenze und der 730-€-Regel für Arbeitnehmer und Pensionisten dazwischen. Die Details stehen auf den Seiten zu Deutschland und der Schweiz.

Häufige Fragen zu Umfragen und Steuern in Österreich

Nicht direkt. Für Einkünfte aus Leistungen gilt eine Freigrenze von 220 €. Die 730 € sind der Veranlagungsfreibetrag für Menschen mit Lohn oder Pension: Bleiben ihre anderen Einkünfte zusammen darunter, müssen sie keine Erklärung abgeben.

Dann zählen die Einnahmen als Einkünfte. Hast du Lohn oder Pension, musst du trotzdem erst ab mehr als 730 € Nebeneinkünften eine Erklärung abgeben. Ohne Lohn oder Pension erst, wenn dein gesamtes Einkommen über der jährlichen Grenze liegt.

Gutscheine zählen mit ihrem Wert zu den Einnahmen, genau wie Geld. Für die Grenzen von 220 € und 730 € rechnest du sie mit.

Darauf solltest du dich nicht verlassen. Zur Angabe verpflichtet bist du selbst. Wer Einnahmen verschweigt, riskiert Nachzahlungen mit Zinsen.

Im Formular E 1, im Abschnitt für Einkünfte aus Leistungen. Über FinanzOnline wirst du durch die Eingabe geführt. Belege legst du nicht bei, bewahrst sie aber für Rückfragen auf.

Quellen

Umfragen Steuern Schweiz: Was du angeben musst

Umfragen Steuern Schweiz: Was du angeben musst

Umfragen Steuern Schweiz in einem Satz: Einnahmen aus Umfrageportalen gehören in die Steuererklärung, und zwar ab dem ersten Franken. Die Antwort ist damit kürzer als in Deutschland oder Österreich, denn eine Freigrenze für kleine Nebeneinkünfte gibt es in der Schweiz nicht. Was das in der Praxis heißt, welche Abzüge und Ausnahmen es gibt und warum du dir wegen der AHV meist keine Gedanken machen musst, steht auf dieser Seite.

Kurzantwort

  • Steuerpflichtig: ja, ohne Freigrenze, auch bei kleinen Beträgen
  • Gutscheine und Prämien: zählen mit ihrem Wert ebenfalls als Einkommen
  • Abzug: Gilt die Tätigkeit als Nebenerwerb, gibt es einen Pauschalabzug von 20 % (Bund: höchstens 2400 Franken)
  • AHV: Bei Nebenerwerb bis 2500 Franken im Jahr werden Beiträge nur auf Verlangen erhoben
  • Verlosungen: Gewinne aus Gewinnspielen zur Verkaufsförderung sind bis 1100 Franken pro Gewinn steuerfrei

Diese Seite erklärt die allgemeinen Regeln, sie ersetzt keine Steuerberatung. Die Steuersätze legen Kanton und Gemeinde fest, und einige Abzüge unterscheiden sich von Kanton zu Kanton. Verbindlich Auskunft gibt das Steueramt deines Wohnkantons.

Umfragen Steuern Schweiz: Sind Umfrage-Einnahmen steuerpflichtig?

Ja. Das Schweizer Steuerrecht erfasst grundsätzlich alles, was dir zufließt und was du frei verwenden kannst. Die Eidgenössische Steuerverwaltung beschreibt das Einkommen mit den Worten des Bundesgerichts als „Gesamtheit derjenigen Wirtschaftsgüter“, die einer Person in einem Zeitraum zufließen. Geld aus Umfragen fällt darunter, egal ob es 30 oder 300 Franken im Jahr sind.

Einen allgemeinen Freibetrag für Nebeneinkünfte kennt das Schweizer Recht nicht. Das ist der wichtigste Unterschied zu Deutschland, wo Einnahmen unter einer Freigrenze steuerfrei bleiben. Wie es dort und in Österreich aussieht, erklären die Seiten zu Umfragen und Steuern in Deutschland und Umfragen und Steuern in Österreich.

Auch Gutscheine und Prämien zählen

Viele Panels zahlen nicht in Geld, sondern in Gutscheinen oder Sachprämien. Am Grundsatz ändert das nichts: Ein Gutschein über 20 Franken ist ein Wirtschaftsgut mit einem Wert von 20 Franken. Für die Steuererklärung zählt der Wert, den du tatsächlich erhältst. Punkte auf dem Konto eines Portals sind noch kein Geld. Spätestens wenn du sie einlöst und einen Gutschein oder eine Auszahlung bekommst, ist der Betrag Einkommen.

Welche Abzüge und Ausnahmen gibt es?

Pauschalabzug für Nebenerwerb

Für einen Nebenerwerb gewährt der Bund einen Pauschalabzug für die Kosten, die dabei entstehen. Laut Steuermäppchen der ESTV beträgt er bei der direkten Bundessteuer 20 % der Nettoeinkünfte, mindestens 800 und höchstens 2400 Franken im Jahr. Die meisten Kantone übernehmen diese Regel, einige weichen ab: Basel-Stadt und Schwyz kennen keinen eigenen Abzug für Nebenerwerb, das Tessin gewährt pauschal 800 Franken.

Ob deine Umfrage-Einnahmen als Nebenerwerb gelten oder als übrige Einkünfte, beurteilt die Steuerverwaltung deines Kantons. Nur im ersten Fall gibt es den Pauschalabzug. Trag die Einnahmen deshalb ehrlich ein und frag im Zweifel beim Steueramt nach, statt den Abzug auf eigene Faust zu verbuchen.

Gewinne aus Verlosungen

Einige Panels verlosen unter ihren Mitgliedern Geld- oder Sachpreise. Solche Gewinnspiele dienen der Verkaufsförderung, und dafür gilt eine eigene Regel: Laut ESTV sind Gewinne aus Lotterien und Geschicklichkeitsspielen zur Verkaufsförderung bis 1100 Franken pro Gewinn steuerfrei. Liegt ein Gewinn darüber, ist der ganze Betrag steuerbar, nicht nur der Teil über der Grenze. Die normale Vergütung für ausgefüllte Umfragen ist kein Gewinn und fällt nicht unter diese Ausnahme.

Mehrwertsteuer

Die Mehrwertsteuer spielt keine Rolle. Mehrwertsteuerpflichtig wird ein Unternehmen erst ab einem Jahresumsatz von 100 000 Franken. Mit Umfragen kommt niemand auch nur in die Nähe.

Musst du AHV-Beiträge zahlen?

In aller Regel nicht. Laut Bundesamt für Sozialversicherungen werden bei einem Nebenerwerb bis 2500 Franken im Jahr AHV-Beiträge nur auf Verlangen erhoben. Wer mit Umfragen unter dieser Grenze bleibt, und das sind praktisch alle, muss sich nicht bei der Ausgleichskasse melden. Willst du trotzdem Beiträge zahlen, kannst du das bei deiner Ausgleichskasse verlangen.

So trägst du Umfrage-Einnahmen in die Steuererklärung ein

  1. Auszahlungen sammeln: Notiere über das Jahr jede Auszahlung und jeden eingelösten Gutschein mit Datum, Portal und Betrag. Die Bestätigungsmails der Portale und deine PayPal-Übersicht reichen als Beleg.
  2. In Franken umrechnen: Die meisten Portale zahlen in Euro. Kommt das Geld auf einem Franken-Konto an, nimmst du den Betrag, der dort gutgeschrieben wurde. Sonst rechnest du zum Kurs am Tag der Auszahlung um. Mobrog zahlt laut eigenen Angaben direkt in der Landeswährung aus, da entfällt die Umrechnung.
  3. Richtiges Feld wählen: Die Formulare heißen je nach Kanton etwas anders. Meist gibt es Felder für „Nebenerwerb“ und für „Übrige Einkünfte“. Welches für dich gilt, steht in der Wegleitung deines Kantons. Als Bezeichnung genügt „Einnahmen aus Online-Umfragen“.
  4. Belege aufbewahren: Die Steuerverwaltung kann Nachweise verlangen. Mit deiner Liste und den Bestätigungen bist du vorbereitet.

Wie viel Steuer fällt tatsächlich an?

Das hängt von deinem übrigen Einkommen, deinem Kanton und deiner Gemeinde ab. Eine feste Zahl lässt sich deshalb nicht nennen. Die Rechnung selbst ist einfach: Die Umfrage-Einnahmen kommen zu deinem übrigen Einkommen hinzu und werden mit deinem Grenzsteuersatz besteuert, also dem Satz, der auf den letzten verdienten Franken anfällt.

Ein Rechenbeispiel mit angenommenen Werten: Liegt dein Grenzsteuersatz für Bund, Kanton und Gemeinde zusammen bei 20 %, kosten dich 300 Franken Umfrage-Einnahmen rund 60 Franken Steuern. Wird ein Pauschalabzug für Nebenerwerb gewährt, ist es weniger. Deinen persönlichen Grenzsteuersatz zeigt dir der Steuerrechner deines Kantons.

Was passiert, wenn du nichts angibst?

Darauf, dass es niemand merkt, solltest du dich nicht verlassen. Verpflichtet zur Angabe bist du selbst, nicht das Portal. Stellt die Steuerverwaltung später fest, dass Einkommen fehlte, verlangt sie die Steuer nach, dazu Verzugszins und in der Regel eine Busse. Bei den Beträgen, um die es bei Umfragen geht, steht das in keinem Verhältnis zu den paar Franken Steuer, die eine korrekte Angabe kostet.

Umfrageportale für die Schweiz

In der Schweiz nehmen derzeit 7 Portale aus meinem Vergleich neue Mitglieder auf, deutlich weniger als in Deutschland. Welche das sind, wie sie auszahlen und ab welchem Alter du mitmachen kannst, zeigt der bezahlte Umfragen Vergleich. Mehr zum Schweizer Angebot steht auf der Seite Bezahlte Umfragen in der Schweiz, was sich realistisch verdienen lässt, im Verdienst-Ratgeber.

Häufige Fragen zu Umfragen und Steuern in der Schweiz

Ja. Die Schweiz kennt keine Freigrenze für kleine Nebeneinkünfte, deshalb gehört jeder Betrag in die Steuererklärung. Bei 50 Franken geht es um wenige Franken Steuer.

Ja. Gutscheine und Sachprämien sind ebenfalls Einkommen. Du gibst sie mit ihrem Wert in Franken an, so wie eine Auszahlung in Geld.

In der Regel nicht. Bei einem Nebenerwerb bis 2500 Franken im Jahr werden AHV-Beiträge nur auf Verlangen erhoben. Diese Grenze erreicht mit Umfragen kaum jemand.

Bis 1100 Franken pro Gewinn ja, denn solche Verlosungen gelten als Gewinnspiele zur Verkaufsförderung. Liegt ein Gewinn darüber, ist der gesamte Betrag steuerbar.

Das hängt vom Kanton ab. Meist gibt es Felder für „Nebenerwerb“ und „Übrige Einkünfte“. Welches gilt, steht in der Wegleitung deines Kantons, im Zweifel hilft das Steueramt am Telefon weiter.

Am einfachsten nimmst du den Betrag, der auf deinem Franken-Konto ankommt. Bleibt das Geld in Euro, etwa auf einem PayPal-Konto, rechnest du zum Kurs am Tag der Auszahlung um.

Quellen

Wie funktionieren bezahlte Online-Umfragen? Der Ablauf

Wie funktionieren bezahlte Online-Umfragen? Von der Anmeldung bis zur Auszahlung

Wie funktionieren bezahlte Online-Umfragen, und wer bezahlt eigentlich dafür? Kurz gesagt: Unternehmen wollen wissen, was ihre Kunden denken, beauftragen dafür Marktforschungsinstitute, und diese vergüten Menschen, die ihre Meinung teilen. Dieser Ratgeber erklärt den ganzen Ablauf, von der Anmeldung über die erste Umfrage bis zur Auszahlung, ohne Werbeversprechen.

Wer steckt hinter bezahlten Online-Umfragen?

Am Anfang steht immer ein Unternehmen, das etwas wissen will. Ein Lebensmittelhersteller fragt sich, ob sein neues Produkt im Regal auffällt. Eine Bank will verstehen, wie ihre Kunden über digitale Bezahlmethoden denken. Ein Streaming-Dienst testet, welches Design besser ankommt.

Diese Unternehmen beauftragen Marktforschungsinstitute wie Ipsos, GfK, Kantar oder YouGov. Die Institute betreiben eigene Panels oder arbeiten mit Umfrageportalen zusammen, rekrutieren darüber Teilnehmer und vergüten sie für ihre Zeit. Früher wurden Menschen dafür auf der Straße oder am Telefon befragt. Online geht das schneller, günstiger und mit mehr Teilnehmern.

Das heißt auch: Die Portale verdienen ihr Geld an den Auftraggebern, nicht an dir. Für dich ist die Teilnahme immer kostenlos. Verlangt ein Portal Geld für die Anmeldung, ist es unseriös.

Welche Arten von Umfragen gibt es?

Die meisten Portale schicken klassische Online-Fragebögen. Daneben gibt es weitere Formen, die je nach Portal unterschiedlich häufig vorkommen:

  • Produkttests: Du bekommst ein Produkt zugeschickt, probierst es aus und gibst danach Feedback.
  • Tagebuchstudien: Du dokumentierst über mehrere Tage ein bestimmtes Verhalten, etwa deinen Medienkonsum.
  • Einkaufspanels: Du meldest deine Einkäufe, zum Beispiel per App oder mit einem Foto vom Kassenbon. Ein Beispiel ist YouGov Shopper.
  • Passive Messung: Eine App erfasst deine Internetnutzung, und du bekommst dafür Prämien. Ein Beispiel ist das Nielsen Computer & Mobile Panel.

Wie funktioniert die Anmeldung?

Die Registrierung läuft bei fast allen Portalen gleich ab:

  1. E-Mail-Adresse angeben und ein Konto anlegen
  2. E-Mail-Adresse bestätigen über einen Link
  3. Profil ausfüllen: Alter, Geschlecht, Wohnort, Haushalt, Beruf, Interessen
  4. Erste Profilumfragen beantworten, falls das Portal welche anbietet. Sie vertiefen dein Profil.

Das Profil ist der wichtigste Schritt. Portale nutzen deine Angaben, um dich passenden Studien zuzuordnen. Je vollständiger und genauer es ist, desto mehr passende Einladungen bekommst du und desto seltener fliegst du am Anfang einer Umfrage raus.

Tipp zur Anmeldung

Richte dir eine eigene E-Mail-Adresse nur für Umfrageportale ein. Die meisten Panels schicken regelmäßig Einladungen. So bleibt dein normales Postfach sauber, und du übersiehst keine Einladung.

Was passiert nach der Anmeldung?

Danach wartest du auf Einladungen. Sie kommen per E-Mail oder in der App des Portals, meist mit Angaben dazu, wie lange die Umfrage dauert und was du dafür bekommst. Dann entscheidest du, ob du teilnimmst.

Einladungen gelten oft nur begrenzt. Studien haben Kontingente: Ist die benötigte Zahl an Teilnehmern aus deiner Gruppe erreicht, schließt die Umfrage für dich. Wer schnell reagiert, hat bessere Chancen.

Wie läuft eine Umfrage ab?

Phase 1: Die Auswahlfragen

Fast jede Umfrage beginnt mit ein paar Fragen, die prüfen, ob du zur gesuchten Zielgruppe passt. Eine Studie zu Hundefutter braucht Hundebesitzer, eine Umfrage zu Geschäftsreisen Menschen, die beruflich reisen. Passt du nicht, endet die Umfrage an dieser Stelle. Das nennt sich Screenout.

Manche Panels vergüten einen solchen Abbruch mit ein paar Punkten, andere nicht. Das ist normal und kein Zeichen dafür, dass etwas falsch läuft. Wie du Screenouts seltener machst, steht im bezahlte Umfragen Vergleich.

Phase 2: Die eigentliche Umfrage

Passt du zur Zielgruppe, folgt die Hauptbefragung. Je nach Studie dauert sie ein paar Minuten bis deutlich länger. Typische Fragetypen sind:

  • Skalen, zum Beispiel „Wie sehr stimmst du zu?“ von 1 bis 5
  • Mehrfachauswahl, zum Beispiel „Welche dieser Marken kennst du?“
  • Bildvergleiche, zum Beispiel „Welches Design spricht dich mehr an?“
  • Offene Textfelder, zum Beispiel „Was gefällt dir an Produkt X nicht?“
  • Konzepttests, bei denen du neue Produkte oder Werbung bewertest

Ehrliche Antworten sind ausdrücklich erwünscht. Panels nutzen Kontrollfragen und prüfen, ob deine Antworten zusammenpassen. Wer nur durchklickt, riskiert die Sperre seines Kontos.

Phase 3: Abschluss und Vergütung

Nach der letzten Frage erscheint eine Bestätigung, und die Vergütung wird deinem Konto gutgeschrieben, in Punkten oder als Betrag. Das geht meist sofort oder innerhalb weniger Stunden.

Punkte oder Geld: wie wird vergütet?

Die meisten Portale arbeiten mit Punkten, die du ab einer bestimmten Menge gegen Geld, PayPal-Guthaben oder Gutscheine eintauschst. Wie viele Punkte einem Euro entsprechen, ist von Portal zu Portal verschieden. Bei Horizoom sind laut FAQ zum Beispiel 1.000 Punkte 10 €. Mobrog zeigt dein Guthaben dagegen direkt als Betrag an. Rechne bei Punktesystemen einmal nach, was eine Umfrage tatsächlich wert ist.

Wann und wie bekommst du dein Geld?

Jedes Portal hat eine Auszahlungsgrenze, also einen Mindestbetrag, ab dem du dein Guthaben auszahlen lassen kannst. Drei Beispiele, die ich bei den Anbietern nachgelesen habe:

  • Mobrog: ab 5 €, unter anderem per PayPal
  • Ipsos iSay: ein Amazon-Gutschein über 5 € kostet 500 Punkte
  • Horizoom Panel: ab 1.000 Punkten, also 10 €, per Überweisung oder Gutschein

Viele andere Panels nennen ihre Grenze erst im Mitgliederkonto. Die gängigsten Auszahlungswege sind PayPal, Überweisung und Gutscheine. Welches Portal wie auszahlt, zeigt der Vergleich.

Wie viel kann man damit verdienen?

Als grobe Richtwerte: Mit einem Panel und gelegentlicher Teilnahme sind etwa 10 bis 20 € im Monat realistisch. Wer drei bis fünf Panels kombiniert und Einladungen zeitnah öffnet, kann 100 bis 200 € erreichen. Mehr schaffen nur wenige, und das kostet täglich viel Zeit. Wovon dein Verdienst abhängt, erklärt der Ratgeber Wie viel verdient man mit Umfragen?

Woran erkennst du seriöse Portale?

  • Kostenlose Anmeldung: Seriöse Portale verlangen nie Geld, weder für die Anmeldung noch vor einer Auszahlung.
  • Vollständiges Impressum mit einem echten Unternehmen und einer Adresse
  • Verständliche Datenschutzerklärung, die sagt, was mit deinen Angaben geschieht
  • Realistische Verdienstangaben: Wer 100 € am Tag verspricht, ist unseriös.
  • Erfahrungen anderer Nutzer: Häufen sich bei Trustpilot Beschwerden über ausbleibende Auszahlungen, lass die Finger davon.

Eine ausführliche Liste mit Warnsignalen steht im Ratgeber Seriöse Online-Umfragen erkennen.

Für wen eignen sich bezahlte Online-Umfragen?

Bezahlte Online-Umfragen passen zu dir, wenn du

  • einen kleinen, flexiblen Zuverdienst ohne feste Zeiten suchst,
  • ohnehin täglich am Smartphone oder Computer bist,
  • realistische Erwartungen hast und
  • bereit bist, mehrere Panels zu nutzen statt nur eines.

Studierende, Angestellte, Eltern und Rentner können gleichermaßen mitmachen. Für Jugendliche ist die Auswahl kleiner, weil viele Panels erst Erwachsene aufnehmen. Einige sind ab 16 offen, in Österreich askGfK sogar ab 14. Mehr dazu im Ratgeber Umfragen ab 16 Jahren.

So startest du in fünf Schritten

  1. Eigene E-Mail-Adresse einrichten, nur für Umfrageportale
  2. Bei drei Panels anmelden, nicht gleich bei zehn
  3. Profile vollständig ausfüllen: Haushalt, Beruf, Interessen, Konsumgewohnheiten
  4. Einladungen zeitnah öffnen, am besten einmal täglich nachsehen
  5. Nach vier Wochen Bilanz ziehen und entscheiden, ob weitere Panels sinnvoll sind

Welche drei Panels zu deinem Land, deinem Alter und deinem Auszahlungswunsch passen, zeigt dir der Portal-Finder nach ein paar kurzen Fragen.

Häufige Fragen: Wie funktionieren bezahlte Online-Umfragen?

Weil Fehlentscheidungen teurer sind als Marktforschung. Bringt ein Unternehmen ein Produkt auf den Markt, das an der Zielgruppe vorbeigeht, kann das viel Geld kosten. Eine Umfrage unter passenden Teilnehmern ist im Vergleich günstig. Deine Meinung hat deshalb einen echten wirtschaftlichen Wert.

Das hängt von der Auszahlungsgrenze und davon ab, wie viele Umfragen du bekommst. Bei Portalen mit niedriger Grenze wie Mobrog (ab 5 €) geht es schneller als bei Portalen mit höherer Grenze. Eine feste Dauer lässt sich nicht nennen, weil die Zahl der Einladungen von deinem Profil abhängt.

Seriöse Panels verwenden deine Angaben für Marktforschung und werten Antworten in der Regel zusammengefasst aus, sodass Auftraggeber keine einzelnen Personen sehen. Was genau mit deinen Daten geschieht, steht in der Datenschutzerklärung des jeweiligen Panels. Lies sie vor der Anmeldung.

Ja, und das ist sogar sinnvoll. Die Portale verlangen keine Exklusivität. Mit mehreren Panels bekommst du insgesamt deutlich mehr Einladungen. Welche Kombination sich lohnt, zeigt der Abschnitt zur Portal-Kombination im Vergleich.

Nein, niemals. Die Anmeldung bei seriösen Umfrageportalen ist kostenlos. Verlangt ein Portal eine Gebühr, ist das ein klares Warnsignal. Alle Portale im Vergleich sind kostenlos.

Umfragen für Rentner: Nebenverdienst ohne feste Zeiten

Umfragen für Rentner: Nebenverdienst ohne feste Zeiten

Umfragen für Rentner sind ein bequemer Nebenverdienst: keine Bewerbung, keine Arbeitszeiten, keine körperliche Arbeit. Du gibst deine Meinung ab, wann es dir passt, am Laptop, Tablet oder Smartphone. Und du gehörst zu einer Gruppe, die Marktforscher gezielt suchen. Einige Panels werben ausdrücklich um Menschen ab 55. Hier findest du die passenden Portale, Panels, die ganz ohne Fragebögen im Hintergrund laufen, und was du zu Rente und Steuern wissen musst.

Warum Menschen ab 55 bei Panels gefragt sind

Ältere Menschen treffen viele Kaufentscheidungen, die Unternehmen verstehen wollen: Reisen, Gesundheit, Versicherungen, Haushalt, Geschenke für die Familie. Deshalb werben manche Institute gezielt um diese Gruppe.

Für dich hat das einen spürbaren Vorteil. PineCone Research sucht derzeit vor allem Menschen ab 55, YouGov wirbt gezielt um Frauen ab 55. Wer zur gesuchten Gruppe gehört, kommt leichter rein und bekommt Einladungen, die andere nicht bekommen.

Die besten Umfragen für Rentner

PineCone Research: Startbonus und Produkttests

PineCone gehört zu NielsenIQ und sucht gezielt Teilnehmer ab 55. Zur Anmeldung gibt es 5 € Startbonus. Ab 10 € löst du dein Guthaben als Visa-Geschenkkarte oder als Gutschein von über 400 Händlern ein. Besonders beliebt sind die Produkttests: Du bekommst Lebensmittel, Pflegeprodukte oder Haushaltsartikel nach Hause und sagst, wie sie dir gefallen.

PineCone anmelden (ab 55) Mehr zu PineCone

YouGov: Meinungsumfragen aus den Nachrichten

YouGov-Umfragen zu Politik und Gesellschaft werden regelmäßig in Zeitung und Fernsehen zitiert. Im Panel bist du selbst eine der Stimmen. YouGov wirbt gezielt um Frauen ab 55, aber alle ab 16 können mitmachen. Die Punkte verfallen nicht, solange dein Konto aktiv ist, du kannst also in Ruhe sammeln. Eingelöst wird als Gutschein oder ab 50 € per Überweisung.

YouGov für Frauen ab 55 YouGov für alle Mehr zu YouGov

Horizoom Panel: Deutscher Betreiber, Überweisung aufs Konto

Horizoom sitzt in Berlin und hat klare Regeln: 1.000 Punkte sind 10 €, ausgezahlt per Überweisung oder Gutschein. Auch wenn du nach den ersten Fragen nicht zur gesuchten Gruppe passt, gibt es 5 Punkte und 3 Lose für die monatliche Verlosung. Ideal, wenn du das Geld lieber auf dem Girokonto hast als bei PayPal.

Kostenlos bei Horizoom anmelden Mehr zu Horizoom

Ipsos iSay: Großes Institut, Prämien ab 5 €

Ipsos ist eines der großen internationalen Marktforschungsinstitute. 100 Punkte sind 1 €, einen Amazon-Gutschein über 5 € gibt es schon ab 500 Punkten. Du kannst auch PayPal-Guthaben wählen oder an die Ipsos Foundation spenden. Ipsos iSay gibt es in Deutschland und der Schweiz.

Kostenlos bei Ipsos iSay anmelden

Toluna: Abstimmungen und Community

Bei Toluna gibt es neben Umfragen auch kurze Abstimmungen und eine Community, in der du mitdiskutieren kannst. Zur Begrüßung bekommst du 500 Punkte. Toluna nimmt auch Mitglieder aus der Schweiz auf.

Kostenlos bei Toluna anmelden Mehr zu Toluna

Ganz ohne Fragebögen: Panels im Hintergrund

Wer keine Lust auf Fragebögen hat, kann auch Panels nutzen, die fast von allein laufen. Dafür gibst du einen Einblick in dein Nutzungs- oder Einkaufsverhalten. Ob dir das recht ist, solltest du vorher in Ruhe überlegen.

Nielsen Computer & Mobile Panel: Du installierst eine Software auf Computer und Smartphone, die anonym erfasst, wie du das Internet nutzt. Dafür sammelst du Punkte, laut Nielsen sind Prämien im Wert von über 100 € im Jahr möglich. Wer mehrere Geräte anmeldet, bekommt mehr.

Nielsen Panel anmelden

Digital Trends von GfK: Eine App auf Smartphone oder Tablet, die im Hintergrund läuft. Die Punkte löst du gegen Gutscheine von rund 70 Partnern ein, etwa Amazon, Rossmann oder OTTO.

Digital Trends anmelden

YouGov Shopper: Du scannst nach dem Einkauf deinen Kassenbon mit der App. Dafür gibt es Punkte für Prämien und regelmäßige Verlosungen. Wer ohnehin jede Woche einkaufen geht, hat kaum Zusatzaufwand.

YouGov Shopper anmelden

So startest du am besten

Melde dich bei zwei oder drei Panels an, zum Beispiel PineCone, YouGov und Horizoom. Füll die Profile vollständig aus und leg dir eine eigene E-Mail-Adresse für die Einladungen an. Nach ein paar Wochen siehst du, welche Panels regelmäßig Umfragen schicken. Der Portal-Finder zeigt dir, welche Portale zu deinem Land und Alter passen.

Wie viel ist als Rentner drin?

Auch bei Umfragen für Rentner gilt: Mit einem Panel und gelegentlicher Teilnahme sind 10 bis 20 € im Monat realistisch. Mit drei bis fünf Panels, vollständigen Profilen und regelmäßiger Teilnahme kommst du auf 100 bis 200 €. Das ersetzt keine Rente, reicht aber für einen Ausflug, ein Geschenk für die Enkel oder das Zeitungsabo.

Wovon der Verdienst abhängt, steht im Ratgeber Wie viel verdient man mit Umfragen?

Rente und Steuern: Was du wissen musst

Rente: Wer in Deutschland eine Altersrente bezieht, kann unbegrenzt hinzuverdienen, die früheren Hinzuverdienstgrenzen sind abgeschafft. Anders ist es bei einer Erwerbsminderungsrente. Hier gelten weiterhin Grenzen, die du bei der Deutschen Rentenversicherung erfragen solltest.

Steuern in Deutschland: Einnahmen aus Umfragen bleiben steuerfrei, solange sie im Jahr unter 256 € liegen. Erreichst du 256 € oder mehr, gehört der ganze Betrag als sonstige Einkünfte in die Anlage SO deiner Steuererklärung.

Österreich: Für Einkünfte aus Umfragen gilt eine Freigrenze von 220 € im Jahr. Pensionistinnen und Pensionisten müssen eine Steuererklärung abgeben, wenn ihre anderen Einkünfte im Jahr 730 € übersteigen.

Schweiz: Einen festen Freibetrag gibt es nicht, Umfrage-Einnahmen gehören grundsätzlich in die Steuererklärung.

Alle Details stehen auf den Steuerseiten für Deutschland, Österreich und die Schweiz.

Sicher unterwegs: Darauf solltest du achten

Nie für die Teilnahme bezahlen. Seriöse Panels sind kostenlos. Verlangt jemand Geld für ein „Starterpaket“ oder den Zugang, ist das ein klares Warnsignal.

Keine Bankdaten bei der Anmeldung. Deine Kontonummer brauchst du erst, wenn du eine Überweisung anforderst, und nur bei Portalen, die per Überweisung auszahlen.

Nur über bekannte Links anmelden. Wenn eine E-Mail ungewöhnlich hohe Beträge verspricht oder nach deinem Passwort fragt, melde dich lieber direkt auf der Seite des Panels an.

Vorteile für Rentner

  • Keine Arbeitszeiten, keine körperliche Arbeit
  • Menschen ab 55 sind bei mehreren Panels gezielt gesucht
  • Produkttests mit echten Produkten zu Hause
  • Panels im Hintergrund ganz ohne Fragebögen
  • Bei einer Altersrente keine Hinzuverdienstgrenze

Was du wissen solltest

  • Ab 256 € im Jahr steuerpflichtig (Deutschland)
  • Einladungen schwanken von Monat zu Monat
  • Hintergrund-Panels erfassen dein Nutzungsverhalten
  • Bei Erwerbsminderungsrente Grenzen prüfen

Häufige Fragen zu Umfragen für Rentner

PineCone Research und YouGov werben gezielt um Menschen ab 55. Dazu passen Horizoom mit Überweisung aufs Konto und Ipsos iSay mit Gutscheinen ab 5 €. Wer keine Fragebögen mag, kann das Nielsen-Panel oder YouGov Shopper nutzen.

Bei einer Altersrente nicht, die Hinzuverdienstgrenzen sind abgeschafft. Beziehst du eine Erwerbsminderungsrente, gelten andere Regeln. Frag in diesem Fall bei der Deutschen Rentenversicherung nach.

In Deutschland nur, wenn sie im Jahr 256 € oder mehr erreichen. Dann gehört der ganze Betrag in die Anlage SO. Mehr dazu auf der Seite Umfragen und Steuern in Deutschland.

Nein. Wer E-Mails liest und Webseiten bedienen kann, kommt mit Umfragen gut zurecht. Die Einladungen kommen per E-Mail, ein Klick öffnet die Umfrage. YouGov, Toluna, LifePoints und Horizoom gibt es zusätzlich als App für Smartphone und Tablet.

So viel, wie du möchtest. Viele Umfragen dauern nur wenige Minuten, längere auch eine halbe Stunde oder mehr. Einmal am Tag die E-Mails zu prüfen, reicht. Hintergrund-Panels wie Nielsen laufen nach der Einrichtung ganz ohne Zeitaufwand.

Alle Portale mit Mindestalter und Auszahlungswegen findest du im bezahlte Umfragen Vergleich.

Umfragen für Studenten: Geld verdienen ohne feste Zeiten

Umfragen für Studenten: Nebenbei Geld verdienen ohne feste Zeiten

Umfragen für Studenten passen perfekt zum Uni-Alltag: keine Schichten, keine Bewerbung, kein Chef. Du beantwortest Fragen in der Bahn, zwischen zwei Vorlesungen oder abends auf dem Sofa. Und du hast einen Vorteil, den viele nicht kennen: Junge Erwachsene sind in der Marktforschung besonders gefragt. Einige Panels suchen gezielt 18- bis 24- oder 18- bis 34-Jährige. Hier findest du die Portale, die am besten zu Studierenden passen, und was du zu BAföG und Steuern wissen musst.

Warum Studierende bei Panels gefragt sind

Hersteller, Medien und Marken wollen wissen, wie junge Menschen denken, was sie kaufen und welche Apps sie nutzen. Über klassische Wege wie Telefonumfragen erreicht man diese Gruppe schlecht. Online-Panels sind deshalb einer der wichtigsten Kanäle, um sie zu befragen.

Für dich heißt das: PineCone Research und YouGov werben gezielt um junge Teilnehmer, PineCone etwa um 18- bis 34-Jährige. Wer zur gesuchten Gruppe gehört, kommt leichter rein und bekommt Einladungen, die andere nicht sehen.

Die besten Umfragen für Studenten in Deutschland

PineCone Research: Startbonus und Produkttests

PineCone sucht derzeit vor allem 18- bis 34-Jährige, also genau die typische Studienzeit. Zur Anmeldung gibt es 5 € Startbonus, ab 10 € löst du dein Guthaben als Visa-Geschenkkarte oder Gutschein ein. Dazu kommen Produkttests, bei denen dir neue Produkte nach Hause geschickt werden, von Snacks bis Technik.

PineCone anmelden (18 bis 34) Mehr zu PineCone

YouGov: Für 18- bis 24-Jährige mit eigener Anmeldung

YouGov sucht gezielt junge Erwachsene zwischen 18 und 24. Die Umfragen drehen sich um Politik, Gesellschaft, Medien und Marken, und manche Ergebnisse liest du später in der Zeitung. Die Punkte verfallen nicht, solange dein Konto aktiv ist. Du kannst also über das Semester sammeln und dann einlösen.

YouGov für Studentinnen (18 bis 24) YouGov für Studenten (18 bis 24)

LifePoints: PayPal schon ab rund 5 €

Wer sein Geld schnell auf PayPal sehen will, ist bei LifePoints richtig. Die erste Prämie gibt es ab rund 5 €, als PayPal-Guthaben oder Gutschein. Hinter LifePoints steht Lightspeed aus der Kantar-Gruppe. Einziger Haken: Starte mindestens alle 90 Tage eine Umfrage, auch in den Semesterferien.

Kostenlos bei LifePoints anmelden Mehr zu LifePoints

Mobrog: Auszahlung ab 5 €

Mobrog zahlt laut eigenen Angaben schon ab 5 € aus, unter anderem per PayPal. Das ist eine der niedrigsten Grenzen im ganzen Vergleich. Wer im Ausland studiert oder pendelt: Mobrog gibt es in Deutschland, Österreich und der Schweiz, ausgezahlt wird jeweils in der Landeswährung.

Kostenlos bei Mobrog anmelden

Toluna: Community mit Abstimmungen und Spielen

Toluna ist mehr als ein Umfrageportal: Neben Umfragen gibt es Abstimmungen, eine Community und tägliche Spiele, bei denen du teilweise Punkte gewinnst. Zur Begrüßung bekommst du 500 Punkte. Ideal, wenn du gerne mitredest und Abwechslung magst.

Kostenlos bei Toluna anmelden Mehr zu Toluna

Horizoom Panel: Überweisung aufs Konto

Horizoom aus Berlin zahlt ab 10 € per Überweisung oder Gutschein aus. Auch wenn du nach den ersten Fragen nicht zur Zielgruppe passt, gibt es 5 Punkte und 3 Lose für die monatliche Verlosung. Praktisch, wenn du das Geld lieber direkt auf dem Girokonto hast.

Kostenlos bei Horizoom anmelden Mehr zu Horizoom

Die Kombination für den Start

Nimm ein Panel, das dich als junge Person gezielt sucht (PineCone oder YouGov), eines mit schneller PayPal-Auszahlung (LifePoints oder Mobrog) und eines mit vielen Themen (Toluna). Mit diesen drei siehst du nach wenigen Wochen, was für dich funktioniert. Welche Portale zu deinem Alter und Land passen, zeigt der Portal-Finder.

Umfragen für Studenten in Österreich und der Schweiz

Österreich: askGfK sucht gezielt 14- bis 39-Jährige und passt damit perfekt zu Studierenden. Dazu kommen Mobrog und Horizoom mit eigener österreichischer Seite.

askGfK Österreich (14 bis 39) Mobrog Österreich

Schweiz: askGfK sucht hier 16- bis 34-Jährige. Toluna und Ipsos iSay sind zwei große internationale Panels, die auch Schweizerinnen und Schweizer aufnehmen, und Mobrog zahlt direkt in Franken aus.

askGfK Schweiz (16 bis 34) Toluna Schweiz Ipsos iSay

Alle Portale je Land findest du auf den Seiten für Österreich und die Schweiz.

Wie viel ist als Student drin?

Mit einem Panel und gelegentlicher Teilnahme sind 10 bis 20 € im Monat realistisch. Wer drei bis fünf Panels nutzt, die Profile vollständig ausfüllt und Einladungen zeitnah öffnet, kommt auf 100 bis 200 €. Für die Miete reicht das nicht, für Mensa, Bücher oder den Kinoabend schon.

Der größte Hebel ist die Zahl der Panels, der zweite das Profil. Mehr dazu im Ratgeber Wie viel verdient man mit Umfragen?

Umfragen neben dem Studium: So klappt es

Eigene E-Mail-Adresse anlegen. Einladungen kommen oft täglich. Mit einem eigenen Postfach behältst du den Überblick und verpasst keine Uni-Mail.

Leerlaufzeiten nutzen. Viele Umfragen sind in wenigen Minuten erledigt. Die Fahrt zur Uni oder die Pause zwischen zwei Seminaren reicht oft.

Profil aktuell halten. Umzug in die WG, neuer Nebenjob, Auslandssemester: Wenn sich dein Leben ändert, aktualisiere das Profil. Dann passen die Einladungen besser.

An die Semesterferien denken. Manche Panels sperren Konten nach längerer Pause, LifePoints zum Beispiel nach 90 Tagen ohne Umfrage. Eine kurze Umfrage zwischendurch reicht, um aktiv zu bleiben.

BAföG und Steuern

BAföG: Studierende dürfen im Schnitt so viel im Monat hinzuverdienen, wie die Minijob-Grenze erlaubt, ohne dass das BAföG gekürzt wird. Steigt die Minijob-Grenze, steigt auch dieser Freibetrag. Mit Umfragen allein kommst du da kaum heran. Hast du zusätzlich einen Minijob, lohnt sich ein Blick auf die Summe. Im Zweifel fragst du beim BAföG-Amt nach.

Steuern: In Deutschland bleiben Einnahmen aus Umfragen steuerfrei, solange sie im Jahr unter 256 € liegen. Darüber gehören sie in die Steuererklärung. In Österreich gilt eine Freigrenze von 220 €, in der Schweiz gibt es keinen festen Freibetrag. Details stehen auf den Steuerseiten für Deutschland, Österreich und die Schweiz.

Vorteile für Studierende

  • Keine festen Zeiten, passt um jeden Stundenplan
  • Junge Erwachsene sind bei vielen Panels gefragt
  • Viele Umfragen laufen bequem auf dem Smartphone
  • PayPal-Auszahlung schon ab rund 5 € möglich
  • Kein Vorwissen nötig

Was du wissen solltest

  • Kein festes Einkommen, die Einladungen schwanken
  • Kein Ersatz für einen Werkstudentenjob
  • Manche Konten verfallen bei längerer Pause

Häufige Fragen zu Umfragen für Studenten

In Deutschland passen PineCone Research und YouGov besonders gut, weil beide gezielt junge Erwachsene suchen. Dazu ein Portal mit schneller PayPal-Auszahlung wie LifePoints oder Mobrog und eines mit vielen Themen wie Toluna. In Österreich und der Schweiz ist askGfK die erste Wahl.

Studierende dürfen im Schnitt so viel hinzuverdienen, wie die Minijob-Grenze erlaubt, ohne dass das BAföG gekürzt wird. Mit Umfragen allein liegst du in aller Regel weit darunter. Mit einem zusätzlichen Nebenjob solltest du die Summe im Blick behalten und im Zweifel beim BAföG-Amt nachfragen.

In Deutschland nur, wenn sie im Jahr 256 € oder mehr erreichen. Dann gehören sie als sonstige Einkünfte in die Anlage SO. Mehr dazu auf der Seite Umfragen und Steuern in Deutschland.

Ja. YouGov, Toluna, LifePoints und Horizoom haben Apps für iOS und Android, die meisten anderen Panels funktionieren im mobilen Browser.

Ja. askGfK sucht in der Schweiz gezielt 16- bis 34-Jährige. Dazu kommen Toluna, Ipsos iSay und Mobrog, das direkt in Franken auszahlt. Alle Portale findest du auf der Schweiz-Seite.

Ja, einige Portale nehmen dich schon ab 16 auf, darunter YouGov, Toluna und LifePoints. Eine Übersicht findest du auf der Seite Bezahlte Umfragen ab 16.

Alle Portale mit Mindestalter und Auszahlungswegen findest du im bezahlte Umfragen Vergleich.

Blog

Ratgeber, Anbieter-Tests, Verdienst-Tipps und Steuer-Guides rund um bezahlte Online-Umfragen – unabhängig & aktuell.